Liebe zwischen irdischer Wirklichkeit und himmlischer Hoffnung – Messiaen und Schostakowitsch in der Nationalphilharmonie Warschau
Elena Deinhammer

In zwei Konzerten am 13. und 14. Februar kommen in der Warschauer Nationalphilharmonie unter der Leitung von Ingo Metzmacher zwei Werke zur Aufführung, die in aller Verschiedenheit eine einnehmende Symbiose bilden und Themen präsent machen, die in der heutigen Zeit oft in den Hintergrund geraten, obwohl sie dies nicht sollten. Als eine solche Symbiose ist auch das Zusammenwirken sämtlicher Beteiligter zu erleben, das dieses Konzert zu einer beeindruckenden Klangerfahrung voller Kontraste, besonderer Farben und tief berührender Momente erhebt. (Rezension des Konzerts v. 14. Februar 2026) […]

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Liebe zwischen irdischer Wirklichkeit und himmlischer Hoffnung – Messiaen und Schostakowitsch in der Nationalphilharmonie Warschau

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Saisoneröffnung des Tonhalle-Orchester Zürich
Marco Stücklin

Mit einem glanzvollen Konzert wurde die neue Saison des Tonhalle-Orchesters Zürich eröffnet. Nach kurzen Gruß und Dankesworten der Präsidentin der Tonhalle Gesellschaft, Hedy Graber und der Intendantin Ilona Schmiel begann das Konzert mit einer Komposition von Thomas Adès, des diesjährigen Creative Chair beim Tonhalle-Orchester Zürich. (Rezension des Konzerts v. 18. September 2025) […]

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Saisoneröffnung des Tonhalle-Orchester Zürich

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„Schostakowitsch by heart“ – Eröffnung des Bonner Beethovenfests mit dem Londoner Aurora Orchestra
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Sensationelle Eröffnung des Bonner Beethovenfests mit dem Londoner Aurora Orchestra

Der russisch-polnische Komponist Dmitri Schostakowitsch lebte mit einem gepackten Koffer unter seinem Bett, denn er rechnete täglich mit seiner Deportation nach Sibirien, wie es seiner Schwester 1937 widerfahren war. Nachdem seine Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ von Stalin in einem Artikel in der „Prawda“ 1936 verrissen worden war, hatte er seine 4. Sinfonie in ständiger Angst vor der Zensur zurückgezogen. Schostakowitschs 5. Sinfonie entstand nach dem Vorbild von Beethovens 5. Sinfonie nach dem Modell „Per aspera ad astra“ zur Zeit des stalinistischen Terrors und wurde 1937 mit großem Erfolg in Leningrad uraufgeführt. „Der Jubel ist unter Drohungen erzwungen. (…) So als schlage man uns mit einem Knüppel und verlange dazu. Jubeln sollt ihr! Und der geschlagene Mensch erhebt sich, kann sich kaum auf den Beinen halten“, so Schostakowitsch, dem mit diesem Werk die Gratwanderung als linientreuer Komponist des sozialistischen Realismus gelang, den er maßgeblich prägte. Die Solo-Flöte sehe ich als Ich-Erzähler, die die Ängste und Konflikte des Komponisten im Dialog mit dem Orchester ausdrückt. Auch die anderen Instrumente, zum Beispiel Oboe, Klarinette, Hörner und Solo-Violine haben im zweiten Satz Ländler-artige Solopassagen, die alle von den schneidenden Blechbläsern niedergemacht werden. Der dritte Satz ist fast nur den Streichern vorbehalten und äußert eine bleierne Resignation. Der vierte Satz, ein penetranter Marsch, wurde früher als Verherrlichung des Regimes interpretiert, aber der Komponist sieht darin einen Todesmarsch. Zum Glück sind Sinfonien keine Programmmusik, da kann jeder seine eigene Interpretation finden. Für mich ist es Schostakowitschs Auseinandersetzung mit der stalinistischen Diktatur, die sein Leben und seine künstlerische Freiheit bedrohte. Ein Meisterwerk! (Rezension der Vorstellung v. 29. August 2025)  […]

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„Schostakowitsch by heart“ – Eröffnung des Bonner Beethovenfests mit dem Londoner Aurora Orchestra

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https://www.deutschlandfunkkultur.de/serie-klassik-drastisch-61-dmitri-schostakowitsch-102.html

Die beiden, und das Format ist ja nett...
Hat man die Melodie nicht auch bei Fellini schon gehört? Mir war so.

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Serie Klassik drastisch #61 - Dmitri Schostakowitsch

Deutschlandfunk Kultur
Ein bekennender Europäer - Musik in Dresden

Aus Polen gekommen, um in Deutschland zu leben und in der Welt der Musik zu Hause zu sein: Krzysztof Meyer zum 80. Geburtstag

Musik in Dresden
Ein Gedenkkonzert erinnert an das Massaker von Babyn Jar in Kiew. Mit seiner 13. Sinfonie hat Schostakowitsch ein klingendes Mahnmal erschaffen.
Massaker von Babyn Jar: Gedenkkonzert in Kiew | DW | 06.10.2021
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Massaker von Babyn Jar: Gedenkkonzert in Kiew | DW | 06.10.2021

Ein Gedenkkonzert erinnert an das Massaker von Babyn Jar in Kiew. Mit seiner 13. Sinfonie hat Schostakowitsch ein klingendes Mahnmal erschaffen.

Saisonfinale der Opern in Berlin: Was alles Oper ist

Drei Premieren und ein Volksfest: Mit Rossini, Verdi und Schostakowitsch, mit Schnulzen und Virtuosität beenden die drei Berliner Opern die Saison.