Was tun die Software-Entwickler bei Apple eigentlich beruflich?

Es gibt einige Dinge, die ich beim iPhone und iPad seit Jahren schmerzlich vermisse oder für unausgereift halte. Zu diesen Problemfeldern zählt die Zwischenablage. Die funktioniert noch immer wie bei Windows 1.0: Sie kann genau ein Element aufnehmen. Und es fehlt die Möglichkeit, ihr mit Hilfsprogrammen unter die Arme zu greifen. Damit fehlt iOS und iPad OS eine der wirksamsten Methoden zur Optimierung des Datenaustauschs.

Lässt sich das ausbügeln? Die Antwort ist ein Jein: Es gibt zwar Programme, die vielerlei Zusatzfunktionen für die Zwischenablage von Apples Mobilgeräten versprechen. Zwei hatte ich im Einsatz, doch die wurden eingestellt¹.

Eine teure Notlösung

Eine der bekanntesten noch existierenden Alternativen ist Paste: Ich probierte sie aus, doch ich wurde leider nicht warm mit ihr. Das liegt an zwei Gründen: Da Apps unter iOS und iPad OS in Sandboxen stecken, können sie sich erstens nicht so ins System einklinken, wie es für für einen brauchbaren Clipboard-Manager notwendig wäre. Zweitens ist mir Paste zu teuer: Dreissig Dollar im Jahr oder 2,50 Dollar pro Monat wären zu berappen. Der Einmalkauf kostet 90 US-Dollar. Er birgt das Risiko, dass Apple diese App in einem Jahr sherlockt und die Investition entwertet.

Das heisst: Auf den Zwischenablage-Verlauf müssen wir vorerst und bis auf Weiteres verzichten. Aber lässt sich wenigstens mit der Zwischenablage selbst etwas anstellen? Dieser Blogpost hier ist ein Zeugnis meines Scheiterns. Ich versuchte einen Nachmittag lang, einen Kurzbefehl zusammenzubauen, der mir eine simple Sache erleichtert. Es kommt häufig vor, dass ich Inhalte von Websites kopiere. Bei dieser Arbeit möchte ich nicht bloss den markierten Text übernehmen, sondern zusätzlich die Adresse der dazugehörigen Website – am liebsten formatiert als Markdown- oder HTML-Link.

Für Firefox am Desktop gibt es für diesen Zweck die wunderbare Erweiterung Format Link. Am iPhone und iPad gehen wir leer aus. Der Kurzbefehl sollte es mir ersparen, die Arbeit mühsam in zwei Schritten erledigen zu müssen.

Siehe da: Es funktioniert nicht.

Was zum Teufel … ?!

Ich bastelte meinen Kurzbefehl am Mac, wo er seinen Zweck erfüllte. Zwar leider nur in Safari, nicht in Firefox, aber immerhin. Als ich ihn am iPhone ausprobierte, musste ich feststellen, dass der Befehl Aktuelle Website von Safari aufrufen bei iOS nicht zur Verfügung steht. Das führt dazu, dass der Kurzbefehl am iPhone etwas komplett anderes macht als am Mac:

Auch das Fragment ist irgendwie praktisch – doch eben das, was beabsichtigt war. Ausserdem können diese komplett abweichenden Resultate auf den beiden Plattformen unmöglich im Sinn des Erfinders sein. Das wirft die Frage auf, was die Entwickler bei Apple beruflich so machen.

Wie auch immer: An dieser Stelle hatte ich die Nase gestrichen voll. Ich war kurz davor, das positive Urteil, das ich neulich über die Kurzbefehle-App gefällt hatte, in der Luft zu zerfetzen. Das werde ich nicht tun. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, die Schuld für das unbefriedigende Ende dieses Blogposts uneingeschränkt diesen Leuten aus Cupertino anzulasten.

Fussnoten

1) Über die Zeit versuchten unabhängige App-Entwickler, das Manko auszubügeln. Zwei solcher Apps kamen hier im Blog zum Zug, nämlich Clips (2014) und Copied (2019). Beide sind verschwunden. Ich vermute, dass die Einschränkungen in den Betriebssystemen fürs iPhone und iPad so gross waren, dass die Apps sich allen Bemühungen zum Trotz nicht breit durchsetzen konnten und sich die Entwicklung nicht lohnte.

Beim Mac ist das anders: Apps wie Maccy sind eine echte Hilfe. Für den Desktop hatte Apple mit Tahoe endlich ein Einsehen: Das letzte Update des Macintosh-Betriebssystems brachte einen in Spotlight eingebauten Verlauf für die Zwischenablage. ↩

Beitragsbild: Sie bereut ihre Entscheidung, vollzeitliche Kurzbefehle-Entwicklerin geworden zu sein (Karola G, Pexels-Lizenz).

#Automatisierung #schnellerIPhoneTrick #Zwischenablage
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So läuft die Zwischenablage zur Hochform auf

Die Zwischenablage ist eine der besten Erfindungen in der Geschichte der Computer – eine wahre Wunderwaffe für die Effizienz. Sie transportiert nicht nur Text, Bilder und andere Daten von einer Anwendung zur anderen. Sie erlaubt es uns gleichzeitig, mit Informationsschnipseln zu jonglieren und diese auf ihrem Weg von A nach B zu transformieren.

Ich verwende diesen Trick tagtäglich seit vielen Jahren: Via Zwischenablage entferne ich unerwünschte Formatierungen, füge für Zitate automatisch Guillemets hinzu und sorge dafür, dass beim Zitieren einer Textstelle aus dem Web automatisch der entsprechende Link hinterlegt wird.

Ins gleiche Horn stossen neuerdings die Powertoys von Microsoft, die bekanntlich ein unverzichtbares Werkzeug für den Windows-Alltag sind. Seit zwei Jahren fügt dieses Hilfsprogramm den Inhalt der Zwischenablage unformatiert ein.

Im August kam das erweiterte Einfügen (Advanced Paste) dazu. Das hält folgende Zaubertricks bereit:

1) Text im richtigen Format

Der «Advanced Paste»-Dialog mit den diversen Optionen für ein Textelement in der Zwischenablage.

Über ein (wählbares) Tastaturkürzel rufen wir einen Dialog auf, der nebst der Nur-Text-Option auch die folgenden Befehle aufweist:

Als Markdown einfügen: Dieser Befehl wandelt die Formatierungen in der Zwischenablage ins Markdown-Format. Einige Anwendungen, wie mein Texteditor Typora, machen das von sich aus. Meine Notiz-App Simple Text beherrscht diesen Trick nicht; was sich via Powertoys mit einem Extra-Klick beheben lässt.

Als JSON einfügen: Diese Option formatiert den Inhalt der Zwischenablage in diesem beliebten Fomat für den Austausch strukturierter Daten. Wenn in der Zwischenablage etwa die Inhalte aus einem Excel-Tabellenblatt stecken, erhalten wir sie als entsprechendes Objekt zurück. Auch XML-Inhalte lassen sich überführen und so (vielleicht) leichter weiterverwenden.

Als .txt-Datei einfügen: Ein Klick hier führt dazu, dass der Inhalt der Zwischenablage in einer Textdatei abgelegt wird. Sinnvollerweise führen wir diese Aktion im Windows-Explorer oder z. B. in einer Datenübertragungs-Anwendung aus.

Als .html-Datei einfügen: Analog zum vorherigen Befehl lässt sich der Inhalt der Zwischenablage auch in eine HTML-Datei überführen.

Es ist möglich, diesen einzelnen Aktionen ein separates Tastaturkürzel zuzuweisen, sodass sie ohne Umweg über den Advanced Paste-Dialog zum Einsatz kommen können. Und den Entwicklern ist es wichtig zu betonen, dass an dieser Stelle keine KI zum Zug kommt: Die Konvertierung wird lokal vorgenommen.

2) Ausgeklügelte Umwandlungen per KI

Die Bearbeitung des Zwischenablagen-Inhalts mittels ChatGPT dauert ihre Zeit.

Wenig verwunderlich, dass wir die künstliche Intelligenz verwenden können, wenn wir das möchten. Es liegt auf der Hand, dass sich nach dem gleichen Prinzip nicht nur starre Konvertierungen durchführen, sondern individuelle Anpassungen vornehmen lassen. Die KI ist hervorragend geeignet, Daten aufzubereiten, umzuwandeln, zu bereinigen, verkürzen, verlängern, zu übersetzen oder sonstwie in Elfenstaub zu hüllen. Und wenn häufig gebrauchte Modifikationen per Mausklick direkt auf die Inhalte der Zwischenablage angewandt werden, sparen wir eine Menge Zeit.

Wenn wir diese Möglichkeit nutzen möchten, setzen wir die Option Erweiterte KI aktivieren. Unter Aktionen klicken wir auf Benutzerdefinierte Aktion hinzufügen.

Für einen ersten Test versuche ich mich an einer Bereinigung von HTML-Versatzstücken, wie ich sie oft benötige. Und was soll ich sagen – das funktioniert mit dem entsprechenden Prompt¹ perfekt.

Natürlich kann man darüber streiten, ob das ein sinnvoller Einsatz von KI ist, zumal es niederschwelligere Methoden gibt: Bisher verwende ich HTML-Cleaner und Python-Scripts in Notepad++. Aber zugegeben: Die KI-Methode ist schneller eingerichtet, flexibler und per Mausklick maximal einfach zu verwenden.

Hervorragend gefällt mir, dass die Powertoys uns nicht Microsofts Copilot aufs Auge drücken. Stattdessen verwenden wir unseren eigenen API-Key.

Die Einstellungen zum erweiterten Einfügen, inklusive Prompt für die HTML-Bereinigung.

3) Bilder, Audio und Videos durch die Mangel drehen

Analog zu der Textverarbeitung führen die Powertoys Konvertierungen durch: Bilder lassen sich als PNG einfügen – aber leider nicht als JPG oder Webp.

Der Befehl Bild zu Text führt eine Texterkennung über einen lokalen OCR-Vorgang durch. Das geht ebenfalls über die Texterkennung in der Fotoanzeige. Der Weg über die Zwischenablage führt mit maximalem Tempo zum Ziel.

Ausserdem sollen die Powertoys gemäss Beschreibung in der Lage sein, Audio in MP3 und Video in MP4 zu transcodieren. Das klappte bei meinem Test nicht. Das ist verschmerzbar, denn in diesen Fällen benötige ich die Kontrolle über den Umwandlungsprozess und die wesentlichen Parameter, weswegen ich zu einem spezialisierten Programm rate. Ein heisser Kandidat ist der Multimedia-Tausendsassa VLC.

4) Vorherige Inhalte der Zwischenablage

Schliesslich zeigt der Advanced Paste-Dialog den Zwischenablage-Verlauf. Auf den können wir zwar über eine Standard-Funktion von Windows (per Windows-Taste und v) zugreifen. Aber es ergibt Sinn, den Verlauf auch via Powertoys zugänglich zu machen – dann müssen wir uns, wenn wir diese Funktion nutzen möchten, eine Tastenkombination weniger merken.

Fussnoten

1) Das ist mein Prompt:

Führe eine Bereinigung dieses HTML-Codes durch:

  • Prüfe, ob Div– und Class-Elemente vorhanden sind, die zur Strukturierung des Textes gedacht sind, und wandle sie in das HTML-Äquivalent um (z.B. in h1).
  • Entferne alle verbleibenden Div-, Class– und weitere Gestaltungs-Elemente, die ausserhalb der Ursprungs-Website keinen Zweck erfüllen (weil die dazugehörende CSS-Datei fehlt und keine JS-Aktionen ausgeführt werden sollen).
  • Behalte nur die grundlegenden HTML-Elemente (h1, h2, p, blockquote, b, i, em, strong, etc.) bei.
  • Entferne jegliche Attribute, ausser diejenigen mit einem offensichtlichen Zweck (z.B. das src– oder Alt-Attribut bei Bildern).
  • Entferne aktive Elemente (Javascript) und Kommetare.
  • Gib nur den bereinigten HTML-Code zurück, ohne jegliche Erklärung, Ergänzung oder Dialog-Interaktion. ↩

Beitragsbild: Die Power sieht man ihm an – aber er kann auch feinfühlig mit unseren Daten verfahren (Venti Views, Unsplash-Lizenz).

#KI #Powertoys #Zwischenablage
Die beste Neuerung an #MacOS26 alias #Tahoe ist nicht das neue #LiquidGlass-Design, sondern die zwei kleinen Verbesserungen bei der Dateiverwaltung und bei #Spotlight und der #Zwischenablage. #Clickomaniach
https://blog.clickomania.ch/2025/09/19/mac-os-26-tahoe-review/
Tahoe hat zwei gute Neuerungen zu bieten

Das Up­date auf Mac OS 26 lohnt sich, selbst wenn wir dem neuen «Liquid Glass»-Design nichts ab­ge­win­nen können: Praktische Neue­rungen wie die farbigen Ordner und

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Tahoe hat zwei gute Neuerungen zu bieten

iOS 26 und iPad OS 26 kamen hier zum Zug. Fehlt noch Tahoe, wie die neueste Inkarnation von Apples Desktop-Betriebssystem heisst. Beziehungsweise Mac OS 26. Denn auch dieses Softwareprodukt bleibt nicht von der Versionierung mittels Zahl des kommenden Jahres verschont.

1) Das neue Design: Was gefällt und was stört

Und auch das flüssige Glas bleibt dem Mac nicht erspart. Darum komme ich nicht darum herum, meine Betrachtungen beim neuen Design zu beginnen:

  • Überraschung: Beim Dock kann ich Liquid Glass unerwarteterweise etwas abgewinnen. Durch die milchglasige Transparenz wirkt das Dock dezenter als vorher.
  • Störend finde ich hingegen die nun völlig unsichtbare Menüleiste. Sie ist keine Leiste mehr, sondern eine Ansammlung freischwebender Befehle. Apple behauptet, dadurch würde sich der «Bildschirm grösser anfühlen». Das finde ich nicht. Und je nach Hintergrundbild leidet die Lesbarkeit beträchtlich.
  • Die Systemeinstellungen gefallen mir noch weniger als früher: Es gibt mehr Abstand zwischen den Einträgen, was selbst auf Bildschirmen, die sich «riesig anfühlen» zu viel mehr Scrollerei führt.
  • Und bei all den Rundungen in jedem Winkel hätte ich es voll okay gefunden, wenn wenigstens die Menüs eckig geblieben wären.
  • Apropos: Da fällt störend ins Auge, dass einzig die Bildschirmecken unten links und rechts nicht abgerundet sind. Ist das niemandem bei Apple aufgefallen?

Ein Tipp zur unsichtbaren Menüleiste: In den Systemeinstellungen bei Bedienungshilfen > Anzeige findet sich die Option Transparenz reduzieren. Ist sie eingeschaltet, erscheint sie opak wie gehabt.

Die Systemeinstellungen sind sind optisch noch immer nicht mein Fall.

2) Launchpad: Rest in peace

Zu den Vorteilen von Tahoe zähle ich auch die Beseitigung von Launchpad. Eingeführt mit Mac OS X Lion, sollte es eine Brücke zum iPhone herstellen: Wie vom Telefon gewohnt, konnten Apps über eine rasterförmige Anordnung von Icons gestartet werden. Ich fand das vor 14 Jahren seltsam, und das Launchpad ist bis zu seiner Abschaffung nur für einen einzigen Zweck gut gewesen: als Beweis, dass der Mac und iPhone/iPad individuelle Bedienkonzepte benötigen. Es macht einen Unterschied, ob wir per Maus auf einem grossen Bildschirm oder per Touch auf einem kleineren Display arbeiten.

Kurze Zwischenbemerkung: Das scheint ein Widerspruch zu meiner Feststellung zu sein, dass sich die strikte Trennung zwischen Tablet und Laptop längst überlebt hat und von Apple bloss deswegen aufrechterhalten wird, um weiterhin beides verkaufen zu können. Ich halte an dieser Aussage fest und präzisiere sie mit dem Hinweis, dass Apple – statt das Launchpad abzuschaffen – auch Macs mit Touch-Bedienung hätte einführen können. Denn dann hätte dieses 2011 eingeführte Bedienelement plötzlich Sinn ergeben.

So betrachtet, steht die Vermutung im Raum, dass Apple damals eine Fusion von Mac OS und iPad OS in Betracht gezogen, aber nie umgesetzt hat. Ist die mit dem Ende des Launchpads vom Tisch? Vielleicht – aber nicht unbedingt. Als Optimistin könnte man auch vermuten, dass der Weg für eine nachhaltigere Lösung geebnet werden soll, bei der die Elemente der Maus- und Touch-Bedienkonzepte harmonisch zusammengeführt werden sollen.

3) Farbige Ordner und Piktogramme: ein echter Hingucker!

Zurück zu Tahoe – und einem winzigen Detail, das im Alltag einen grossen Unterschied machen wird: die farbigen Ordner. Die Möglichkeit, Ordner mit Etiketten (Tags) auszustatten, gibt es schon ewig (seit 2013 und Mac OS Mavericks, um genau zu sein). Doch die empfand ich immer als unausgegoren, weil diese Tags nur als farbiger Punkt im Ordnertitel, nicht aber beim Ordner selbst ersichtlich waren.

Vorher (Mac OS Ventura): Tags erscheinen nur als farbige Punkte beim Namen des Ordners oder der Datei.In Mac OS Tahoe werden Ordner nun in der Farbe des Tags gezeigt. Und sie können auch mit Piktogrammen ausgestattet werden.

Das ist nun anders: Wie bei Windows (mit diesem Trick) sind bestimmte Ordner selbst in Ansichten ohne Beschriftung (z. B. der Galerie) anhand des Icons zu erkennen. Nicht nur das: Mit einem Control-Klick und dem Befehl Ordner anpassen lassen sich auch Piktogramme auswählen, die in der Ansicht Symbole auf dem Ordner angezeigt werden.

Wer hätte gedacht, dass 41 Jahre nach der ersten Version von Mac OS eine Verbesserung bei den Kernfunktionen möglich sein würde?

4) Der Verlauf für die Zwischenablage: Gut, dass es den endlich gibt!

In Tahoe können wir nicht nur auf das neueste Element in der Zwischenablage zugreifen. Es stehen genauso frühere Einträge zur Verfügung. Dazu muss in den Systemeinstellungen unter Spotlight die Option Zwischenablagensuche eingeschaltet sein.

Wenn wir Spotlight aufrufen (normalerweise über Command Leertaste), können wir folgende Dinge tun:

  • Entweder tippen wir ein paar Buchstaben ein, die zum fraglichen Eintrag in der Zwischenablage passen.
  • Oder wir betätigen Command 4: Mit diesem Tastaturkürzel erscheint der Verlauf der Zwischenablage.
Spotlight zeigt einen Verlauf der Zwischenablage an und sucht nach passenden Einträgen.

Nebenbei:

  • Mit Command 1 erscheinen alle Apps,
  • mit Command 2 die zuletzt verwendeten Dateien
  • und mit Command 3 die Aktionen wie Nachrichten Senden, Timer starten oder E-Mail senden.

Zwei abschliessende Bemerkungen:

  • Über den Kopieren-Knopf am rechten Rand eines Eintrags kopieren wir den zurück in die Zwischenablage. Dank der universellen Zwischenablage lässt sich die Information auch auf ein iPhone, iPad oder einen anderen Mac übertragen, der Handoff benutzt.
  • Der Verlauf für die Zwischenablage ist eine weitere, seit Urzeiten überfällige Neuerung. Es wurmt mich etwas, die zu loben, weil ich nicht einmal vor einem halben Jahr mit Maccy ein Utility genau für diesen Zweck gekauft und vorgestellt habe. Aber sei es drum: Eine solche Funktion direkt im Betriebssystem zur Verfügung zu haben, ist allemal besser.

5) Und abschliessend ein paar Kurztipps

6) Bonus: Die Kurzbefehle-App mit Apple Intelligence

Das ist meine Lieblingsfunktion, und ich halte sie für wegweisend. Darum widme ich ihr einen eigenen, ausführlichen Beitrag: Apple Intelligence sollte Microsoft und Google als Vorbild dienen.

Beitragsbild: Der Glass-Look ist ein gewaltiger Rückschritt, was die Nutzerfreundlichkeit anbelangt.

#Zwischenablage

Mal wieder ein kleiner "Nebenbei-Tipp" (ist sicher vielen bekannt ...):

In vielen Editoren und auch im Terminal kann man "rechteckige Stücke" in die Zwischenablage kopieren, wenn man die Taste Strg oder Alt oder beide gleichzeitig zusammen mit der Mauszeiger-Markierung gedrückt hält:

#linux #tipp #zwischenablage

#Linux hat für viele Probleme unserer modernen, digitalen Welt brauchbare Lösungen. Eine konsistente, universelle und für alle Prozesse funktionierende #Zwischenablage gehört aber leider nicht dazu.
da ich einer kollegin davon erzählen wollte, habe ich nach einer erläuterung der wunderbar praktischen #windows-#zwischenablage-sammlung via "win + v" gesucht. dies ist eine gute darstellung: https://www.lwk-niedersachsen.de/lwk/news/41649_Windows_V_Die_Zwischenablage_clever_nutzen #tastaturkürzel #tools #zeitsparen
Samsung: Android-Smartphones speichern auch Passwörter zwischen

Die Samsung-Tastatur auf Samsung-Smartphones listet im Verlauf auch alte kopierte Passwörter. Der Hersteller prüft mögliche Änderungen.

heise online