Pilzmyzel aus Baustoff für Klettergriffe - die Berlinerinnen Marta Agueda Carlero und Manuela Garcia arbeiten daran, das möglich zu machen. Ich habe sie für BIN WEG BOULDERN besucht. Jetzt zu hören in der neuen Podcastfolge.

Damit du einen Eindruck bekommst, wie das Material aussieht - hier ein paar Bilder.

Ein Hinweis:
Noch ist das Material nicht fest genug. Daran arbeiten Marta und Manuela aktuell - das erzählen sie in der Folge.
Was du hier siehst ist also noch nicht der perfekte Griff aus Pilzmyzel.
Was du hier siehst, sind die Zwischenschritte der Arbeit von zwei kletterbegeisterten Frauen, die alles geben, um es möglich zu machen! Am Ende könnten wir Klettergriffe haben, ganz ohne Plastik, die man theoretisch sogar im Biomüll entsorgen könnte.

Ich finds stark und wünsche ihnen alles Gute und dass sie stets neue Fördermittel für ihre Arbeit finden. Denn natürlich ist das, was sie machen, Grundlagenforschung - die am Ende auch in anderen Bereichen sehr hilfreich sein kann!

Also, hör mal rein in die neue Folge!

#pilzmyzel #klettergriffe #mad #klettergriffe #bouldern #klettern #nachhaltigkeit

Zur Folge:
https://binwegbouldern.de/episode/zwei-berlinerinnen-entwickeln-klettergriffe-aus-pilzmyzel

Zur Webseite von MAD
https://wearenotmad.com/

Klettern an Pilzmyzel? Geht das? Zwei Architektinnen / Kletterinnen wollen es möglich machen!

https://binwegbouldern.de/episode/zwei-berlinerinnen-entwickeln-klettergriffe-aus-pilzmyzel

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Klettern an Pilzmyzel? Geht das? Es klingt verrückt, aber zwei Architektinnen / Kletterinnen wollen es möglich machen! Marta Agueda Carlero und Manuela Garcia haben in Berlin das Startup "MAD" gegründet und forschen dort, wie man mit Pilzmyzel ein Material entwickeln kann, das fest genug ist für Klettergriffe. Schon heute ist Pilzmyzel ein Stoff, der als Bau-Material für verschiedene Zwecke zum Einsatz kommt.

Ich habe die beiden in ihrem Experimentiert-Labor in Berlin getroffen und sie haben mir erklärt, wie die Griff-Herstellung mit Pilzmyzel funktioniert.

Außerdem berichten sie davon, wie ihre ersten Tests in Boulderhallen abgelaufen sind und was die Klettergriff-Profis auf der Vertical Pro Kletterhallen-Messe zu ihrem Material sagen.
Viel Spaß mit dem Gespräch!

https://binwegbouldern.de/episode/zwei-berlinerinnen-entwickeln-klettergriffe-aus-pilzmyzel

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Andreas Trunz liebt das Klettern und Bouldern und er ist überzeugt, dass wir anders mit unserem Planeten und unseren Ressourcen umgehen müssen. Eines passte für ihn deshalb nicht zusammen: Die künstlichen Griffe in Kletter- und Boulderhallen sind zum großen Teil aus Plastik, das nicht recyclingfähig ist und nach wenigen Jahren im Müll landet. Er sprach einen Bekannten auf dieses Problem an, der sich mit alternativen Kunststoffen auskennt - und siehe da! Dieser Bekannte hatte direkt eine Idee, welches Material man testen könnte.

Zwei Jahre werkelte Andreas mit dem Material, machte Tests in Boulderhallen und kam auf überraschende Ergebnisse. Er konnte nicht nur ein nachhaltigeres Material für Klettergriffe entwickeln, sondern auch noch ein weiteres Problem des Indoor-Kletterns lösen. Seine Griffe sind nämlich "unpolierbar". Anders als bei herkömmlichen Griffen und Tritten wird die Oberfläche nicht glatt. Die Produkte sind somit länger nutzbar.

Unter dem Namen "Resetter" stellte Andreas die Griffe Ende 2025 bei einer großen Kletterhallenmesse in Deutschland vor, der Vertical Pro. Er ist nicht der einzige in der Kletterszene, der versucht, Klettergriffe nachhaltiger zu machen. Firmen wie Banana Climbing, Greenholds, Ghold, Mad und Duranity haben sich ebenso mit neuen Ideen auf den Weg gemacht.

Im Podcastinterview spricht Andreas über seinen Weg in die Klettergriff-Branche als Quereinsteiger. Es geht um den Entwicklungsprozess der Griffe. Außerdem teilt er, wie er mit den Fragen und Unsicherheiten umgeht, die es mit sich bringen kann, wenn man es wagt, eine Idee in die Tat umzusetzen.

Viel Spaß mit dem Interview! Jetzt zu hören bei BIN WEG BOULDERN und in meinem neuen Podcast, die @BibliothekDerGutenId[email protected]

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