Nach drei Tagen ist das Freifeld mit 8 Solar-Panelen angebunden.

Durch das lange Wochenende war die Gelegenheit günstig: Ich habe den viel zu engen, viel zu schwer zu wartenden Serverschrank geteilt: Schrank 1 enthält nun nur noch das Balkonkraftwerk (Wechselrichter), den MPPT für die 16 Panel, den Batterie-Ausschalter, ein Netzteil für 12 Volt-Geräte (da hängt aktuell nur die Lüftersteuerung für den WR des BKW dran), ein Phoenix-Wechselrichter (Notstrom), ein paar Sicherungen und der Cerbo GX für die Steuerung von Batterie, MPPT und Phoenix.

Die Orions und der Wechselrichter sind in den Schrank 2 ausgelagert worden.

Die Orions werden nun direkt über ein ZigBee-4-fach-Ralais verbrauchs- und Batterie-abhängig geschaltet. Die Lüfter sorgen dafür, dass die Orions im Schnitt 5° C kühler sind, also 55 statt 60° C die großen und ca. 45 statt 50° C bei den beiden kleinen.

Was noch fehlt: der Lüfter, der die schnell auf über 40°C ansteigende Umgebungstemperatur der Orions regelt, in dem er die warme Luft nach draussen pustet. Vermutlich wird ein Lüfter nicht reichen. Außerdem müssen die Lüfter auf dem Wechselrichter noch eine Temperatur-Regelung bekommen.

Aktuell ziehen diese Zusatzplatinen (und die beiden dafür notwendigen Netzteile) ungefähr 9 Watt.

Die Steuerung in FHEM ist durch den Einsatz des ZigBee-Relais einfacher geworden. Die Relaises im Cerbo konnte ich nur über den Umweg FHEM-NodeRed-FHEM steuern. Das ist entfallen.

Zum ersten Mal hätte ich gernen einen 3D-Drucker um ein kleines Gehäuse für das Relais basteln zu können. Eine nackte Platine ist irgendwie blöd. Egal.

Im Schrank ist jedenfalls noch Platz, falls ich auf die Idee komme, den 2000-W-Hoymiles-Wechselrichter auszureizen. Allerdings würde meine Rebellenanlage dann wirklich in den Untergrund rutschen. Aktuell halte ich mich zumindest an die Regel, nicht mehr als 800 W ins Hauseinspeisen. Die Orions schalten sich ja nur zu, wenn die Sonne über das Balkonkraftwerk zu wenig Strom liefert. Und alle 4 Orions können in der Summe ebenfalls nur 800 W.

Ziel ist es, mit der Erweiterung übers Jahr gerechnet an 210 Tagen 12 kWh-Energie nicht bezahlen zu müssen und damit unter einem Jahresverbrauch von 6000 kWh zu liegen, was einer Ersparnis von 850 Euro entspricht. Die Amortisationsdauer liegt dabei bei ca. 8 Jahren, eines ist davon allerdings schon um :-). Allerdings war das noch ohne das Freifeld kalkuliert. Hier hatte ich grob mit 11 kWh pro 210 Tagen gerechnet. Knapp 12 sind es geworden.

Alles in allem habe ich nunmehr 7380 kWP installierte Panel und 7 kWh Akku. Die Akkus sind 2 Pylontech Akkus mit je 3,5 kWh. Und nebenbei läuft unser Fernseher, der an einer Ecoflow River 2 Max hängt, seit einem Jahr CO2-neutral (auch hier gesteuert von FHEM).

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In Vorbereitung auf die Dunkle Jahreszeit wollen wir unsere Panelzahl aufrüsten.
Aktuell haben wir 8x410 Wp, künftig werden wir 2x8x410 Wp haben.
Die Panel laden primär 2x3,5 kW Akku. in der hellen Jahreszeit klappt das ziemlich gut. Aber die Tage werden kürzer. Schon jetzt merkt man, dass die Spitzenleistungen aus Mai/Juni schon längst nicht mehr erreicht werden.

Zum Glück haben wir unsere technischen Komponenten mit Ausbaureserve angeschafft.

Unser MPPT kann 150 V und 60 A, formal 2x30 A (30 A pro Eingang.) Das bedeutet, an jeden Eingang kommen 8 Panel, davon sind 4 in Reihe geschaltet und 2x4 parallel. Die bisher verwendeten Kabel packen die Ströme ebenfalls.

Somit kommen wir auf 126 V und 23 A.

Die Batterie darf mit 38 A geladen werden.

Am Ausgang des System ändert sich nichts. Ich hatte kurz darüber nachgedacht, eine weitere 3,5 kW Batterie anzuschaffen, den Gedanken habe ich allerdings verworfen. Ich hätte dann 10,5 kW Batterie, die bekomme ich allerdings im Sommer über Nacht vermutlich nicht leer und im Winter nur alle 3 bis 5 Tage voll.

Die Panell kommen direkt auf unsere ungenutzte Wiese: 2 Reihen mit 3 Paneln und eine dritte Reihe mit nur 2 Paneln. Pro Panel vier Sockel, jeder Sockel mit 24cm x 24cm x 35cm Größe. Der Sockel wird ungefähr 10-15 cm eingelassen (und kuckt dann knapp 25 cm raus) und das Ständerwerk darauf verschraubt. Wind kommt auf unserem geschützten Grundstück selbst bei größerem Sturm kaum auf. Damit sollten die Panel recht stabil stehen.

Ich lege das brandenburgische Baurecht möglicherweise etwas kreativ aus, danach muss nämlich nur eine Baugenehmigung eingeholt werden, wenn die Anlage mehr als 9 m lang UND mehr als 3 m hoch ist. Ob ich damit richtig liege, ist mir egal, deshalb ist es ja eine Rebellen-Anlage.

Das Bild unten skizziert meinen Schaltplan (ohne Sicherungen, Verteiler etc.)

Nun warte ich auf die Panel. Hoffentlich kommen die noch in Robins Ferien, denn beim Buddeln und Ausrichten soll/muss/kann/darf er mir helfen.

An meinem Solarschrank werden ich Umbauarbeiten vornehmen, das bisherige Kreuz-und-Quer der Kabel geht mir gegen den Strich :-)

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