Black Sale at DB Gebrauchtzug :P751_TITLE. #P751_TITLE#

Beschreibung

ProTipp aus aktuellem Anlass: Wenn Ihr (Video/Audio)Kassetten auf dem Flohmarkt oder generell gebraucht kauft:

Schaut Euch vorher die Bänder an - Die können nämlich z.B. schimmeln. (Nein?Doch!Ohh!!)
Dann direkt weg mit allem! (Kassette und Hülle!)

Tja da hätte ich auch selbst vorher drauf kommen können... #impulskauf #lehrgeld #nichtmehrganzsojungabernaiv #flohmarkt

Ich habe eben bei Lidl einen #Impulskauf getätigt der mir erst im Winter wirklich etwas bringen wird. Aber genau DAS wollte ich schon seit vielen Jahren haben. Eine Bettdecke in Überlänge. 155x220 Zentimeter. Dazu noch einen Bezug weil ich natürlich Keinen in der Größe hatte. Einen unfassbar hässlichen Bezug. Mit meiner bisherigen Decke musste ich mich entscheiden ob Brust oder Füße eiskalt werden. Ich freue mich darüber wirklich sehr. War Preislich auch okay. Die Decke 18, der Bezug 14€.

@admin

Erschiesst mich wenn ich jemals auf die Idee kommen sollte mir so 'ne Bettwäsche zu kaufen!

Da drin bekommt eins doch Albträume!

Im Schlaf erscheint dann Copilot oder was?

Ischa gruselich …

**shiver!**

#Impulskauf #trigger

Während einer gewissen Zeit meines Lebens hatte ich eine geheime Leidenschaft: Ich habe mir in schöner Regelmässigkeit neue Kamera-Objektive gekauft. Nicht alle davon haben sich als praxistauglich entpuppt. Darum hier meine Aufstellung mit den Objektiven, die sich für meinen Alltag mehr oder weniger bewährt haben:

AF-S Nikkor 50mm 1:1.4G

Das 50-Millimeter-Festbrennweite hat sich zu meinem Lieblingsobjektiv gemausert, das ich standardmässig auf der Kamera habe (Ein Hoch auf die Festbrennweite). Ich nutze es gern privat für Porträts und Aufnahmen, die ich in Ruhe inszenieren kann.

Es ist auch hervorragend für Gadgets und Geräte geeignet: Mit Blende 1.4 bis 2 macht es den Hintergrund schön unscharf, sodass man nicht die umliegende Wohnung, sondern vor allem das Sujet zur Kenntnis nimmt.

Für manche Objekte sind 50mm mit APS-C-Sensor eine zu lange Brennweite. Eine gute Ergänzung dazu wäre eine Festbrennweite mit 35 Millimetern. Sie steht schon seit längerem auf meinem Wunschzettel.

Sigma 50mm 1:2.8 DG Macro D

Dieses Makroobjektiv gehört zu den besagten Spontankäufen. Anfänglich war ich enttäuscht, weil es sich für Käfer, Insekten und andere Sujets der Naturfotografie nicht sonderlich eignet: Mit 50 Millimetern Brennweite müssen wir so nahe an die Viecher heran, dass sie sich gestört fühlen und verschwinden, noch bevor wir den Auslöser drücken konnten. Ich fand damals, ich hätte besser ein Tele-Makro gekauft.

Doch siehe da: Fürs Ablichten von kleinen Gadgets und für Detailaufnahmen von technischen Gerätschaften, wie ich sie fürs Blog und meinen Job immer wieder brauche, ist dieses Objektiv perfekt.

AF-S Nikkor 17-55mm 1:2.8 G ED

Dieses Zoom-Objektiv war lange Zeit meine Hauptlinse. Sie deckt einen grossen Zoombereich ab und ist mit einer durchgängigen Blende von 2.8 ordentlich lichtstark. Das schätze ich nach wie vor.

Mit 759 Gramm ist es mir inzwischen aber deutlich zu schwer. Und mit aufgesetzter Streulichtblende ist so gross, dass an unauffälliges Fotografieren nicht zu denken ist: Die Leute halten einen im Idealfall für einen Profi – und unter weniger günstigen Umständen für einen Wichtigtuer.

Heute ziehe ich kleinere, leichtere und zur Not weniger lichtstarke Objektive vor. Denn auch wenn wir bei einer modernen Kamera die ISO-Zahl hochdrehen, kommen trotzdem gute Fotos dabei heraus.

AF Nikkor 70-300mm 1:4-5.6 D

Der Grund für die Anschaffung dieses Teles war meine Vorliebe für längere Brennweiten. Ich nutze es noch immer gern für Ausflüge oder auch für Familienfeiern, wenn ich Paparazzo-mässig Bilder von Leuten machen will, die sich unbeobachtet wähnen. Es ist passt noch einigermassen gut in die Fototasche – doch dass es keinen Bildstabilisator hat, ist ein Manko.

Sigma 170-500mm 1:5-6.3 APO DG

Apropos Vorliebe für längere Brennweiten: Die hat dazu geführt, dass ich mir diesen Klotz angeschafft habe. 1,36 Kilogramm schwer ist er. Und eigentlich wollte ich nur einen Tele-Konverter kaufen, doch weil ich willensschwach bin, habe ich es mir im Fotoladen aufschwazen lassen.

Früher habe ich ihn immer mal wieder mit mir herumgeschleppt und ein paar Mal hat er sich wirklich bewährt. Nur dank ihm ist mir dieses tolle Bild hier gelungen.

Trotzdem: Wer keine wilden Tiere oder scheue Promis in freier Wildbahn fotografieren möchte, braucht dieses Objektiv nicht. Aber hergeben würde ich es trotzdem nicht.

AF Fisheye Nikkor 10.5mm 1:2.8 GED

Aus heute nicht mehr rekonstruierbaren Gründen habe ich mir seinerzeit in den Kopf gesetzt, ich müsse ein Fischaugen-Objektiv besitzen. Ich habe noch immer Freude an der höchst ungewöhnlichen Abbildung. Aber der Praxisnutzen dieses Objektivs ist gering. Stattdessen würde ich heute ein Weitwinkel mit Festbrennweite (z.B. 24mm) oder ein Ultra-Weitwinkel-Zoom wie das 14-24mm kaufen.

Das Lensbaby 2.0

Das habe ich 2008 aus einer Laune heraus gekauft. Es ist originell und lädt zum Spielen ein, aber es dürfte nicht überraschen, dass es nicht sonderlich oft zum Einsatz kommt.

Das grösste Manko ist meines Erachtens die Brennweite von 50 Millimetern: Das ist für eine Kamera mit APS-C-Sensor zu viel. Wenn es weitwinkliger wäre, liesse es sich flexibler einsetzen.

Walimex-Spiegeltele mit 800mm

Dieses Spiegeltele habe ich 2012 geschenkt bekommen. Es erfüllt kein wirkliches Bedürfnis – aber es ist ein lustiges Spielzeug. Und als im März 2020 Samsung mit beim Samsung Galaxy S20 mit Hundertfach-Digitalzoom protzte, konnte ich beweisen, dass die Linsen den Scharfrechungs-Algorithmen bei weitem überlegen sind.

AF-S Nikkor 18-70mm 1:3.5-4.5G ED

Das Kit-Objektiv, das ich zu meiner D7000 erhalten habe. Das mag ich nicht sonderlich und ich nutze es nie – ausser, wenn ich Fotos mit Polfilter machen will, weil der Polfilter aus Gründen der Faulheit fix auf diesem Objektiv aufgeschraubt bleibt.

PS: Nebst den Objektiven ist das eines meiner liebsten Foto-Hilfsmittel.

Seit Jahren ist die Objektivfamilie nicht mehr gewachsen

Abschliessend stellt sich natürlich die Frage, warum ich mit dieser Marotte aufgehört und mir schon lange kein neues Objektiv mehr gekauft habe. Das hat drei Gründe. Der erste ist – natürlich – das Smartphone. Die Kamera der aktuellen Modelle ist häufig gut genug. Als Vater bin ich darüber froh, denn mit Kind ist die Materialschlacht auf Reisen und Ausflügen schon gross genug, sodass ich froh bin, wenn die Kameratasche zu Hause bleiben kann.

Der zweite Grund liegt im Verschwinden der Fotogeschäfte. Eine Ursache, weswegen ich früher ab und zu mit einem neuen Objektiv nach Hause gekommen bin, war in der Auslage dieser Läden zu finden: Dort gab es oft neue oder auch gebrauchte Linsen, die mich zu Impulskäufen verleitet haben. Obwohl das gar nicht meine Natur ist.

Die dritte Ursache liegt in der technischen Entwicklung und der Tatsache, dass die klassische Spiegelreflexkamera dabei ist, abgelöst zu werden. An ihre Stelle treten die Systemkameras, die andere Bajonette haben. Alle meine Objektive sind fürs F-Bajonett von Nikon ausgelegt. Würde ich auf ein spiegelloses Modell umsteigen, hätte das ein Z-Bajonett. Und klar, es gibt Adapter, um die alten Objektive an der neuen Kamera weiterzuverwenden. Aber so lange ich den Systemwechsel selbst nicht vollzogen habe, lohnt sich eine Investition weder für ein altes noch für ein neues Objektiv.

Es gäbe Gründe für einen Wechsel …

Bleibt die Frage: Warum habe ich den Wechsel noch nicht vollzogen? Meine Nikon D7000 hat inzwischen zwar zwölf Jahre auf dem Buckel. Es gäbe einige Dinge, die mich an einem neuen Modell reizen würden: Ein Display, das ausklappbar oder schwenkbar ist, wäre praktisch. Ebenso die Möglichkeit, auf einem Touch-Screen per Finger einen bestimmten Punkt scharfzustellen. Ich vermisse bei meiner Kamera das eingebaute GPS und vor allem WLAN und die Möglichkeit, die Kamera fernzusteuern und Bilder drahtlos zu übertragen.

Doch ich schiebe einen Neukauf seit Jahren vor mir her. Das liegt daran, dass ich mich nicht entscheiden kann: Ich würde an sich gern eine Systemkamera kaufen, weil die kleiner und kompakter sind. Doch mit denen komme ich nicht sonderlich gut zurecht, was an mir und meiner altersbedingten Unflexibilität liegt. Ausserdem waren mir die Modelle, die ich gern hätte, bislang zu teuer.

… aber keiner davon drängt

Für mein Budget ist das eine gute Nachricht. Und unter dem Strich hat die Sache auch einen positiven Aspekt: Nämlich die Erkenntnis, dass allen Neuerungen zum Trotz die D7000 ihren Zweck noch immer hervorragend erfüllt. Ich brauche sie und die aufgezählten Objektive regelmässig privat und für den Beruf.

Und darum ein grosses Lob an Nikon und die anderen Kamerahersteller, die der Versuchung widerstehen konnten, die Langlebigkeit ihrer Produkte mit irgendwelchen Tricks zu verkürzen. Das wäre aus kaufmännischer Sicht noch so naheliegend. Aber die ist nicht alles – und wie schon hier festgestellt, spürt man bei Nikon Traditionsbewusstsein und einen Stolz, dass die eigenen Produkte keine Wegwerfprodukte sind. Daran werde ich denken, wenn mich für mich eine gute Rechtfertigung für eine neue Kamera gefunden habe …

#impulskauf #nikon #tldr

https://blog.clickomania.ch/2023/03/28/kameraobjektive/

Ein Hoch auf die Festbrennweite

Sind die Objekte mit fester Brennweite – wie so oft behaup­tet – schärfer als die Zoom-Linsen? Mit meinem das 50-Milli­meter-Objektiv mache ich die Probe aufs Exempel.

Clickomania
Impuls-, Fehl- und Glückskäufe
Ich inspiziere meine über die Jahre an­ge­sam­melten Kamera­ob­jek­tive und beur­teile, welche sich be­währt haben – und welche nicht.
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#Fotografie #Impulskauf #Nikon #Tl;dr #clickomaniablog
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Grosse Freude an den kleinen Dingen

Das Gute an diesem Blog ist, dass hier alle meine Impulskäufe protokolliert sind. Der letzte hat vor knapp einem Jahr stattgefunden und hat mir ein wirklich nützliches Smartphone-Stativ fürs Portemonnaie eingebracht. Und eine solche Spontananschaffung pro Jahr ist vertretbar – oder? (Geständnisse von Affekt-Shopaholics im Gadgetbereich sind in den Kommentaren jedenfalls herzlich willkommen, egal ob anonym oder mit Namen gezeichnet.)

[caption id=“attachment_16250″ align=“alignright“ width=“199″] Das Mikroskop mit dem mitgelieferten Ständer.[/caption]

Also, der Spon­tan­kauf, den ich neulich getä­tigt habe, lag an diesem däm­lichen Face­book. Dort habe ich eine Wer­bung für ein Ding gesehen, dem ich nicht wider­ste­hen konnte. Es heisst ZeScope und ist auf zemove.de zu finden. Man kriegt es auch via Amazon und zwar zu einem deutlich günstigeren Preis: Auf Amazon zahlt man um die 36 Euro, währendem ich 78.90 Franken hingeblättert habe. Das als Hinweis dafür, dass selbst Spontankäufe nicht so spontan sein sollten, dass man vorab nicht noch einen kurzen Preisvergleich macht.

Den Forschungsdrang befeuern

Aber egal; mein Vergnügen, dass ich mit diesem Ding bisher hatte, rechtfertigt die Ausgabe – und ich rede mir ein, dass ich auch meiner Tochter etwas Gutes tue und die Ausgabe unter «Förderung der Neugierde und des wissenschaftlichen Forschungsdrangs in der Erziehung» abbuchen kann.

Es handelt sich bei dem Gerät um ein Mikroskop. Es vergrössert die Objekte unter der Linse zwischen fünfzig- und tausendfach. Das Gerät hat eingebaute, dimmbare LED-Lichter, mit denen die Untersuchungsobjekte beleuchtet werden. Man kann nicht nur Fotos machen, sondern auch filmen. Und das Mikroskop ist klein genug, dass man es sich in die Hosen- oder Jackentasche stecken und auf den Naturspaziergang mitnehmen kann.

[caption id=“attachment_16249″ align=“alignleft“ width=“1700″] Das Mikroskop ist 13,5 Zentimeter lang und passt auch gut in die Hosentasche.[/caption]

Mit anderen Worten: Ich hätte als kleiner Junge für dieses Gadget getötet, denn ich war schon von simplen Vergrösserungsgläsern fasziniert. Denn wie schon in Die App für den Aha-Effekt ausgeführt, finde ich es faszinierend, mich ab und zu ausserhalb den für uns Menschen normalen Grössenverhältnissen zu bewegen. Und dazu passt natürlich auch dieses Gadget hier.

[caption id=“attachment_16252″ align=“alignleft“ width=“1280″] Ein in Wirklichkeit wenige Millimeter grosse Blume.[/caption]

Am Smartphone oder Computer

Man verwendet das Mikroskop entweder drahtlos am Smartphone oder mittels Kabel am Computer. Für die drahtlose Betriebsweise verbindet man das Telefon mit dem WLAN-Netz von ZeScope, dessen Name mit Max-See beginnt und von einer Nummer gefolgt wird. Man startet man die Max-See-App, die es für Android und fürs iPhone und iPad gibt und sieht auch schon das Livebild am Display.

[caption id=“attachment_16253″ align=“alignright“ width=“139″] Die App mit dem Livebild, mit der man Fotos macht und Videos dreht.[/caption]

Im Kabelbetrieb verbindet man das Mikroskop per USB mit dem Computer; über USB wird das Mikroskop auch aufgeladen. Mit Mac OS braucht es dafür noch nicht einmal einen Treiber; man wählt einfach in einer App, die einen zwischen mehreren angeschlossenen Webcams auswählen lässt, das Mikroskop aus, das als General-UVC#2 in Erscheinung tritt. Bei  meinem Test mit Photobooth hat das bestens geklappt. Bei Windows bräuchte man offenbar eine Software, die ich unter dem angegebenen Link aber nicht gefunden habe.

Am Mikroskop gibt es einen Regler, um die Helligkeit der LEDs zu steuern und zwei Knöpfe, um elektronisch zu Zoomen. Für die Vergrösserung bzw. das Scharfstellen gibt es ein Drehrad: Es fährt die Linse vor und zurück.

Scharfzustellen will geübt sein

Je stärker die Vergrösserung, desto schwieriger ist es, ein scharfes und ruhiges Bild zu bekommen: Aber das dürfte jedem klar sein, der schon einmal mit einem Makroobjektiv hantiert hat.

Darum empfehle ich, erst einmal mit unbeweglichen Objekten zu üben, obwohl die Versuchung natürlich gross ist, sich in den Garten zu stürzen und den Spinnen, Käfern und Ameisen zu Leibe zu rücken. (Es sei denn, man trifft auf ein totes Studienobjekt – wie das bei den nachfolgenden Spinnen-Fotos der Fall war. Dass es sich verbietet, ein Lebewesen zur Befriedigung der eigenen Neugierde abzumurksen, ist eine Selbstverständlichkeit.)

[caption id=“attachment_16364″ align=“alignleft“ width=“1280″] Das Bein einer Spinne …[/caption]

 

 

[caption id=“attachment_16363″ align=“alignleft“ width=“1280″] … und die Kieferklaue der gleichen Spinne.[/caption]

Mit dem Mikroskop wird ein Fuss geliefert, mit dem man es auf ein Objekt ausrichtet, und es gibt auch eine Schale, in das man es frontal einführt. Auf diese Weise sitzt es ruhig über dem Beobachtungsobjekt; das dann allerdings genau an der richtigen Stelle liegen muss, dass man überhaupt etwas sieht.

Apropos: Da es vorne am Mikroskop einen Plastikring gibt, kann man das Teleskop auch gut über ein passendes Untersuchungsobjekt stülpen, beispielsweise eine Ameise: Die sieht man dann durchs Bild flitzen, was eine durchaus etwas gruselige Erfahrung sein kann. Das Beitragsbild ist übrigens so entstanden: Es ist das Standbild aus einem Video, bei dem sich die Ameise aber strikt geweigert hat, sich einmal in vollständiger Grösse im Bild zu zeigen.

[caption id=“attachment_16248″ align=“alignleft“ width=“1280″] Die Rillen meines Zeigefingers.[/caption]

 

 

 

 

[caption id=“attachment_16606″ align=“alignleft“ width=“300″] Und nochmal eine Rille: Dieses Mal die einer Schallplatte (übrigens mit meiner Stimme drauf).[/caption]

Dieser Trick funktioniert auch mit gewissen Käfern, wobei mir schon Exemplare begegnet sind, die fasziniert von den LEDs nach oben geklettert sind und sich auf diese Weise der Linse entzogen haben.

Die Bildqualität ist eher bescheiden – was aber auch egal ist

Fazit: Ein grossartiges Spielzeug für neugierige Menschen. Von der Bildqualität darf man keine Wunder erwarten und auch die Auflösung mit maximal 1920 × 1080 Pixeln ist nach heutigen Massstäben bescheiden.

[caption id=“attachment_16247″ align=“alignleft“ width=“1280″] Erwischt: Eine Ameise, die faul im Moos liegt.[/caption]

Mich stört das nicht, denn technisch perfekte Aufnahmen, wie ich sie mit einer simplen Google-Suche z.B. nach ant macro aufstöbere, bekomme ich als Amateur aus dem Stand nicht hin – also ist das auch nicht meine Ambition. Es geht um den Spass am Entdecken und um einen neuen Blick auf die unmittelbare Umgebung. Und die bekommt man mit diesem kleinen Gadget auf alle Fälle.

Nachtrag vom 6.7.

Wir haben ein weiteres Einsatzgebiet entdeckt: das Mikroskop als Hilfsmittel bei der medizinischen Versorgung. Wenn ein Familienmitglied überzeugt ist, dass der kleine Kratzer am Fuss von einem Holzsplitter herrührt, den es sich eingetreten hat, dann lässt sich diese Vermutung mit dem Mikroskop sehr leicht überprüfen. Im vorliegenden Fall konnte die Hypothese falsifiziert werden.

#Impulskauf #Kinder

Das Smartphone-Stativ fürs Portemonnaie – Clickomania

Das Pocket Tripod Pro von Geometrical ist eine Halterung fürs Telefon in der Grösse und Dicke einer Kreditkarte. Grossartig: Sie hilft beim Fotografieren und bei Videokonferenzen und man hat sie immer dabei.

Ich neige nicht zu Spontankäufen – aber dieses Ding hier ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Das habe ich sofort gekauft, nachdem ich auf Instagram eine Werbung gesehen habe. Was mir sehr peinlich ist – weil nun irgend in einer Datenbank ein Eintrag beweist, dass ich anfällig auf Instagram-Werbung bin.

Also, das Ding heisst Pocket Tripod Pro und stammt  von einem Startup namens Geometrical. Es ist ein Stativ fürs Smartphone, das die Abmessungen einer Kreditkarte hat und im Portemonnaie mitgeführt werden kann. Ich habe dafür im April 35 US-Dollar, plus 10 Dollar Versand bezahlt. Und nach einigem Hin und Her wegen des Umlauts in meinem Namen hat es das Teil letzte Woche zu mir geschafft – nach einer Postreise von ungefähr sechs Wochen.

Und endlich konnte ich die Frage beantworten, ob das nun rausgeworfenes Geld war – oder ob es dieses kleine Ding die Erwartungen erfüllt. Denn das Gadget wurde in der Instagram-Werbung als Verwandlungskünstler angepriesen, der von einem flachen Kärtchen in eine Halterung fürs Smartphone mutiert. Mit diesen Ständern sei es möglich, das Telefon so auszurichten, dass es präzise in die gewünschte Richtung zielt und beim Fotografieren genau den Blickwinkel einfängt, den man auf seinem Bild draufhaben will.

Diese Verwandlung werde ich vielleicht noch in einem Video vorführen. Doch als Erstes erfüllt auch eine Bildergeschichte den Zweck.

Das Pocket Tripod Pro passt ins Kreditkartenfach

Also, die Ausgangslage: Das Stativ – oder wahrscheinlich wäre Smartphone-Halterung die bessere Bezeichnung – hat tatsächlich das Format jener Plastikkärtchen, die man in seinem Portemonnaie mit sich herumträgt. Und es ist nur unwesentlich dicker, sodass es bestens ins Kartenfach passt.

Links das Stativ, rechts meine Debitkarte.

Um es aufzubauen, kommt das Gelenk in der Mitte zum Einsatz. Das erlaubt es, die eine Hälfte um 180 Grad zu drehen. Es entsteht ein Sechseck in Rampenform.

Der erste Schritt: Über das Gelenk in der Mitte werden die beiden Hälften zu gegeneinander verdreht.

Die beiden Seitenteile werden nun nach oben geklappt. Es entsteht eine Art Fuss.

Zweiter Schritt: Die Aufrichtung der beiden farbigen Flanken.

Das Smartphone wird nun in die beiden halbrunden Halterungen gesteckt. Das funktioniert sowohl im Hoch, als auch im Querformat.

Die Halterungen – die sogenannten Adapter – lassen sich so drehen, dass man das Smartphone im gewünschten Winkel aufrichtet. Von praktisch waagrecht bis etwas über neunzig Grad sind alle Positionen möglich.

Mit dem Telefon im Hochformat wird es etwas wackelig

Wie stabil der Stand ist, hängt allerdings von der Grösse und dem Gewicht des Smartphones ab. Das iPhone 11 Pro lässt sich im Querformat gut auch waagrecht positionieren. Im Hochformat kippt es über: In dieser Position sollte es mindestens dreissig Grad geneigt sein.

Dritter Schritt: Die drehbaren Adapter, die das Smartphone fixieren, werden in den gewünschten Winkel gedreht.

Noch ein Wort zu den Halterungen, d.h. den halbrunden Adaptern, die das Smartphone festhalten. Im Päckchen, das ich erhalten habe, sind sieben Varianten (8, 8,5, 9, 9,5, 10, 10,5 und 12,5 Millimeter) dabei; natürlich jeweils im Doppelpack für beide Seitenteile.

Die mitgelieferten Adapter für Smartphones mit unterschiedlichen Dicken.

Die 8,5-Millimeter-Variante hält das iPhone 11 Pro gut fest, wenn ich es im Querformat in der Halterung positioniere. Das Smartphone ist gemäss Spezifikationen 8.1 Millimeter dick, sodass sich der 8-Millimeter-Adapter anbieten würde.

Mit dieser Karte kann man die Dicke des Telefons messen.

Dessen Grip ist tatsächlich noch etwas fester. Doch weil er das Herausnehmen erschwert, finde ich den 8,5-Millimeter-Adapter praktischer. Für den Einsatz im Hochformat werde ich der Sicherheit wegen auf die engere Variante wechseln.

Im Paket ist auch eine Karte dabei, mit der man die Dicke des Smartphones messen kann. Ich würde aber empfehlen, es auszuprobieren – denn die Adapter haben ein gewisses Spiel, sodass sie sich auch für Zwischenformate eignen.

Es gibt auch Adapter für ganz dünne Telefone

Zwei Bemerkungen noch dazu:

  • Für dünnere Telefone kann man übrigens Adapter ab 6 Millimeter gratis nachbestellen.
  • Um die Adapter auszutauschen, dreht man sie ganz heraus und fädelt sie entsprechend wieder ein.

Ein Selfie zu machen, während ich das Handy auf dem Stativ fotografiere, ist jedenfalls kein Problem.

Fazit: Das funktioniert einwandfrei und macht einen ausreichend stabilen Eindruck. Wie gut die Resultate sind, wenn man bei windigem Wetter eine Zeitrafferaufnahme macht, wird sich allerdings noch zeigen müssen.

Aber so oder so ist das eine geniale Idee: Denn im Portemonnaie hat man dieses Stativ tatsächlich immer dabei – zumindest so lange man dieses Portemonnaie noch benötigt; siehe dazu Die Digitalisierung des Portemonnaies. Das hilft bei spontanen Fotografie-Ideen.

Ein richtiger Stativkopf fürs Smartphone ist deswegen nicht überflüssig

Bei geplanten Einsätze ist es sicherlich nicht verkehrt, eine stabilere Lösung mitzuführen, etwa den hier vorgestellten Pivo Pod: Denn mit dem Pocket Tripod braucht man eine gerade, gute Unterlage, die sich auch in der Höhe befinden muss, aus der man fotografieren möchte. Wenn kein Mäuerchen, keine Motorhaube und kein Tischchen in der Nähe ist, muss man sich mit der Froschperspektive begnügen – denn es ist nicht möglich, das Pocket Tripod auf einen Fuss oder ein klassisches Stativ zuschrauben.

Und man kann mit der kleinen Halterung ja nicht nur Fotografieren: Sie ist auch praktisch, wenn man das Telefon auf dem Schreibtisch aufstellen und dort irgendwelche Informationen im Auge behalten möchte. Oder wenn man ein Videotelefonat führt und sich das Gerät nicht ständig vors Gesicht halten will…

Beitragsbild: Pocket-Tripoid Media Kit

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