„Auto-Wette“ brachte niedrigere Ausgaben
Drei Monate lang haben Teilnehmer der #AutoWette der #WienerLinien auf ihr #Auto verzichtet. Laut Universität für Bodenkultur (#BOKU) hat das die #Mobilität nicht eingeschränkt und zudem niedrigere Ausgaben gebracht.
... Zugleich sank laut den Tracking-Daten der Anteil der mit einem Fahrzeug zurückgelegten Wege von 28 auf 19 Prozentpunkte. Laut der Evaluierung wurde aber kaum mehr Zeit benötigt, um voranzukommen. Signifikant waren dafür offenbar die #Einsparungen: Während der Auto-Wette wurden 5,5 Tonnen #CO2 weniger emittiert. ...
https://wien.orf.at/stories/3337900/
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Wiener Wohnungen als Hitzefallen
Menschen in unsanierten #Altbauwohnungen leiden stark unter der #Hitze. Das geht aus Messungen von #Greenpeace und der #UniversitätFürBodenkultur #Wien hervor. Sozial benachteiligte Menschen spüren die #Hitzefolgen am stärksten.
Bei Messungen in neun Wiener Wohnungen über den laufenden Sommer wurde untersucht, wie diese abhängig von Belegung, Baujahr und Standort auf die Außentemperaturen reagieren. Unsanierte Altbauwohnungen, in denen viele Menschen leben, heizen sich demnach über den Tag schneller auf, um dann langsamer als andere Gebäudetypen wieder abzukühlen.
„Bei solchen Wohnungen mit direktem Sonneneintrag und dichter Belegung gab es Temperaturen über 30 Grad Celsius, die dann in der Nacht nicht unter 28 Grad herunter kühlten“, sagte Herbert Formayer, Professor am Institut für #Meteorologie an der Universität für Bodenkultur (#Boku) Wien, am Freitag bei einer Pressekonferenz.
Heimische Wasserversorgung vorerst gesichert
Österreichs Gletschermasse wird sich in den nächsten zwanzig Jahren halbieren. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte das gesamte heimische #Gletschereis verschwinden. Für die #Trinkwasserversorgung und die #Stromerzeugung durch #Wasserkraft stellt das hierzulande laut Fachleuten mittelfristig aber kein Problem dar.
Die Gletscherschmelze könnte spätestens mit Ende des Jahrhunderts aber dazu führen, dass auch in den Bergen weniger #Grundwasser gebildet wird – wie genau das zusammenhängt, verstehen Fachleute noch nicht genau. Klar ist jedoch, dass es weitere Einflüsse gibt, die künftig den Nachschub von Grundwasser verringern werden. „Es kommt durch den #Klimawandel zu mehr Niederschlag, der tendenziell mehr als #Starkregen fällt und somit weniger zur #Grundwasserbildung beiträgt“, erklärt Franziska Koch, alpine Hydrologin an der Universität für Bodenkultur (#BOKU) Wien.
Wissen schafft Zukunft: Tolle Sache der #BOKU #Wien
“Unser Ziel: Junge Menschen für die Life Sciences begeistern – denn sie sind die Expert*innen von morgen.”
Featuring #Bernardgasse :)
Steinschlaggefahr wächst im Hochgebirge
Durch den #Klimawandel treten im #Hochgebirge vermehrt #Steinschläge und #Felsstürze auf, zeigt eine Untersuchung der Universität für Bodenkultur (#BOKU) #Wien. Dreiviertel dieser #Sturzprozesse passieren in Hängen, in denen der #Permafrost nun immer tiefer auftaut. Das gefährdet vor allem hochalpine Infrastrukturen – und zum Teil auch Wanderer.
Das Ergebnis überraschte schließlich auch Fey selbst: 75 Prozent aller Felsausbrüche – größere Stein- und #Blockschläge sowie Felsstürze, bei denen sich mehrere hundert bis Tausende Kubikmeter Gestein hangabwärts bewegen – ereigneten sich im Untersuchungszeitraum in Regionen, wo der Permafrost immer stärker, das heißt tiefer, auftaut. „Dieser Bereich macht aber nur 22 % der potenziellen Fläche aus, wo Sturzprozesse auftreten können“, sagt die #Geowissenschaftlerin.
Noch drastischer sei der Befund in Gebieten, die von #Gletscherrückgang betroffen sind. Hier identifizierten die Fachleute 40 % aller Steinschläge in Felsflanken, die 1969 noch vollständig von Eis bedeckt waren. „Das sind knapp vier % der von uns untersuchten Fläche.“
„Wir haben seitdem fünf der heißesten Sommer gehabt. Was wir da aufzeigen, ist eigentlich erst der Anfang von dem, was sich in den nächsten Jahren abspielen wird.“
Durch den Klimawandel treten im Hochgebirge vermehrt Steinschläge und Felsstürze auf, zeigt eine Untersuchung der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien. Dreiviertel dieser Sturzprozesse passieren in Hängen, in denen der Permafrost nun immer tiefer auftaut. Das gefährdet vor allem hochalpine Infrastrukturen – und zum Teil auch Wanderer.
Greenpeace warnt vor Hitze in Schulen
Gemeinsam mit der #BOKU hat #Greenpeace die Temperaturen gemessen. Ein Beispiel: Am 13. Juni hatte es bereits zu Unterrichtsbeginn rund 28 Grad, und obwohl die Außentemperatur den ganzen Tag darunter blieb, stieg die Temperatur in der Klasse auf über 32 Grad. Die höchste Temperatur in dem Gebäude betrug laut einem Hitze-Dashboard der #NGO über 38 Grad.
Herbert Formayer, Professor am BOKU-Institut für #Meteorologie und #Klimatologie, betonte: „Die Durchschnittstemperatur in #Österreich liegt bereits um 3,1 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Der Großteil der Erwärmung erfolgte seit den 1980er Jahren. Viele österreichische #Schulen sind deutlich früher und damit unter anderen Bedingungen gebaut worden. In Klassen ohne entsprechende Maßnahmen gegen #Überhitzung wie in der Maroltingergasse spitzt sich die Situation prekär zu.“
Zum Schulschluss warnt Greenpeace vor Hitze in vielen Klassen. An einer Wiener Schule wurden Messungen durchgeführt. Seit Ende Mai wurden an 16 Tagen Temperaturen über 30 Grad in der Klasse gemessen. Die NGO fordert ein Sofortprogramm für hitzetaugliche Schulen.