Wir denken, dass sich die Vision der werbefrei(er)en Stadt gut für direkte #Demokratie eignet:

Die #Werbeindustrie braucht die Menschen bislang gar nicht von ihrer Vision zu überzeugen. In einem fairen Wettbewerb könnte sie das nämlich gar nicht!

Denn wer will schon jeden Tag gezwungen werden, #Werbung sehen?

Die Werbeindustrie "überzeugt", indem sie ihre Macht ausspielt, auf Gewöhnungseffekte und das Gefühl der Unausweichlichkeit setzt.

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Es genügt für die Werberiesen leider, wenn sie sich an die Entscheidungsträger:innen wenden und ihnen die #Werbung schmackhaft machen. Von den Erlösen lassen sie einige Almosen in den #Stadthaushalt fließen, fertig ist der Pakt.

Die Menschen in der Stadt werden vor vollendete Fakten gestellt: Knebelverträge über 15 Jahre (!), die die demokratische und menschengerechte Gestaltung der #Stadt stark beeinträchtigen.

Ungeachtet unserer Bemühungen werden aktuell neue Verträge mit #STROER und Wall #Decaux verhandelt: wieder über die Köpfe der Hamburger:innen hinweg.

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Die allgegenwärtige Werbung, die nicht abgeschaltet werden kann, erzeugt extra Stress im Alltag und hat eine Vielzahl negativer Auswirkungen, etwa auf die Verkehrssicherheit. Sie konterkariert auch direkt die #Nachhaltigkeitsziele der Stadt.

Es braucht ein Mitspracherecht und wir fordern dieses Recht ein.

Durch ein #Volksbegehren.

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Wir haben zwar viele gute Argumente für unsere Vision der werbefrei(er)en Stadt, müssen aber die ganze Überzeugungsarbeit leisten!

Das geht nicht von allein, daher brauchen wir Eure aktive Hilfe.

Es gibt viele Möglichkeiten!

Die Idee weitertragen, ein Ort zum Auslegen von Flyern finden oder bereitstellen, ein Plakat anbringen, Kontakte und Netzwerke nutzen. Wer in einer Partei aktiv ist, kann sich dort für unseren Gesetzentwurf einbringen.

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Das wichtigste Ziel ist es jetzt, ca. 80.000 Unterstützungs-Unterschriften für das #Volksbegehren zu sammeln. Dafür gibt es jetzt schon das Formular zum Beantragen der Unterlagen (https://bewegung.social/@hhwerbefrei/113248202337963684), und nächstes Jahr geht es los mit Unterschriftenlisten, Sammelorten, Sammeln auf der Straße ...

Kontaktiert uns gern!

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Initiative Hamburg Werbefrei (@[email protected])

Ab sofort Briefeintragungs-Unterlagen beantragen! https://phase2.hamburg-werbefrei.de/briefeintragung/ #Volksbegehren #Hamburg #Werbefrei

bewegung.social
@hhwerbefrei Ich hatte mal von einer Stadt gehört, die den Vertrag kündigte und dann ohne Bushaltestellen da stand, denn die kamen alle vom Werberiesen. Wäre das in HH auch so?

@rainerklute

Gute Frage! Das muss keinesfalls so sein. Hamburg hatte schon Fahrgastunterstäde, bevor es die heute geltenden Verträge einging.

In der Tat gilt auch bei der Vergabe von Konzessionen ein Kopplungsverbot, so dass das Koppelgeschäft "Bushaltestellen gegen Werbung" sogar rechtlich auf wackligen Füßen steht.

Davon abgesehen wird weiter die Möglichkeit bestehen, Werbung zu integrieren -- aber in dezenten Ausmaß, ohne Bewegung und Hinterleuchtung, und in Größen unter A0.

Überdies haben wir dem Senat eine Möglichkeit aufgezeigt, die eventuell geminderten Einnahmen auszugleichen, so dass die Finanzierung für diese Infrastruktur gesichert sein sollte

Aus all diesen Gründen sind wir *absolut* sicher, dass Hamburg weder ohne Bushaltestellen / Unterstände noch ganz ohne die Einnahmen da stehen wird.

Es sei denn, Senat und Bürgerschaft wollen das so 😃

@hhwerbefrei Danke für die Antwort. Wir brauchen sowieso wegen des Klimawandels neue Haltestellen – ohne Glasdach, als Schattenspender.
Aber faktisch ist es so, dass die aktuellen Dinger nicht der Stadt gehören, oder?