Was sind 0,1% im Haushalt von Hamburg? Ein austauschbarer Zusatzerlös. Lächerlich.
Es ist dafür nicht notwendig, die #Stadt zu verscherbeln und so zu verschandeln, dass man beim Warten auf den Bus nicht mehr die Straße herunterblicken kann.
Wir haben einen Finanzierungsvorschlag gemacht, der auf einer Erhöhung der Tourismustaxe basiert - #Hamburg würde ohne lästige flimmernde #Werbung ja auch attraktiver.
Wenn der #Senat darauf gar nicht eingeht, sondern weiter versucht, die Öffentlichkeit mit den "50 oder 70 Millionen", die die Stadt "verlieren würde", hinters Licht zu führen, ist das zutiefst unredlich.
Die Verträge mit #STROER und #Decaux sind für die Stadt kein Muss, sondern eine Entscheidung. Wir finden: eine schlechte.
"Sowohl [Finanzsenator] #Freytag als auch Jean-François #Decaux, Deutschlandchef des Unternehmens, bezeichneten #Hamburg „als Filetstück“ der #Außenwerbung in Deutschland."
Das war 2007. Damals versprach Freytag vollmundig, unsere #Stadt werde dadurch "nicht mit #Werbeanlagen vollgepflastert".
500 #Millionen, was bedeutet das? Und was zahlen wir dafür? (Denn das tun wir: vielleicht nicht mit #Geld, aber mit anderen Gütern - die auch schützenswert sind.)
1/12 🧵
Nach einem europaweiten Wettbewerb vergab der Hamburger Senat die Werberechte in der Stadt an die Firmen JCDecaux Deutschland GmbH und Deutsche Städtemedien GmbH als Teil der Ströer-Gruppe. Die Hansestadt erhofft sich neben den vertraglich vereinbarten 508 Millionen Euro sogar noch weitere Erträge.
"Sowohl Freytag als auch Jean-François #Decaux, Deutschlandchef des Unternehmens, bezeichneten Hamburg „als Filetstück“ der Außenwerbung in Deutschland."
Wir wurden nicht gefragt, bevor wir als "Filetstück" verkauft wurden ...
für 'n Appel und 'n Ei (10 Cent pro Kopf und Tag) ...
Die Verträge laufen bald aus. #Hamburg hat jetzt die Gelegenheit, umzusteuern. ⚓
#Hamburg #StadtGestaltung #Ändern #Werbung #Kurswechsel #Kurskorrektur #Außenwerbung #Moin
Es genügt für die Werberiesen leider, wenn sie sich an die Entscheidungsträger:innen wenden und ihnen die #Werbung schmackhaft machen. Von den Erlösen lassen sie einige Almosen in den #Stadthaushalt fließen, fertig ist der Pakt.
Die Menschen in der Stadt werden vor vollendete Fakten gestellt: Knebelverträge über 15 Jahre (!), die die demokratische und menschengerechte Gestaltung der #Stadt stark beeinträchtigen.
Ungeachtet unserer Bemühungen werden aktuell neue Verträge mit #STROER und Wall #Decaux verhandelt: wieder über die Köpfe der Hamburger:innen hinweg.
2/5 🧵
Wir entgegnen:
Erstens ist das keine "Stadtinformationsanlage", weil #Werbung keine Information ist.
Zweitens ist es für die Bilanz in der Energiewende ziemlich egal, ob erneuerbarer oder Kohlestrom verschwendet wird.
Daher: abschalten und abbauen.
Tschüss #STROER, tschüss #Wall, tschüss #Decaux und wie sie alle heißen.
🍃🍃🍃
Pour Suzanne Vergnolle, spécialiste du droit du numérique, le traçage et la publication de données sur les vols des jets privés des groupes comme Bouygues, Bolloré, Artémis, Decaux ou Arnault est justifiée par le droit à l’information et le droit environnemental.
Die Gegenseite (hier #Wall #Decaux) schläft leider auch nicht. Sie "vermöbeln" unsere Stadt fleißig weiter mit den grellen, brummenden Bildschirmen, die unablässig blitzende Videos abspielen:
Angebliche "#Stadtmöblierung", um die niemand gebeten hat. Der Senat streicht dafür Geld ein -- den Preis zahlen tagtäglich alle, die gezwungen werden, die #Werbung zu konsumieren.
Unterschreibe jetzt, damit Hamburg seinen Strom besser nutzt als für riesige Werbebildschirme.🌱