@silberhaeckse @zopyx @noybeu Wir haben eine Antwort \o/

In den (geklonten) Repositories auf #Github ist #Rocrail-Software lizensiert unter #GPL, aber mit modifiziertem GPL-Lizenztext: Es steht zwar draußen GPL drauf, aber es ist nicht GPL drin.

Bezieht man hingegen eine aktuelle Version von der Rocrail-Webseite, liegt dem Paket gar keine Lizenz (mehr) bei.

Behält nicht unter GPL lizensierte Software stets ihre Lizenz bei? 🤔

#Softwarelizenzen #GPLviolations

@zopyx @noybeu @silberhaeckse danke! Also lag ich doch nicht falsch.

Welchen Weg würdet ihr wählen, um dem Autor mitzuteilen, dass die Lizenzangabe zu #Rocrail in der bisher von ihm gewählten Form (mit den Ausschlüssen) nicht zulässig ist? 🤔

#GPL #Softwarelizenzen

Hallo #fediverse,

Rocrail (https://github.com/schelli04/Rocrail) veröffentlicht seine Software unter der GNU Public License 2. In der Lizenzdatei zum Projekt findet sich diese Einschränkung:

"Without an official permission commercial use is not permitted.
Forking this project is not permitted."

Die beiden Sätze hätte ich jetzt so nicht erwartet. Stehen diese beiden Sätze nicht im Widerspruch zum offiziellen Lizenztext 🤔

#Softwarelizenzen #GPL @noybeu @silberhaeckse

GitHub - schelli04/Rocrail: Rocrail - Innovative Model Railroad Control System

Rocrail - Innovative Model Railroad Control System - schelli04/Rocrail

GitHub
Kleingedrucktes: Passende Lizenzen für Softwareprojekte - Golem.de

Softwarelizenzen teilen uns mit, wie wir Softwarepakete verwenden und die Software rechtlich zulässig in eigenen Projekten nutzen dürfen. Mittlerweile gibt es Werkzeuge, mit denen sich das automatisch überprüfen lässt.

Golem.de

ein neuer Beitrag von @veit und mir im #LinuxMagazin 10/2025:

Softwarepakete anhand ihrer Lizenz auswählen
https://www.linux-magazin.de/ausgaben/2025/10/software-lizenzen-teil-3/

#Linux #Softwarelizenzen #Debian @xtaran

Softwarepakete anhand ihrer Lizenz auswählen

Die unterschiedlichen Lizenzen für freie Software provozieren in bestimmten Situationen Konflikte bis hin zur Nichtverwendbarkeit. Viele Paketverwaltungen kennen Optionen, um mit einer passenden Lizenz versehene Software aufzustöbern. Die Menge der heute verfügbaren, für unterschiedliche Distributionen paketierten Anwendungen ist immens. Debian GNU/Linux allein stellt über die eigenen Repositories etwa 65 000 Pakete bereit. Welche davon wir auswählen und verwenden, folgt unterschiedlichen Prinzipien und Beweggründen. Der häufigste Auswahlgrund für Software ist, dass man sie benötigt, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen oder eine gewünschte Funktion auf dem Rechner bereitzustellen. Die tatsächliche Lizenz der Software ist weniger von Belang, sofern der Privatgebrauch überwiegt und es sich um eine akzeptierte freie Lizenz handelt, beispielsweise aus der Zusammenstellung der Linux Foundation [1] oder der Open Source Initiative (OSI [2]). Obwohl das GNU-Projekt 2025 bereits seinen 40. Geburtstag feiert [3], hat sich noch nicht bei allen Unternehmen herumgesprochen, dass Änderungen an Software, die unter der GPL steht, wieder unter der GPL veröffentlicht werden müssen. Mittlerweile lässt sich aber beobachten, dass die Lizenz einer Software immer weiter in den Fokus rückt. Hintergrund ist die stärkere Verbreitung freier Software, insbesondere im Bereich des Maschinen- und Fahrzeugbaus sowie aufgrund der zunehmenden Vernetzung von Alltagskomponenten. Hersteller, Ingenieure und Entwickler sehen sich immer öfter mit der Frage konfrontiert, welche Softwarelizenzen sich miteinander vertragen oder sich gar in Kombination miteinander ausschließen. Sich mit solchen Fragen auseinanderzusetzen, ist mühselig und gleicht einer Gratwanderung [4]. Als Anwender kommen wir aber nicht darum herum und müssen diesen Schritt gehen: Die Wahl der Lizenz(en) entscheidet, ob, wie und wofür wir die Software oder Softwarezusammenstellung und gegebenenfalls das damit erstellte oder betriebene Produkt später nutzen dürfen. Eine strikte Ausrichtung auf freie Software unter einer ganz bestimmten Lizenz findet in Situationen Berücksichtigung, in denen man Software zu einem spezifischen Zweck auswählt oder zusammenstellt. Nicht nur bei unfreien Lizenzen gibt es Regeln für die Bearbeitung, Rekombination, Nutzung und Verbreitung. Im Folgenden gehen wir der Frage nach, inwieweit die populären Distributionen es derzeit ermöglichen, Softwarepakete anhand der vergebenen Lizenz auszuwählen, um spezifischen Anwendungs- und Nutzungsszenarien gerecht werden zu können. Schnüffeln im Code Häufig genügt ein Blick in die Beschreibung oder in den Quellcode einer Software. Die Angaben zur Lizenz befinden sich meist in einer Datei namens »license«, »copyright«, »copying« oder »README«. Zudem verstärkt sich der Trend, in jede Datei des Pakets eine Zeile mit einem SPDX-Bezeichner [5] einzufügen, der die Lizenz [6] eindeutig kenntlich und zudem automatisiert auslesbar macht. Listing 1 illustriert das anhand der Dokumentation zur Libidn [7]. Nvidia nutzt hier die GNU Free Documentation License 1.3 (GFDL). Listing 1 Copyright der Libidn [...] Files: doc/libidn.texi Copyright: Copyright 2002-2012 Simon Josefsson. License: GFDL-1.3+ This is the manual, licensed under GFDLv1.3+, quoting the file: . Copyright @copyright{} 2002-2012 Simon Josefsson. . Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.3 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts. A copy of the license is included in the section entitled ``GNU Free Documentation License''. . On Debian systems,

Linux-Magazin

Die neue österreichische Bundesregierung muss #sparen.

Mein Vorschlag zu einer #Strategie im #Digitalbereich:

5% der #Kosten für #Softwarelizenzen (von Bund, Ländern und Gemeinden) werden permanent in #Opensource Projekte investiert.

Im #Bildungsbereich (Schulen und Universitäten) wird begonnen im #Unterricht auf #Software zu setzen, die den Anwendern schon gehört und die nach der Ausbildung weiter frei verwendet werden kann.

Behörden ziehen nach Möglichkeit nach.

Freie Werkzeuge machen freie Menschen!

#OSS

Sehenden Auges in die #Abhängigkeit: Dass die Preise für laufende #Softwarelizenzen im Regelfall nicht günstiger werden, liegt auf der Hand. Jetzt gibt es wieder eine neue Übersicht aus dem #Bundesinnenministerium, die die Abhängigkeit von Diensten des #US-Konzerns #Microsoft im Hinblick auf den massiven Kostenumfang erneut belegt:

"Die abgewählte Ampel-Koalition hatte sich vorgenommen, bei Software und IT-Entwicklungen stärker auf Open Source zu setzen."

https://www.heise.de/news/Digitale-Insouveraenitaet-Bund-gibt-wieder-mehr-fuer-Microsoft-Lizenzen-aus-10293821.html

Kosten des Bundes für Microsoft-Lizenzen steigen wieder

Die Kosten der Bundesverwaltung für die Nutzung von Lizenzen für Produkte und Services von Microsoft sind 2024 von 197,7 auf 204,5 Millionen Euro gestiegen.

heise online

@heiseonline
ABER DIESE #HARTZ4 SCHMAROTZER!!!

Na wenn #Softwarelizenzen 1,2 Milliarden € kosten, kein Wunder, dass #ChristianLindner das lieber geheimhalten würde. 🤷🏼‍♂️
Käme ja sonst heraus, dass nicht gerade sparsam mit #Steuergeld umgegangen wird.
Naja, irgendwelche Arme Menschen wird er schon noch finden die er ausnehmen kann. 🤬🤬🤬

#Microsoft #Lindner