Gramsci zeigt in "Herrschaft und Führung", dass Macht nicht einfach „genommen“ wird, sondern gesellschaftlich aufgebaut werden muss. Besonders relevant finde ich die Idee, dass Führung auf Zustimmung basiert ud nicht nur auf Zwang. Dadurch kann man sich auch heutige politische Dynamiken gut erklären. Gramsci macht klar: Ohne Bündnisse keine Hegemonie. #Gramsci #Hegemonie #PolitischeTheorie
Die #Fossillobby hat ihren #Gramsci gelesen und sich um kulturelle Hegemonie gekümmert.
#Instrumentalization of #culture to mask the existing #structural material inequities is further concentrating political #power and reproducing historical, contemporary and #intersectional inequities, e.g., #patriarchy, #class, #coloniality, leaving human rights to markets and #vicissitudes of capital, structural #racism, among others.
#globalinequalities #NoBandaidSolutions
Dieser 100 Jahre alte Text von Gramsci zeigt, wie regionale Vorurteile von den Herrschenden instrumentalisiert werden, um Fortschritt zu verhindern. Während nach „Zauberformeln“ gesucht wurde, spielten sie Arbeiter und Bauern gegeneinander aus – und Mussolini kam an die Macht. Eine nüchterne Analyse, die erstaunlich aktuell wirkt.
#Gramsci #Südfrage #Vorurteile #Ungleichheit
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Text: «Einige Gesichtspunkte der Südfrage» (Antonio Gramsci, 1926)
Arbeiter im Norden, Bauern im Süden. Und diese Gruppen sollen zusammenhalten, um kapitalistische Ausbeutung zu bekämpfen und politische Führung zu erhalten.
Doch es gibt Hindernisse: Der südliche Intellektuelle stellt sich gegen die Bauern; im Norden wurde Abneigung gegen den Süden gezielt gelehrt. Dass es anders geht, zeigen aber auch solidarische Beispiele im Text.
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