Leserbrief an die #dewezt Leserbrief
Zum Thema: Mächtig Ärger in Hameln – Das Allgemeinwohl im Blick
Das Allgemeinwohl im Blick zu haben wäre gerade in der heutigen Zeit ein wichtiges Ziel. Dieses fehlt mir aber in der von Angelique und Werner Strahmann angestoßenen Online-Petition gegen die jetzige Gartenstraßen-Regelung. Angeführt wird der Wunsch, dass Politik und Verwaltung eine Lösung finden, wie man bequem in das Quartier hineinkomme. Eine noch laufende Umfrage unter den betroffenen Anwohnern der Gartenstraße zeigt, dass eine überwiegende Mehrheit nicht nur sehr zufrieden, sondern geradezu euphorisiert ist von der aktuellen Verkehrsberuhigung, welche zu einer Aufwertung der Lebensqualität führt.
Ebenso sieht sich Frau Strahmann durch die jetzige Situation „gezwungen“, Rad zu fahren. Für die Anwohner der Gartenstraße, unter denen auch Familien mit Kindern sind, würde die Herstellung der alten Regelung wieder ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und somit ein Sicherheitsrisiko darstellen. Das Ziel sollte sein: Durchgangsverkehr raus aus Wohngebieten.
Des Weiteren äußert sich im o.g. Artikel Frau Strahmann zur Initiative „Rad-Verkehrswende JETZT“ - die sich für die jetzige Regelung der Gartenstraße ausgesprochen hat - mit den Worten „…und außerdem haben die doch kein politisches Mandat“. Zum einen geht es nicht darum, Radfahrende gegen Autofahrende auszuspielen, und zum anderen bedarf es kein politisches Mandat, um sich für das Allgemeinwohl ALLER Bewohnerinnen und Bewohner einzusetzen.
Heike Wellhausen-Schams
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