Hier bin ich nun selbst ein Buch geworden – Rétif de la Bretonne und sein ungekanntes Meisterwerk

HR 2 – Der Knausgård des 18. Jahrhunderts – Rétif de la Bretonne. Reinhard Kaiser entdeckt für uns eines der schonungslosesten und großartigsten Memoirenwerke der Weltliteratur. Es ist ein ungeheures Unterfangen, das Rétif de la Bretonne in der Vorrede seines Buches ankündigt: „Ich gehe daran, Ihnen hier das ganze Leben eines Ihrer Mitmenschen vorzulegen, ohne etwas zu verschleiern, weder von seinen Gedanken, noch von seinen Taten. Der Mensch, dessen Seele ich hier anatomieren werde, konnte allerdings kein anderer sein als ich selbst.“ Und er macht ernst – völlig ungeschminkt erzählt er alles, was ihn einst bewegte, alles, was er tat, und alles, was er dachte: Gutes wie Böses, Edles, Niederträchtiges, Verwerfliches, Peinliches, Obszönes, Widerliches, Naives, Lobenswertes. Alles. Und er schreibt damit eines der schonungslosesten, aber auch großartigsten Memoirenwerke aller Zeiten, …

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Restif de la Bretonne (auch Nicolas Edmonde Rétif de La Bretonne; (1734-1806) war ein französischer Romancier. – https://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Edme_Restif_de_la_Bretonne

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Der französische Dichter Nicolas Rétif de la Bretonne und sein ungekanntes Meisterwerk

Es ist ein ungeheures Unterfangen, das Rétif de la Bretonne in der Vorrede seines Buches ankündigt: »Ich gehe daran, Ihnen hier das ganze Leben eines Ihrer Mitmenschen vorzulegen, ohne etwas zu verschleiern, weder von seinen Gedanken, noch von seinen Taten. Der Mensch, dessen Seele ich hier anatomieren werde, konnte allerdings kein anderer sein als ich selbst.« Und er macht ernst - völlig ungeschminkt erzählt er alles, was ihn einst bewegte, alles, was er tat, und alles, was er dachte: Gutes wie Böses, Edles, Niederträchtiges, Verwerfliches, Peinliches, Obszönes, Widerliches, Naives, Lobenswertes. Alles. Und er schreibt damit eines der schonungslosesten, aber auch großartigsten Memoirenwerke aller Zeiten, ebenbürtig einem Samuel Pepys, Jean-Jacques Rousseau oder Giacomo Casanova. Von der Jugend auf dem Land über die Zeit in der Klosterschule bis in die Zeit als Drucker und Schriftsteller in Paris, wo er zum berühmtesten Beobachter der niederen Stände wird. Unzähligen Frauen begegnet der leicht entflammbare und triebhafte Rétif auf seinem Weg, und auf alle möglichen Weisen versucht er sich ihnen zu nähern. Er liefert ein ungemein reichhaltiges Zeitbild Frankreichs vor und während der Revolution - und eine Tiefenbohrung in die menschliche Psyche, wie es sie vorher noch nie gab und auch lange danach nicht mehr geben sollte. Der Autor des Porträts des französischen Dichters ist der Schriftsteller und Übersetzer Reinhard Kaiser. Er wird am 7. März 75 Jahre alt.

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@raumpatrouille

Innerhalb der Radio-Sendung HR2-Kultur am 15.12.2023, 7.30 Uhr, ging's in der "Frühkritik" um die "Raumpatrouille":

"Herrlich verstaubt: Raumpatrouille Orion, remastered -
Daniella Baumeister erliegt schon wieder dem Schwarzweiß-Charme von Dietmar Schönherr"

Hier zum Nachhören:
https://www.hr2.de/podcasts/hr2-fruehkritik-herrlich-verstaubt---raumpatrouille-orion-remastered---auf-dvd-und-im-kino,audio-89546.html
hr2-Frühkritik: Herrlich verstaubt - Raumpatrouille Orion, remastered - auf DVD und im Kino

1966 gab es in der ARD eine Kultserie, die oft wiederholt wurde, dann auch mal ins Kino kam - und jetzt digital ganz neu bearbeitet wurde. Für eine aufwändige neue DVD Kollektion, über 500 Minuten lang, und für 90 Minuten neu im Kino: Raumpatrouille Orion war schon damals Kult, vielleicht auch, weil es nur sieben Folgen gab - dennoch ist die Fangemeinde und damit die Quote über die Jahre größer geworden. Weil das All und die fernen Welten (und was man sich darunter vorstellte) immer noch eine ganz eigene Faszination haben. Die ausgeflippten Gesellschaftstänze, die hochtoupierten Perücken, die gigantischen Cognacgläser, das war damals vermutlich hochmodern und ist heute herrlich verstaubt - ein Märchen von übermorgen aus der Flimmerkiste von vorgestern und mit einem Spruch für heute: Alles wird galaktisch gut…!

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Hatte unlängst das Vergnügen mit Alf Haubitz bei #hr2kultur über #Archäologie zu plaudern - und darüber, wie archäologische Funde aus der Vergangenheit dabei helfen können, auch unsere Gegenwart besser zu verstehen.

Ach ja, über ein neues Buch haben wir auch geredet. 😉

https://www.hr2.de/programm/sendezeiten/am-nachmittag,epg-am-nachmittag-2130.html

Am Nachmittag

Gut informiert mit dem aktuellen Kulturgespräch und entspannter Musik durch den Nachmittag. Gespräch mit dem Archäologen und Wissenschaftsvermittler Jens Notroff

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In Spanien gibt es keine (literarischen) #Lesungen, erzählte gerade die spanische Autorin Irene Vallejo (#Papyrus) in einem Interview auf #hr2Kultur.

Wisst ihr, ob das stimmt und wie das in anderen Ländern gibt?

Und wo ich schon gerade dabei bin: Gibt es so etwas wie #Literaturhäuser in anderen Ländern?

#bücher #lesen #fbm22 #bookfair @sinnundverstand #literaturhaus

Podcast: "Exil kann auch eine Chance sein." Im #hr2Kultur #Doppelkopf erzählt Sylvia Asmus von den Anfängen des Deutsche Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek und seiner Entwicklung bis heute. Weiteres Thema sind Hintergründe und das Begegnungsprogramm der #TageDesExils. Sie finden ab heute erstmals außerhalb Hamburgs statt. Gastgeber ist das Exilarchiv in Frankfurt am Main in Kooperation mit der @koerberStiftung und hr2-kultur. https://www.hr2.de/programm/doppelkopf/doppelkopf-mit-sylvia-asmus-exil-forscherin,epg-doppelkopf-1410.html
"Exil kann auch eine Chance sein."

Sie war kurze Zeit Puppenspielerin an einem Marionettentheater. Bevor sie beschloss, ganz andere Fäden zu ziehen. Nämlich, so viele Zeugnisse wie nur irgend möglich zu sammeln, die sich um Exilerfahrung drehen. Von Menschen jeglicher Herkunft und Profession, die durch die NS-Zeit gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen. Seit 2011 ist Sylvia Asmus die Leiterin des Exilarchivs 1933-45 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt.

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