»Im Fritz-Imhof-Park nahe der U6-Station habe man etwa bereits eine Pergola abgebrochen und Tisch-Bank-Kombinationen entfernt … wesentliches Vorhaben …, den Park in der Nacht zuzusperren. Dafür braucht es auch eine Umzäunung.«
Diese Idee ließe sich auch auf andere Hotspots ausweiten: Mir fällt sofort die #Wientalterrasse ein oder der Esterhazypark – bei beiden gab es in der Vergangenheit laufend und teils fundiert belegte Berichte von Anrainern über nächtlichen Lärm.
Vor diesem Hintergrund stellen sich mir zwei Fragen:
* Wohin gehen die vom Park nun Ausgesperrten – nach Hause oder eher wo anders hin, wo wir nächstes Jahr einen Zaum bauen müssen?
* Der nun abgerissene Pavillon war sicherlich nicht billig, auch der Zaun scheint eine Budgetfrage zu sein. Wie nachhaltig sind solche Verdrängungsmaßnahmen wirklich?
Ein Grund, warum es kaum #Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum gibt, sind Bedenken, dass sich dort in Folge Ruhestörer versammeln könnten.
Da aber nicht ein jedes Bankerl eingezäunt und abgesperrt werden kann, sollte die öffentliche Hand vielleicht auf das Verhalten dieser Personen einwirken, anstatt zu versuchen, sie möglichst kunstvoll von einem Bezirk in den anderen zu vertreiben. Das mag kompliziert klingen. Doch seien wir ehrlich: Wann haben die vermeintlich einfachen Patentrezepte rechtspopulistischer Partei jemals ein Problem wirklich gelöst?
https://ingo.lantschner.name/series/wientalterrasse/
