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2.&3. Berlin, 6. Stuttgart! Karten: www.lalelu.de
Musikcomedy vom Feinsten
„LaLeLu“ reißt Besucher von den Sitzen
Das A-cappella-Quartett „LaLeLu“ begeisterte im ausverkauften Bürgerhaus mit einem
unvergleichlichen Mix aus Humor, Musik und charmanter Moderation.
Wenn das beliebte A-cappella-Quartett „LaLeLu“ Jubiläum feiert…
(Brigitte Striehn, Ibbenbürener Volkszeitung)
#30JahreLaLeLu #stuttgartevents #comedy #Stuttgart #berlin #LaLeLu #KonzertTipp #konzertkritik #IVZ #ibbenbüren
Lokalpatriotismusstrom
Da ist noch Luft nach oben drin, nur irgendwie wird dieser Umstand beim Lokalblatt mit keiner Silbe erwähnt: Der Stromtarif der Stadtwerke Tecklenburger Land ist raus und befindet sich in einem Mittelfeldbereich vergleichbarer Tarife. Im Grunde genommen ist das okay, nur konkret bedeutet dieser Tarif z.B. für Familien einen Unterschied von bis zu 200€ in bezug auf günstigere Angebote. Der Tarif ist wirtschaftlich gesehen nur für Kunden der RWE interessant, die sich zudem nicht online über Tarife informieren. Bei Gaspreisen sieht es übrigens noch etwas deutlicher zu Ungunsten des Tarifs der Stadtwerke Tecklenburger Land aus.
Es ist bemerkenswert, dass dieser doch eher simple und offensichtliche Umstand totgeschwiegen wird: Im Video der IVZ ist von Personen die Rede, die angeblich gerne auf Großkonzerne schimpfen und dann doch nicht wechseln wollen. Im Text von Familienvätern die angeblich kurzerhand unterschreiben, die aber nicht fotografiert oder namentlich erwähnt werden können. Personen, die Kenntnisse aus dem Internet über Stromtarife haben, sind scheinbar gar nicht auf der Straße gewesen. Die Berichterstattung ähnelt eher der Werbung als Journalismus.
In diesem Sinne bringt man dann auch so ein Zitat:
„Wer TE am Auto hat, der identifiziert sich mit der Region. Der kann ja auch Strom und Gas von den TE-Stadtwerken kaufen“, blickt der Ibbenbürener SPD-Ratsherr Jürgen Bosse in die Zukunft mit möglichst vielen Kunden.
Nach dieser Logik können TE-Autokennzeichen-Besitzer auch jeden Morgen gegen eine Tecklenburger Eiche laufen, so blöd, wie sie sind. Gut, im Zitat klingt immerhin schon ein wenig durch, dass der Tarif der Stadtwerke allein nicht gänzlich überzeugt, da muss Lokalpatriotismus her. Aber wie aufgezeigt: Wer Gas und Strom bei den Stadtwerken Tecklenburger Land bestellt, zahlt im Vergleich jährlich bis zu 400€ mehr.
Warum muss mir über die Presse vorgegaukelt werden, dass nur Deppen nicht den Stromanbieter wechseln und zu den Stadtwerken Tecklenburger Land gehen, obwohl sie eigentlich über ihren Großkonzern-Anbieter her ziehen? Kann man doch mal machen als Lokalpatriot, während die uninteressierte Mutti für’s Töchterchen einen Luftballon abgreift.
Schnelle Eingreiftruppe
Mehr als zwei Monate nach ihrer unkritischen Berichterstattung kommt man bei der IVZ mal auf die Idee, die Preise der Stadtwerke Tecklenburger Land in Hinsicht auf sonstige Anbieter zu betrachten — nicht ohne zu betonen, dass wer nicht Kunde bei den Stadtwerken Tecklenburger Land werde, auf Heimatverbundenheit pfeiffe.
Wie war das noch
[E]s gibt nach wie vor gute Gründe, eine Tageszeitung im Haus zu haben: Nur hier erhalte ich höchst aktuell alle wesentlichen Informationen aus meiner Stadt
[Quelle]
Das Wörtchen aktuell scheint offenbar regional unterschiedlich aufgefasst zu werden.
Im Lokalblättchen ist Lokaljournalismus so ein wegschwimmendes Fell, dass man sich lieber mit inhaltsleerem Marketingsprech aufhält: Einer vollständig verwässerten Interpretation von New Work.
Die, die betroffen sind, müssten integriert, beteiligt werden, sie müssten mitsprechen und mitentscheiden dürfen, sie müssten ihren Arbeitsort gestalten dürfen.
Ja, aber bitte nicht mit den Bildern ihrer hässlichen Blagen:
Wie New Work aussehen kann, ist auch in den Räumen der IVZ (…) zu sehen. (…) Es gibt weniger Schreibtische als Arbeitnehmer. Zudem muss man jeden Tag seinen Arbeitsplatz neu buchen. (…) Ein Vorteil, so Anke Beiing: Es gebe keine Schreibtische von sogenannten „Jägern und Sammlern“, die neben der Bildergalerie der Kinder gegebenenfalls noch ihre Ü‑Eier-Sammlung präsentierten.
Buchen Sie früh, wir haben nicht Platz für alle. Das ist der Arbeitsplatz der Zukunft, den sich Arbeitnehmer wünschen: Da ist vor dem Arbeitsbeginn noch schön Zeit für ’ne Runde Reise nach Jerusalem.
Worauf die wohl als nächstes kommen? Dass Arbeitsplätze für Journalisten, die überall ihren Laptop hinstellen können, in der Innenstadt von Ibbenbüren viel zu teuer sind? Nee, komm’, nicht wieder so kleinkariert: Ü‑Eier sind das Problem, latürnich.
https://ibb.town/2024/10/17/new-work-mehr-als-nur-heisse-luft/
Nicht Erfolg ist der Schlüssel zum Glück,
sondern Glück ist der Schlüssel zum Erfolg.”
Mark Twain, eigentlich Samuel L. Clemens (1835–1910)
US-amerikanischer Erzähler und Satiriker
Im Englischen unbekannt, über Suchmaschinen wird das Zitat Albert Schweitzer zugeschrieben.
“Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: Entweder so, als wäre nichts ein Wunder oder so, als wäre alles ein Wunder.”
Albert Einstein (1879–1955) theoretischer Physiker deutscher Herkunft
Nope.