#b2903 Berlin Angriff auf das Medienhaus „Tagesspiegel“ (Sachbeschädigung). Die Glasfassade des Verlagshauses Tagesspiegel wurde mit Schriftzügen in weißer Farbe beschädigt. Zudem beschädigte die Täterin noch weitere Fassaden und Glasscheiben einer 1/2 www.berlin.de/polizei/poli...

Sachbeschädigungen an mehreren...
Bluesky

Bluesky Social

Am 29. März 2025 führte Der III.Weg eine kurzfristige angemeldete Demonstration in #Berlin-#Hellersdorf durch. Auf diese Weise sollte antifaschistischer Gegenprotest erschwert werden. Der internen Mobilisierung folgten bundesweit etwa 260 Neonazis. #b2903

https://www.ausdemweg.net/29-03-2025-iii-weg-aufmarsch-in-berlin-hellersdorf/

III. Weg Aufmarsch in Berlin-Hellersdorf

Am 29. März 2025 führte Der III.Weg eine Demonstration mit 260 Teilnehmenden in Berlin-Hellersdorf durch.

ausdemweg.net

Eine der Kundgebungen um den Al-Quds-Tag herum fand in #Berlin am Potsdamer Platz statt. Hier mobilisierte eye4palestine anlässlich des 49. palästinensischen "Tag des Bodens". Es wurden antizionistische Parolen gerufen. Ein Schild mit einer Abwandlung der antisemitischen Brunnenvergifter-Legende wurde gezeigt. #B2903 #Antizionismus #Alqudstag

Alle Bilder: https://flic.kr/s/aHBqjC6Asr

[22.03.2025] Leipzig: BDS-Demo zur BT3P-Klage

Anlässlich eines anstehenden Verhandlungstages der Klage der Gruppe Bundestag 3 für Palästina (BT3P) gegen den Bundestag am 26.03.2025 gab es in Leipzig eine Solidaritätsdemonstration. Anwesend waren neben der federführenden BDS-Kampagne noch weitere regressiv linke Gruppierungen. Anwesend war von den Kläger:innen nur Amir Ali.

Flickr
1/2 Um keine Peinlichkeit verlegen, trat Isabell Hess aus Südthüringen gestern in #Berlin im völkischen Langrock auf (Foto: Pressefuchs). Abseits des Parteitheaters ist Hess genauso gepierct, tätowiert und trägt amerikanische Sneaker wie ihre männlichen Kameraden.
#b2903

@antifaticker

1/2 Auch eine kleine Abordnung vom III. Weg #Erfurt-#Gotha war gestern bei #b2903 dabei. Als Ordner griff Philipp Rang, der bis zur Schließung das Parteibüro in #Ohrdruf führte, die Presse an. Im Hintergrund die ErfurterInnen Marvin Steingans (Sonnenbrille) und Christin Weiß. (Foto: Pressefuchs)

Gestern am 29.03.2025 fanden in #Berlin mehrere kleinere Kundgebungen um den Al-Quds-Tag herum statt. In der Nähe des Brandenburger Tors und dem Holocaust-Mahnmal fand die Kundgebung des "Freie Presse News"-Aktivisten Mathias Tretschog statt. Inhaltlich dem iranischen Regime nahe. #B2903 #Antizionismus #alqudstag

Alle Bilder: https://flic.kr/s/aHBqjC7fVo

[29.03.2025] Berlin: Kundgebung für Jemen, Libanon und Palästina

Anlässlich des Al-Quds-Tages fanden in Berlin gleich mehrere, kleinere Versammlungen statt. Gegenüber vom Brandenburger Tor, in Sichtweite zum Holocaust-Mahnmal trafen sich Personen zu einer antiisraelischen Kundgebung mit offensichtlichen Sympathien zur iranischen Einflussnahme im Nahen Osten. Unter dem Label "Free Yemen, Free Palestine & Free Lebanon" rief "Freie Presse News" zu dieser Veranstaltung auf.

Flickr

🟣 2217 #b2903 #noNazis

Sooo alle sind gut raus, das La Casa ist auch stabil. Wir schauen was die Nacht bringt. Damit bin ich auch raus. Danke euch allen und besonders der Orga für die schnelle Mobi der Demo! Das waren gerade mal 2 Tage und dafür sich ziemlich gut!

An dem neonazistischen Aufmarsch beteiligten sich rund 250 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus den europäischen Nachbarland Dänemark. Mehr Bilder: www.flickr.com/photos/pm_ch... #b2903 2/2
29.03.2025 – Berlin – Antifaschistischer Protest: „Dem III. Weg am 29.03.2025 in Marzahn-Hellersdorf das Jubiläum versauen! Gemeinsam den Neonazis entgegentreten!“ und Nazi-Aufmarsch “ Unsere Alternative heißt Revolution!“

Am 29.03.2025 sind in Berlin Marzahn-Hellersdorf über 500 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen rechte Gewalt, neonazistische Strukturen und institutionellen Rassismus zu demonstrieren. Der Protest richtete sich gegen die zunehmende Präsenz von neonazistischer Jugendorganisationen in den östlichen Bezirken der Stadt, die zunehmende Kriminalisierung der antifaschistischen Bewegung, die Normalisierung rechter Positionen in weite Teilen der Gesellschaft, Medien und Politik und die zunehmende mangelnde Abgrenzung gegenüber der AfD und die Übernahme ihrer rassistischen Rhetorik. Der Grund für den Protest war ein konspirativ angekündigter Aufmarsch der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ mit rund 250 Teilnehmer*innen. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens ihres Berliner „Stützpunkts“ wollen die Neonazis unter dem Motto „Unsere Alternative heißt Revolution!“ durch Hellersdorf ziehen. In den vergangenen Jahren hat sich dieser Stadtteil zu einem Hotspot des „III. Wegs“ entwickelt, insbesondere für ihre Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend (NRJ)“ sowie die neonazistischen Jugendgruppen „Deutsche Jugend Voran (DJV)“ und „Jung und Stark (JS)“. Diese Gruppen treten zunehmend gewaltbereit auf und suchen verstärkt die Konfrontation. Zu den Gegenprotesten haben verschiedene zivilgesellschaftliche Initiativen aufgerufen. Auch verschiedene antirassistische und antifaschistische Gruppen haben zur Teilnahme an den Protesten angekündigt. Sie alle hatten sich zum Ziel gesetzt, den rechten Aufmarsch nicht unkommentiert zu lassen und sich ihnen in den Weg zu stellen. Darüber hinaus solidarisieren sie sich mit Opfern von rechter Gewalt und fordern die Organisierung eines antifaschistischen Selbstschutzes. Zudem erklärten sie, die Rückzugsorte der Neonazis streitig zu machen und ihnen die Wohlfühlzonen zu nehmen. Begleitet wurden die Proteste von einem Großaufgebot der Polizei. Während die Gegenproteste friedlich verliefen, kam es am Rande des rechten Aufmarsches immer wieder zu Rangeleien. So wurden Journalist*innen immer wieder bei der Arbeit behindert, teilweise sogar bedrängt. Nach Beendigung des Aufmarsches griffen Neonazis die Polizei an und bewarfen sie unter anderem mit Flaschen. Die Polizei nahm rund 30 Personen fest, darunter mindestens 20 Neonazis. Am frühen Abend beruhigte sich die Lage wieder. Rund über 500 Menschen sind am 29. März 2025 in Berlin Marzahn-Hellersdorf auf die Straße gegangen, um gegen neonazistische Kiezstrukturen, rechte Gewalt, Neonazis und institutionellen Rassismus zu protestieren. Lautstark solidarisierten sich die Teilnehmer*innen mit Opfern von rechter Gewalt und forderten die Organisierung eines antifaschistischen Selbstschutzes. Mit dem Protest wollten die Demonstrant*innen ein Zeichen für Solidarität, Gerechtigkeit, Vielfalt und Toleranz setzen. Lautstark kritisierten sie antidemokratische Politik der „Alternative für Deutschland (AfD)“ und die Normalisierung ihrer rassistischer Positionen in weite Teilen der Gesellschaft, Medien und Politik. Stattdessen forderten sie mehr Selbstbestimmung und Humanität und Menschenrechte für Alle. Viele der anwesenden Demonstrant*innen sehen in gemeinsamen Abstimmungen mit der AfD, die Übernahme ihrer rassistischen Agenda sowie die weiter abnehmende Abgrenzung ihr gegenüber, den Fall der sog. Brandmauer gegen Rechts. Sie sehen sich auch mit einem massiven und anhaltenden gesellschaftlichen Rechtsruck konfrontiert. So sind nicht nur viele demokratische Parteien nach rechts gerückt, sondern auch ein Teil der Gesellschaft sowie der Medien, darunter die BILD und die Welt – beides gehören der Verlagsgruppe Axel Springer SE an - , und das nicht erst seit den letzten Erfolge der AfD bei der Wahl zum Europäischen Parlament, den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Bei der diesjährigen Bundestagswahl konnte die AfD von 10,3 % im Jahr 2021 auf 20,6 % nahezu verdoppeln und wurde zweitstärkste Kraft. Doch wirklich überraschend scheint das aber nicht zu sein, denn in den vergangenen Monate wurde immer wieder deutlich, dass rechte Ansichten deutlich an Akzeptanz gewonnen und sich gesellschaftlich verfestigt haben, wodurch rechte und menschenverachtende Positionen zunehmen. In Teile der Gesellschaft herrscht eine zunehmende Faktenleugnung und die bislang bewährte Distanzierung gegenüber demokratiefeindlichen Parteien wie der AfD nimmt stetig ab. Zunehmend fühlen sich Neonazis durch die Wahlerfolge der AfD gestärkt und werden dadurch immer selbstbewusster. Wie prekär die Lage ist, konnte man im vergangenen Sommer während der Pride Months, nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt beobachten. Die Einführung der Bezahlkarte für Asylbewerber*innen, die Verschärfung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), die Verabschiedung des Rückführungsverbesserungsgesetzes und die Einigung auf das Sicherheitspaket nach dem islamistischen Terroranschlag von Solingen sind nur einige Beispiele für eine stetige Diskursverschiebung nach rechts. Zuletzt forderte CDU-Chef Friedrich Merz im Januar eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts, die eine Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft ermöglichen solle. Zudem legte die CDU nach dem Mord an zwei Menschen in Aschaffenburg durch einen psychisch kranken Geflüchteten aus Afghanistan, zwei Anträge für weitreichende Verschärfungen in der Asylpolitik vor, die bekannterweise mit den Stimmen der AfD die nötige Mehrheit bekam. Anlass für den Protest war ein klandestin angekündigter Aufmarsch der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ durch den östlichen Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens ihres „Stützpunktes Berlin-Brandenburg“ zogen rund 250 Neonazis unter dem Motto „Unsere Alternative heißt Revolution!“ durch den Ortsteil Hellersdorf. Es handelte sich hierbei um den vierten Aufmarschversuch von Neonazis in den letzten drei Monaten in Berlin. Erst in der vergangenen Woche scheiterte der rechte Aktivist und ehemalige Aachener AfD-Politiker Ferhat Sentürk mit dem Versuch, durch den Stadtteil Friedrichshain zu marschieren. Aufgrund zahlreicher Blockaden durch antifaschistische Gegendemonstrant*innen kamen die rund 800 Neonazis lediglich 120 Meter weit. Offenbar aus Furcht vor Gegenprotesten, hatte der „III. Weg“ die Veranstaltung nicht öffentlich angekündigt, dieser wurde nur über die Veröffentlichung in der Berliner Versammlungsdatenbank und durch das massenhafte Verkleben von Sticker mit Parteilogo bekannt. Dass die Neonazis für ihren Aufmarsch einen östlichen Bezirk gewählt haben, ist kein Zufall, denn gerade hier hat der III. Weg und ihre Jugendorganisation NRJ ihre Strukturen in den letzten Jahren massiv ausgebaut. Ihr Schwerpunkt liegt vor allem im Ostteil der Stadt, vorrangig Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg, Treptow-Köpenick sowie Pankow und Treptow-Köpenick. Gerade dort haben sich einige Stadtteile zu einem rechten Hotspot entwickelt. Diese Gruppen fühlen sich seit den jüngsten Wahlerfolge der rechten „Alternative für Deutschland“ in ihrer Ideologie bestärkt und treten dadurch deutlich selbstbewusster und gewaltbereiter auf. Es sind vor allem neonazistische Jugendgruppen wie die „Deutsche Jugend Voran (DJV)“, „Jung und Stark (JS)“, die „Nationalrevolutionäre Jugend (NRJ)“, die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ und die „Junge Nationalisten (JN)“, die sich in den vergangenen Monaten hervor getan haben. Vor allem die queere Community wurden von diesen Gruppen zum Feindbild erklärt, die die Rechte und Akzeptanz von queeren Menschen massiv untergraben. Wie prekär die Lage ist, konnte man in der vergangenen Pride-Saison bei verschiedenen Christopher Street Days – wie in Bautzen, Döbeln oder Görlitz - beobachten. Dabei kam es wiederholt zu massiven Gegenprotesten von Neonazis, die mit ihrem militanten Auftreten eine Drohkulisse aufbauten. Mit dem Absturz der neonazistischen „Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)“ (heute „Die Heimat“) in die Bedeutungslosigkeit und der Auflösung der rechten Kleinstpartei „DIE RECHTE“ vor wenigen Wochen, ist „Der III. Weg“ in den Vordergrund gerückt. Die Partei wurde 2013 gegründet und dient seither als Ersatzstruktur für verbotene neonazistische Organisationen und als Auffangbecken für langjährig aktive Neonazis. Die Partei versteht sich als elitäre Gemeinschaft und grenzt sich bewusst von anderen rechten Parteien ab. Statt traditioneller Parteipolitik steht der aktivistische „Kampf um die Straße“ im Mittelpunkt. Sie will die bestehende Wirtschafts- und Staatsordnung durch einen „Deutschen Sozialismus“ als angeblich „dritten Weg“ zwischen Kapitalismus und Kommunismus ersetzen. Die Ideologie der Partei steht in nationalsozialistischer Tradition. Durch die Eingliederung der damaligen „Junge Nationaldemokraten Berlin (JN Berlin)“ und die Aufnahme von ehemaligen Mitglieder*innen der „Autonomen Nationalist*innen“ von NW Berlin (Nationaler Widerstand Berlin) verfügt die Partei über das Wissen langwieriger Aktivist*innen, die bereits seit über 20 Jahren aktiv sind und bis hinein in rechtsterroristische Kreise wirken. Damit stellt die Partei und ihre Jugendorganisation ein massives Risiko dar. Insbesondere ihre ideologische Ausrichtung zum Nationalsozialismus verbunden mit einem klaren Körperkult ihrer Hinwendung und aktiven Einübung von Gewalt werden sie in den nächsten Jahren eine immense Gefahr darstellen. So veranstaltete der „III. Weg“ wiederholt öffentliche Kampfsport-Training unter anderem im Stadtpark Lichtenberg, im Pankower Kissingenstadion und auf einem Basketballplatz an der Landsberger Allee. Doch die Neonazis trainieren nicht nur öffentlichen Parkflächen, sondern nutzten auch in eine Sporthalle in Weißensee. Das belegen wochenlange Recherchen von antifaschistischen Gruppen und dem Berliner Tagesspiegel. Nach ihren Informationen befinden sich unter den Teilnehmer*innen auch Kader der militanten Neonazipartei. Die Neonazis trainieren dort für den gewaltsamen Straßenkampf gegen politische Gegner. Das Neonazis in ihrem militanten Auftreten sich nicht nur aufs Posen beschränken, sondern auch zunehmend auf Konfrontationskurs gehen, zeigen mehrere Vorfälle im vergangenen Jahr. Im Juli 2024 attackierten 10 bis 15 vermummte Neonazis am S-Bahnhof Ostkreuz eine Gruppe von Antifaschist*innen, die sich dort versammelt hatten, um gemeinsam zu einer Antifa-Demonstration nach Marzahn-Hellersdorf zu fahren. Am Abend des 13. September 2024 attackierten in Marzahn mehrere Neonazis der „DJV“ einen Antifaschisten und zwangen ihn unter Androhung weiterer körperlicher Gewalt zur Herausgabe seines T-Shirts, der mit einem antifaschistischen Aufdruck versehen war. Auch in diesem Jahr ging die Gewalt von Neonazis ohne Unterbrechung weiter. Dabei wurden im Februar und März, Unterkünfte von Geflüchteten sowie mehrere linke Räumlichkeiten attackiert. Unter anderem traf es das Jugendclub „Jamm" in Senftenberg, das Jugendwohnprojekt "MittenDrin" in Neuruppin (beides Brandenburg) und das Autonomes Zentrum in Salzwedel in Sachsen-Anhalt. Im brandenburgischen Stahnsdorf wurde vor einer Woche eine Flüchtlingsunterkunft von mehrere Neonazis angegriffen. Dabei wurde ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, der zum Schutz der Unterkunft eingesetzt war, verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Auch die „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)“ stellt eine gestiegene Aktivitäten der neonazistischen Partei fest. Bestätigt wird dies auch von den Berliner Sicherheitsbehörden, zwar ist nach ihrer Sicht der „Der III. Weg“ und die „NRJ“ relativ klein, doch bekamen sie in letzter Zeit deutlich mehr Zulauf. Der Verfassungsschutz rechnet dem Berliner Landesverband etwa 80 Personen zu, hinzu kämen NRJ-Mitglieder im „unteren zweistelligen Bereich“ sowie ein ebenso großes, zum Teil sehr junges Unterstützungsumfeld. Sie schätzt den "III. Weg" als mittlerweile "dominierenden Akteur" des traditionellen rechten Spektrums in der Stadt ein. Gegen das militante Auftreten dieser Neonazis, die von ihnen geschaffenen unhaltbaren Zustände und den angekündigten Aufmarsch, wollten Antifaschist*innen nicht weiter tatenlos zusehen und hatten dazu aufgerufen, sich ihnen entgegenzustellen. Obwohl die rechte Demonstration relativ kurzfristig angekündigt wurde, hatten sich in der Kürze der Zeit viele Gruppen und Initiativen der Zivilgesellschaft mobil gemacht, um die neonazistische Hetze nicht unkommentiert zu lassen. So hatte das „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ unter dem Motto „Wir sind laut gegen den Neonazi-Aufmarsch vom „III. Weg“!,“ zu einer Protestkundgebung mit rund 200 Teilnehmer*innen auf dem Alice-Salomon-Platz aufgerufen. Hier wurden unter anderem als Redner*innen die Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic (CDU), Ben Schneider von den Jusos sowie eine Vertreterin von „Omas gegen Rechts“ erwartet. Auch verschiedene antirassistische und antifaschistische Gruppen hatten angekündigt, sich an den angemeldeten Protestveranstaltung zu beteiligen. Unter anderem waren zwei antifaschistische Demonstrationen angekündigt, eine fand unter dem Motto „Unsere Alternative heißt Solidarität - Gegen Neonazis im Kiez!“ am U-Bahnhof Cottbusser Platz statt. Eine weitere unter dem Motto „Hellersdorf Nazifrei“ startete vom U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße. Die Veranstalter*innen hatten sich mit diesen Demonstrationen nicht nur zum Ziel gesetzt, an diesem Tag antifaschistische Akzente zu setzen, sondern auch die Rückzugsorte der Neonazis streitig zu machen und ihnen die Wohlfühlzonen zu nehmen. Die rund 300 Teilnehmer*innen zogen vom Cottbusser Platz zum Alice-Salomon-Platz. Die Neonazis versammelten sich gegen 14.00 Uhr zu ihrem Aufmarsch am U-Bahnhof Hellersdorf gegenüber vom Alice-Salomon-Platz. Von hier aus wollen sie über die Riesaer Straße, Louis-Lewin-Straße, Quedlinburger Straße und die Stendaler Straße zurück zum Alice-Salomon-Platz ziehen. Gegen 14.30 Uhr setzte sich der Aufmarsch in Bewegung und erreichte gegen 15.40 Uhr ihren Ziel. Während die Gegenproteste weitgehend verliefen kam es bei dem rechten Aufmarsch wiederholt zu Auseinandersetzungen. Zum einen wurden Journalist*innen wiederholt bei ihrer Arbeit bedrängt und zum anderen griffen Neonazis nach Auflösung ihres Aufmarsches die Polizei an und bewarfen sie unter anderem mit Flaschen. Die Polizei nahm rund 30 Personen fest, darunter mindestens 20 Neonazis. Die Polizei ermittelt nun wegen Landfriedensbruchs, tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamt*innen. Quellenangaben/Aufrufe: • kontrapolis.info/15331/ • buendnis.demokratie-mh.de/aktuelles/neonazi-aufmarsch-vom... • www.tagesspiegel.de/berlin/route-fuhrt-durch-marzahn-hell... • taz.de/Neonazi-Kampftrainings-in-Berlin/!6035014/ • taz.de/Rechtsextreme-auf-Berliner-Sportplaetzen/!6028794/ • www.rbb24.de/politik/beitrag/2024/05/rechtsextremismus-be... • www.tagesspiegel.de/berlin/rechte-kampfsporttrainings-ber... • www.tagesspiegel.de/berlin/neonazis-trainieren-im-stadtpa... • www.tagesspiegel.de/berlin/junge-kampfgemeinschaft-griff-... • www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/dritter-weg-na... • berliner-register.de/artikel/monitoring-nrj-in-berlin-575/ ------------------------------------------------------------------------ Rechtliche Hinweise: Copyright Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers. Sie dürfen ohne Genehmigung des Urhebers weder kopiert, genutzt oder veröffentlicht werden. Nutzungsrecht Wenn Sie ein Foto verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail. Veröffentlichung nur mit Fotografennennung, sowie gegen Honorar! Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet! Allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen (AGB) Bitte beachten Sie auch meine Allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen (AGB) / Please note my General terms and condition: AGB / Terms & Condition Alle Verstöße werden rechtlich verfolgt! Please note All rights reserved! Don't publish without copyright! Vielen Dank / Thanks! PM Cheung Photography www.pm-cheung.com Stand: November 2022

Flickr

#DailyLog
#b2903 #Berlin #Antifa #GegenNazis
So. Ich bin heiser.
Meine Autokorrektur findet, ich bin heißer. Das stimmt wahrscheinlich auch.
Aber zurück zu meinem Tag. Ich hatte Nachtdienst. Nach längerer Zeit mal wieder einen, bei dem ich nicht um 05:30 Uhr aufstehen musste, um Kids für die Schule zu wecken. Mein Hirn kam nicht ganz drauf klar und ich habe nicht so viel schlafen können.
Danach habe ich festgestellt, dass nochmal nach Hause fahren nicht lohnen würde, und bin direkt zu der Gegendemo gegen die ekligen Nazis vom "dritten Weg". Ich habe dann von den angekündigten Startpunkten für Gegendemos einen gewählt, bei dem sich herausstellte, dass da kaum Leute waren und es noch Stunden dauerte, bis da was passierte. Aber insgesamt waren viel mehr Antifas als Nazis auf der Straße.
Es war windiger und kälter als ich gedacht hatte.
Am Ende waren Nazis und Gegendemo auf dem Alice-Salomon-Platz vor meiner ehemaligen Hochschule.
Schande, dass Nazis erlaubt wird, das Andenken an Alice Salomon mit ihrer ekelhaften Anwesenheit zu beschmutzen. Eigentlich müssten sie in einer idealen Welt automatisch in Flammen aufgehen, wenn sie sich diesem Platz nähern. Wusch! *Flammenball* "Iiihhh, warum stinkt es hier so nach verbrannter Scheiße?"

Die Nazis haben ihren Abgang dann ewig theatralisch hinausgezögert, die Cops haben das endlos lange toleriert. Aber der Nazi-Youtuber, der da die ganze Zeit rumgefilmt hat, brauchte noch Szenen für Opferrollen Propaganda. Also haben ausgewählte Nazis noch bei der Abfahrt ihrer U-Bahn so lange rumgehampelt, den rechten Arm in die schließende Tür gestreckt und Notbremse gezogen, bis die Cops für die gewünschten Szenen zwei von denen abgeführt haben. Abführen muss ja irgendwann sein, wenn die Scheiße sich nicht bewegen will.

Auf dem Alice-Salomon-Platz ist es immer übertrieben windig. Ich war sehr durchgefroren, als die Nazis endlich weg waren und wir auch in die U-Bahn durften.

Auf dem Rückweg habe ich mir Essen zur Belohnung bestellt. Bin satt. Und platt.

🟢 "Stand united for Refugee rights and climate justice (vom 01.03. bis
31.03.2025 - täglich)". Heute, 30.03.25 um 00.00 Uhr. Ort: Oranienplatz 1
10999. #polizeiberlin #b2903 #berlin #berlinevents #demoberlin