Lizenzen für Daten, Datenbanken und Datenmodelle

Freie Lizenzen werden nicht nur für Open-Source-Software genutzt, sondern zunehmend auch in anderen Bereichen. Für Daten, Datenbanken und Datenmodelle gibt es eigene, spezialisierte Varianten. Dieser Artikel ist der letzte Teil unserer fünfteiligen Serie über freie Lizenzen. In den ersten [1] drei Artikeln [2] bezogen wir uns auf Software [3]. Der vierte Teil [4] legte den Schwerpunkt auf Dokumente, Bilder, Audio- und Videodaten sowie Schriftarten und Hardware. Nun sehen wir uns an, wie Lizenzangaben bei Daten, Datenbanken und Datenmodellen aussehen können. Überblick Daten, Datenbanken und Datenmodelle lassen sich nicht mit Open-Source-Lizenzen frei verfügbar machen. Dafür gibt es mittlerweile jedoch spezielle Lizenzen, die eine freie Nutzung ermöglichen. So wuchs auch der Druck auf öffentliche Verwaltungen und Regierungen, die Datengrundlage ihrer Entscheidungen offenzulegen. Die Tabelle „Lizenzen für Daten, Datenbanken und Datenmodelle“ gibt einen Überblick über entsprechende freie Nicht-Software-Lizenzen. Nennen wir darin zu einer Lizenz lediglich Creative Commons (CC-BY-*-4.0 [5]), heißt das, dass es mehrere Varianten gibt und wir als Lizenzgeber eine genauere Auswahl innerhalb der Kategorie treffen müssen. Die Tabelle liefert jedoch nur einen ersten Überblick. Im Folgenden gehen wir noch genauer auf die Lizenzen ein und zeigen, wie Sie die Angaben in unterschiedlichen Dateiformaten machen können. Lizenz SPDX-Angabe Daten Creative Commons (CC0) CC0-1.0 Datenlizenz Deutschland – Zero – Version 2.0 DL-DE-ZERO-2.0 Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 DL-DE-BY-2.0 Open Data Commons Attribution License (ODC-By v1.0) ODC-By-1.0 Open Data Commons Public Domain Dedication and License (PDDL v1.0) PDDL-1.0 Community Data License Agreement Permissive 2.0 (CDLA2 [58]) CDLA-Permissive-2.0 Community Data License Agreement Sharing 1.0 [59] CDLA-Sharing-1.0 Computational Use of Data Agreement v1.0 C-UDA-1.0 Open Use of Data Agreement v1.0 O-UDA-1.0 Datenbanken Open Data Commons Open Database License (ODbL v1.0) ODbL-1.0 Creative Commons (CC0) CC0-1.0 Creative Commons International 4.0 CC-BY-*-4.0 Datenmodelle BigScience Open RAIL-M License – OSAID 1.0 – Lizenzangaben machen Es gibt mehrere Möglichkeiten, um Autorenschaft, Lizenz und Link zum Lizenzdokument mitzuteilen: unter anderem in der Nähe der Datei, in den Metainformationen der Datei, in den Daten selbst oder in einer separaten Datei. Listing 1 zeigt ein Beispiel für die Lizenzangabe in der Datei selbst, im konkreten Fall im JSON-Format in Kombination mit SPDX [6] für zwei Grafiken im SVG-Format. Beide Grafiken sind unter Creative Commons mit Namensnennung des Autors lizenziert. Listing 1 Referenzliste im JSON-Format { "licenses": { "balkendiagramm.svg": "CC BY-SA 4.0", "tortendiagramm.svg": "CC BY-SA 4.0" } } Abbildung 1 demonstriert das Vorgehen in einer separaten Datei. SPDX-konform ist eine zusätzliche, passende »*.license«-Datei zum Projekt oder Werk, im Beispiel für eine JSON-Datei aus dem Python4DataScience-Tutorial [7]. Dank der Maschinenlesbarkeit der SPDX-Angabe lassen sich mögliche Lizenzkonflikte automatisiert erkennen. Daten(banken) und LLMs Ähnlich wie bei Dokumenten lassen sich bei Daten, Datenbanken und Datenmodellen die Lizenzen in den Daten selbst angeben oder als Verweis mitliefern, beispielsweise via SPDX. Autoren und Lizenzen speichern Sie einfach zusammen mit den Daten in der Datenbank. Dabei sollten Sie eine Datenlizenz wählen, die sich von der Lizenz des Datenbankmanagementsystems (DBMS) unterscheidet. Die Nutzer können die Lizenzinformationen über die Abfragesprache des DBMS maschinell auslesen. Die BigScience Open RAIL-M License [8] kann zusammen mit Datenmodellen wie LLMs ausgeliefert werden. Das Debian-Projekt und die Open Source Initiative (OSI [9]) erkennen KI-Modelle allerdings nur als frei an, wenn

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Nextcloud Hub 26 Winter ist gestern erschienen ➡️☁️

Die ADA Engine bringt das größte Architektur-Update seit der Gründung. Dazu: föderierte Deck-Boards, Kalender & Teams, ausgebaute E2EE im Browser, angepinnte Nachrichten und Live-Übersetzung in Talk. Neu auch: LaTeX-Support in Nextcloud Text und Dokumentvergleich in Office.

👉 https://www.linux-magazin.de/news/nextcloud-hub-26-winter/
#Nextcloud #OpenSource #DigitaleSouveränität #LinuxMagazin @nextcloud @redaktion

Nextcloud Hub 26 Winter: Neuer Kern für mehr Leistung und Souveränität

Am 18. Februar 2026 hat Nextcloud die neue Version seiner Open-Source-Kollaborationsplattform veröffentlicht. Hub 26 Winter markiert einen Wendepunkt in der technischen Entwicklung: Mit der ADA Engine hat das Team zentrale Teile der Datenzugriffsschicht neu geschrieben, in PHP, Go und Rust. Doch das Release liefert weit mehr als nur Architekturarbeit unter der Haube. Erweiterte Föderationsfunktionen, eine überarbeitete Datenmigration und zahlreiche Verbesserungen in Talk, Mail und Office machen Hub 26 Winter zu einem umfangreichen Update.

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neu im #LinuxMagazin 03/2026 von @veit und mir:

#Lizenzen für Dokumente, Bilder, Audio/Video, Fonts und Hardware

https://www.linux-magazin.de/ausgaben/2026/03/nicht-software-lizenzen-teil-4/

Lizenzen für Dokumente, Bilder, Audio/Video, Fonts und Hardware

Open-Source-Lizenzen sind für Software gedacht. Für Dokumente, Bilder, Audio/Video, Schriftarten und Hardware gibt es eigene, passgenau zugeschnittene Lizenzen. Wir verbinden häufig freie Lizenzen lediglich mit Open-Source-Software. Mit der zunehmenden Popularität freier Software übertrug sich diese Idee jedoch auch auf andere Bereiche. FOSS-Lizenzen eignen sich jedoch nur bedingt, um Dokumente, Bilder, Audio, Video, Schriftarten oder Hardware zu lizenzieren. Daher entstanden schnell spezialisierte Lizenzen für jeden dieser Bereiche. Dieser Artikel ist der vorletzte Teil unserer fünfteiligen Serie über freie Lizenzen. In den vorherigen [1] drei Artikeln [2] bezogen wir uns auf Software [3]. Nun sehen wir uns an, welche Lizenzangaben für Nicht-Software relevant sind und welche passenden freien Lizenzen es dafür gibt. Der Fokus liegt dabei auf dem Umgang mit Dokumenten, Bildern, Audio und Video, Schriftarten und Hardware. Im nächsten Teil betrachten wir dann Daten, Datenbanken und Datenmodelle. Nicht-Software-Lizenzen Tabelle „Verfügbare Lizenzen für Nicht-Software“ gibt einen Überblick über verschiedene freie Nicht-Software-Lizenzen. Haben wir zu einer Lizenz lediglich Creative Commons (CC [4]) genannt oder endet eine standardisierte Lizenzangabe [5] mittels SPDX [6] in der dritten Spalte der Tabelle mit einem Stern, heißt das, dass mehrere Varianten bestehen und der Lizenzgeber eine weitere, genauere Auswahl innerhalb der Kategorie zu treffen hat. Die Tabelle gibt nur einen ersten Überblick. Im Folgenden gehen wir noch genauer darauf ein, wie Sie Lizenzangaben in den unterschiedlichen Dateiformaten einbinden. Zunächst besprechen wir die Art und Weise der Kennzeichnung und Hinterlegung zum Werk. Danach sehen wir uns die zur jeweiligen Kategorie passenden Lizenzen genauer an. Lizenz SPDX-Angabe Dokumente Creative Commons CC0, CC-* GNU Free Documentation License GFDL-1.* FreeBSD Documentation License FreeBSD-DOC Open Publication License, Version 1.0 (OPL) OPUBL-1.0 Bilder Creative Commons CC0, CC-* Design Science License (DSL) nicht vorhanden Free Art License 1.3 LAL-1.3 Video- und Audiodaten Creative Commons CC0, CC-* Schriftarten SIL Open Font License OFL-1.* Lizenz zu LaTeX EC Fonts nicht vorhanden Arphic Public License Arphic-1999 IPA Font License IPA Hardware TAPR Open Hardware License TAPR-OHL-1.0 CERN Open Hardware License v2 CERN-OHL-P-2.0, CERN-OHL-W-2.0, CERN-OHL-S-2.0 Solderpad Hardware License SHL-0.5* Formate Informationen zu Autor, Lizenz und Verweisen zum Lizenzdokument lassen sich entweder in den Metainformationen der Datei unterbringen oder in einem separaten, mit dem Lizenzgegenstand ausgelieferten Dokument. Bei Bildern, PDF-Dateien sowie Audio- und Videodateien können Sie die Lizenzinformationen direkt in den Metadaten hinterlegen. Dabei helfen die beiden Standards EXIF [7] und XMP [8]. Das Exchangeable Image File Format EXIF stellt mehrere passende Felder [9] bereit, darunter »Exif.Image.Artist« für den Ersteller oder Fotograf und »Exif.Image.Copyright« für die Informationen zum Urheberrecht. Zur Verarbeitung dienen Werkzeuge wie Exiftool [10], Exif2 und Gimp. Das Kürzel XMP steht für Extensible Metadata Platform. Hier stehen ebenfalls Felder für den Ersteller (»Author«) und für Informationen zum Urheberrecht (»Copyright«) bereit. Zusätzlich gibt es »CreationDate« für den Erstellzeitpunkt und »Creator« für die Software, mit der die Datei erstellt wurde. In XML-Dokumenten lassen sich die Lizenzangaben direkt in der Datei speichern (Listing 1). SPDX-konform ist eine zusätzliche »*-license«-Datei zum Projekt oder Werk. Abbildung 1 zeigt das für eine PNG-Datei aus dem Tutorial Python4DataScience [11]. Die resultierende Maschinenlesbarkeit sorgt dafür, dass sich mögliche Lizenzkonflikte automatisiert erkennen lassen. Für Quellcode funktioniert der SPDX-Mechanismus bestens, bei anderen Werkarten gestaltet sich

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neu erschienen im #LinuxMagazin 02/2026 von @veit und mir:

#Protomaps als Open-Source-Alternative zu #Mapbox und Konsorten
https://www.linux-magazin.de/ausgaben/2026/02/protomaps/

#Linux #OSM @cusy

Protomaps als Open-Source-Alternative zu Mapbox und Konsorten

Protomaps ist ein Open-Source-Ökosystem zum Erstellen, Speichern und Ausliefern maßgeschneiderter digitaler Karten, dessen ­Fähigkeiten deutlich über die der teuren kommerziellen ­Konkurrenz hinausgehen. Den Markt für digitale Kartendienste dominieren bislang proprietäre Anbieter wie Mapbox – mit hohen Lizenzgebühren, eingeschränkter Kontrolle über die Daten und einem starken Vendor-Lock-in. Doch mit Protomaps (Abbildung 1) gibt es längst eine leistungsfähige Open-Source-Alternative, die zahlreiche Anwendungsfälle abdeckt. Im Folgenden führen wir Sie kurz in das Dateiformat Protomaps [1] sowie die wichtigsten Unterschiede zu herkömmlichen Raster- oder proprietären Tile-Diensten ein. Anschließend sehen wir uns den kompletten Tool-Stack von Protomaps näher an. Das reicht von den Open-Source-Datensätzen von OpenStreetMap [2] über das Erstellen effizienter Tiles bis hin zu der Bereitstellung und der Integration in gängige Frontend-Bibliotheken wie MapLibre [3] und Leaflet [4]. Anhand praktischer Beispiele demonstrieren wir, wie Sie eigene Tiles generieren und selbst hosten können. Außerdem stellen wir Ihnen sinnvolle Anwendungsfälle für Protomaps vor, die die wichtigsten Vorteile gegenüber Mapbox verdeutlichen: Kostenfreiheit, Datenkontrolle und Offline-Fähigkeit. Außerdem nennen wir Alternativen für Anwendungsfälle, die keine großen, webbasierten Karten erfordern. Abschließend bieten wir einen kurzen Ausblick auf weitere Entwicklungen im Ökosystem der Open-Source-Karten. Was ist Protomaps? Protomaps ist ein Open-Source-Ökosystem zum Erstellen, Speichern und Ausliefern von Vector Tiles, dem modernen Standard für digitale Karten. Während herkömmliche Kartendienste wie Mapbox [5] ihre Daten als proprietären Service vermarkten, liefert Protomaps eine komplette Lösung, um Karten selbst bereitzustellen. Die Rohdaten werden aus OpenStreetMap (OSM [6]) eingelesen, in das effiziente PMTiles-Format transformiert und die Resultate über einen leichtgewichtigen HTTP/2-Server an Endgeräte verteilt. Das Protomaps-Projekt wurde von Brandon Liu (@bdon [7]) ins Leben gerufen, der auch weiterhin die Hauptverantwortung für die Pflege trägt. Die Finanzierung des Projekts übernahm der NGI0 Core Fund [8]. Heute trägt Github Sponsors die Kosten für die Infrastruktur, wie den Betrieb der API und des Cloud-Speichers. Ein Protomaps-Service besteht aus drei Hauptkomponenten, die das Generieren, Speichern und Ausliefern des Kartenmaterials übernehmen (siehe Tabelle „Hauptkomponenten eines Protomaps-Service“). Dabei setzt Protomaps das Unix-Paradigma „Mache nur eine Sache und mache sie gut“ um. Als zentrales Element dient das PMTiles-Format, für Speicher und Webserver kommen andere bekannte Technologien zum Einsatz. Komponente Zweck PMTiles erstellen Einlesen von Geodaten und Generieren der Tiles, beispielsweise in einer CI/CD-Pipeline. PMTiles Store Persistente Speicherung der »*.pmtiles«-Dateien etwa auf einer S3-kompatiblen Speicherplattform, die HTTP Range Requests [48] und Cross-Origin Resource Sharing (CORS [49]) unterstützt. PMTiles-Server HTTP/2-basierter Webserver, der Caching und Range Requests unterstützt, beispielsweise Caddy oder Nginx. Datengrundlage PMTiles ist ein Einzeldatei-Archivformat für Pyramiden aus gekachelten Daten. Bei den gekachelten Daten, die sich über Z/X/Y-Koordinaten adressieren lassen, kann es sich um kartografische Basiskarten, Fernerkundungsdaten, JPEG-Bilder oder anderes handeln. PMTiles arrangiert die Kacheln und Verzeichnisse so, dass das Verschieben und Zoomen mit minimalem Aufwand gelingt. Da es sich jedoch um ein schreibgeschütztes Format handelt, ist es nicht möglich, ein Archiv zu aktualisieren, ohne die gesamte Datei neu zu schreiben. Die bereitgestellten Basiskarten [9] verwenden Daten von OSM und Natural Earth [10] zum Generieren der »*.pmtiles«-Dateien. Das Format enthält jedoch nicht alle Daten und Tags aus OSM. Es versucht, für eine Verwendung als allgemeine Karte ein Gleichgewicht zwischen Kachelgröße und Vollständigkeit herzustellen. Werkzeuge Mit Protomaps Basemaps [11]

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Ich habe hier noch (fast?) alle Ausgaben des #linuxmagazin (deutsche Ausgabe) von (vermutlich) 1997 bis ca. 2023 rumliegen. Falls da jemand Interesse dran hat. Zu verschenken. Zustand: gut, trocken gelagert, Kein Versand, nur abholen (Nordharz, direkt an der A7). #retrocomputing #linux Ansonsten gehen die Anfang des Jahres in's Altpapier. Bei Interesse bitte DM.

ein neuer Beitrag von @veit und mir im #LinuxMagazin 10/2025:

Softwarepakete anhand ihrer Lizenz auswählen
https://www.linux-magazin.de/ausgaben/2025/10/software-lizenzen-teil-3/

#Linux #Softwarelizenzen #Debian @xtaran

Softwarepakete anhand ihrer Lizenz auswählen

Die unterschiedlichen Lizenzen für freie Software provozieren in bestimmten Situationen Konflikte bis hin zur Nichtverwendbarkeit. Viele Paketverwaltungen kennen Optionen, um mit einer passenden Lizenz versehene Software aufzustöbern. Die Menge der heute verfügbaren, für unterschiedliche Distributionen paketierten Anwendungen ist immens. Debian GNU/Linux allein stellt über die eigenen Repositories etwa 65 000 Pakete bereit. Welche davon wir auswählen und verwenden, folgt unterschiedlichen Prinzipien und Beweggründen. Der häufigste Auswahlgrund für Software ist, dass man sie benötigt, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen oder eine gewünschte Funktion auf dem Rechner bereitzustellen. Die tatsächliche Lizenz der Software ist weniger von Belang, sofern der Privatgebrauch überwiegt und es sich um eine akzeptierte freie Lizenz handelt, beispielsweise aus der Zusammenstellung der Linux Foundation [1] oder der Open Source Initiative (OSI [2]). Obwohl das GNU-Projekt 2025 bereits seinen 40. Geburtstag feiert [3], hat sich noch nicht bei allen Unternehmen herumgesprochen, dass Änderungen an Software, die unter der GPL steht, wieder unter der GPL veröffentlicht werden müssen. Mittlerweile lässt sich aber beobachten, dass die Lizenz einer Software immer weiter in den Fokus rückt. Hintergrund ist die stärkere Verbreitung freier Software, insbesondere im Bereich des Maschinen- und Fahrzeugbaus sowie aufgrund der zunehmenden Vernetzung von Alltagskomponenten. Hersteller, Ingenieure und Entwickler sehen sich immer öfter mit der Frage konfrontiert, welche Softwarelizenzen sich miteinander vertragen oder sich gar in Kombination miteinander ausschließen. Sich mit solchen Fragen auseinanderzusetzen, ist mühselig und gleicht einer Gratwanderung [4]. Als Anwender kommen wir aber nicht darum herum und müssen diesen Schritt gehen: Die Wahl der Lizenz(en) entscheidet, ob, wie und wofür wir die Software oder Softwarezusammenstellung und gegebenenfalls das damit erstellte oder betriebene Produkt später nutzen dürfen. Eine strikte Ausrichtung auf freie Software unter einer ganz bestimmten Lizenz findet in Situationen Berücksichtigung, in denen man Software zu einem spezifischen Zweck auswählt oder zusammenstellt. Nicht nur bei unfreien Lizenzen gibt es Regeln für die Bearbeitung, Rekombination, Nutzung und Verbreitung. Im Folgenden gehen wir der Frage nach, inwieweit die populären Distributionen es derzeit ermöglichen, Softwarepakete anhand der vergebenen Lizenz auszuwählen, um spezifischen Anwendungs- und Nutzungsszenarien gerecht werden zu können. Schnüffeln im Code Häufig genügt ein Blick in die Beschreibung oder in den Quellcode einer Software. Die Angaben zur Lizenz befinden sich meist in einer Datei namens »license«, »copyright«, »copying« oder »README«. Zudem verstärkt sich der Trend, in jede Datei des Pakets eine Zeile mit einem SPDX-Bezeichner [5] einzufügen, der die Lizenz [6] eindeutig kenntlich und zudem automatisiert auslesbar macht. Listing 1 illustriert das anhand der Dokumentation zur Libidn [7]. Nvidia nutzt hier die GNU Free Documentation License 1.3 (GFDL). Listing 1 Copyright der Libidn [...] Files: doc/libidn.texi Copyright: Copyright 2002-2012 Simon Josefsson. License: GFDL-1.3+ This is the manual, licensed under GFDLv1.3+, quoting the file: . Copyright @copyright{} 2002-2012 Simon Josefsson. . Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.3 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts. A copy of the license is included in the section entitled ``GNU Free Documentation License''. . On Debian systems,

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Vier Artikel von mir im aktuellen #Linux-Magazin über Schulclouds und #opensource in Schulen:
https://www.linux-magazin.de/magazine/2025/09/
#linuxmagazin

@redaktion

#Opensource in #education. #Linux #LinuxMagazin Titelstrecke, vier Artikel von mir: #PaedML, #ByCS,
@univention #UCSS, #KI in der Schule. Enjoy!
Previews and descriptions coming soon here:
https://www.linux-magazin.de/magazine/2025/09
Read all about the Regensburg University (OTH) and my friends there who didnt have a quantum computer so they decided to simulate emulate virtualize one. That way they can provide useful results for software architecture and science of quantum computing. Awesome. #OTHRegensburg #OTHR #regensburg #quantumcomputing #quantummechanics #opensource #linux #kvm #qemu . Thanks to Professor Mauerer, Ralf Ramsauer and their team. Read all about it in the next #linuxmagazin @redaktion !

Wir haben hier mit @FeilnerIT für das #linuxmagazin zum Thema #Barrierefreiheit geplaudert: Was bedeutet das alles für Softwarehersteller? Welche Kompetenzen sind nötig? Was geht?

Was fehlt:

1. Hallo Welt! sucht technisch versierte Spezialisten für #WCAG und #BITV.

2. Wir sollten in der #Opensource-Welt darüber nachdenken, kollaborativ Stylguides und Best Practices-Sammlungen aufzubauen.

https://www.linux-magazin.de/magazine/2025/07/

07/2025 Archive - Linux-Magazin

Ab 28. Juni 2025 sind Unternehmen in der EU gesetzlich dazu verpflichtet, digitale Produkte, Dienstleistungen oder Inhalte barrierefrei zu gestalten. Der Themenkomplex gilt als aufwendig, kostenintensiv und schwierig umzusetzen. Tatsächlich kommen Sie mit einer Checkliste nicht sonderlich weit. Wir zeigen Ihnen den Weg zur digitalen Barrierefreiheit und haben unterschiedliche, hilfreiche Werkzeuge unter die Lupe genommen.

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