Es gibt so Filme, die sich als Emanzipationsgeschichte verkleiden und dabei vor doch allem eines befreien wollen, nämlich das eigene Gewissen. Das hier ist einer, der mit wehenden Capes und funkelnden Klingen eine koloniale Vergangenheit inszeniert und dabei so tut, als ließe sich Gewaltgeschichte mit Charme, Witz und einem sexy sitzenden Schnurrbart auflösen. Als Bühne eines Spektakels, das die Machtverhältnisse zwar benennt, aber nie wirklich zerlegt. Es bleibt bei der Pose. Und doch lieb‘ ich den Film. Mit Antonio Banderas, Anthony Hopkins und Catherine Zeta Jones. (ZDF, Wh.)
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