»Im Fritz-Imhof-Park nahe der U6-Station habe man etwa bereits eine Pergola abgebrochen und Tisch-Bank-Kombinationen entfernt … wesentliches Vorhaben …, den Park in der Nacht zuzusperren. Dafür braucht es auch eine Umzäunung.«

Diese Idee ließe sich auch auf andere Hotspots ausweiten: Mir fällt sofort die #Wientalterrasse ein oder der Esterhazypark – bei beiden gab es in der Vergangenheit laufend und teils fundiert belegte Berichte von Anrainern über nächtlichen Lärm.

Vor diesem Hintergrund stellen sich mir zwei Fragen:

* Wohin gehen die vom Park nun Ausgesperrten – nach Hause oder eher wo anders hin, wo wir nächstes Jahr einen Zaum bauen müssen?
* Der nun abgerissene Pavillon war sicherlich nicht billig, auch der Zaun scheint eine Budgetfrage zu sein. Wie nachhaltig sind solche Verdrängungsmaßnahmen wirklich?

Ein Grund, warum es kaum #Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum gibt, sind Bedenken, dass sich dort in Folge Ruhestörer versammeln könnten.

Da aber nicht ein jedes Bankerl eingezäunt und abgesperrt werden kann, sollte die öffentliche Hand vielleicht auf das Verhalten dieser Personen einwirken, anstatt zu versuchen, sie möglichst kunstvoll von einem Bezirk in den anderen zu vertreiben. Das mag kompliziert klingen. Doch seien wir ehrlich: Wann haben die vermeintlich einfachen Patentrezepte rechtspopulistischer Partei jemals ein Problem wirklich gelöst?

https://ingo.lantschner.name/series/wientalterrasse/

https://wien.orf.at/stories/3343809

#wien #park #Lärm #Obdachlosigkeit

Wientalterrasse

Varia

@dasgrueneblatt @fredy_pferdi

Ich denke jetzt einmal laut vor ich hin: Der Frust der Hausgemeinschaft ist verständlich. Ähnlich schaut es auch auf der #Wientalterrasse und dem neuen #Naschpark aus. In allen Fällen hatte sich offensichtlich jemand Gedanken gemacht: Farb- Materialauswahl, Gestaltung, Umfeld. Oftmals auch eher hochpreisig;

Wer Verhaltensänderung bei anderen will, sollte zunächst einmal die dem Verhalten zu Grunde liegende Motivation verstehen. An dem Punkt stehe ich persönlich jetzt an. Ich habe keine Ahnung …

Zur Klarstellung und Abgrenzung: Farbenfrohe #Graffities auf lieblos hingeklotzen Betonflächen kann ich nachvollziehen; mehr oder minder intelligente Slogans, dass irgendeine Au bleiben oder eine bestimmte Menschensorte verschwinden soll, ebenso. Unabhängig davon, ob ich die dahinter stehende Idee nun (miss)billige, verstehe ich zumindest die Motivation dessen, der solches anbringt. Nur bei solchen nicht entzifferbaren »Zinken« (Tags), die offensichtlich nur für Insider sind, stehe ich komplett auf der Leitung.

Letztendlich muss ich es auch nicht verstehen, wir #Wien​er finanzieren ja einen recht umfangreichen Apparat namens Stadtverwaltung, der sich das Themas gerne auch annehmen darf. Nichtsdestotrotz wäre ich für Hinweise dankbar, falls jemand Zugang zu dieser Szene hat!

Lärmiges Wien

Ich hab ein bissl Schädelweh. Das mag am Wetterumschwung liegen. Fakt ist, dass die alle paar Minuten über den Westen Wiens donnernden Jets auch ein klein wenig an meinem sonst recht robusten Nervenkostüm zehren.

Unerfreuliches gibt es leider auch von der #Wientalterrasse zu berichten. Die Nachbarn dort müssen schon wieder ob der lauen Nächte, um ihre ohnedies nur knapp bemessene Nachruhe fürchten. (Wienzeile und U-Bahnbaustelle sorgen ja dort untertags für eine zuverlässige Dauerbeschallung. Verständlich, dass die davon Betroffenen wenigstens in der Nacht es etwas leider haben wollen.) https://ingo.lantschner.name/series/wientalterrasse/

Beide Fälle sind nicht naturgegeben: Die Stadt als Anteilseignerin des Flughafens könnte vermehrt darauf drängen, dass An- und Abreisen ins schöne Wien über die exzellenten Bahnverbindungen, die diese Stadt ja hat, abgewickelt werden. Auf der Terrasse haben Anfragen von den Grünen im GR und sogar der Margaretener SPÖ und den Neos dazu geführt, dass die MA13 nachdenkt, die Terrasse von Awarnessteams beruhigen zu lassen. Leider zieht sich die Finalisierung dieses Nachdenkprozesses nun schon seit Anfang März für die Betroffenen ins gefühlt Unendliche. Sich zur #UmweltMusterstadt zu erklären ist #Wien ja leicht gefallen – passend zu handeln fällt den Regierenden offensichtlich schwer.

@wien

Wientalterrasse

Varia

Wientalterrassenlärm – ein erster Lösungsansatz
Es freut mich zu hören, dass der von mir immer schon präferierte Ansatz einer "Moderation" nun auch im Gemeinderat zumindest diskutiert wurde …

Es wäre schön, wenn jene Fraktionen, die den Antrag abgelehnt haben, noch einmal in sich gehen könnten. Die Anwohner warten schon zu lange darauf, dass die dort ohnedies sehr kurze Nachtruhe im Sommer nicht vollkommen ausfällt. Und wir haben dieses Problem des Sommers ja wohl auch an anderen Orten. Also geht es eigentlich um mehr als "nur" die Wientalterrasse: Um die Frage, wie die erfreulicher Weise mehr werdenden Freiräume in der Stadt genutzt werden sollen und wie besser nicht.

Sollte jemand die Energie und Muße aufbringen, im GR bei den einzelnen Fraktionen nachzufragen, warum der Antrag auf die Bereitstellung eines "Awarnessteams" abgelehnt wurde, wäre ich für die Übermittlung der Ergebnisse sehr dankbar! Links dazu am Ende des hier verlinkten Artikels.

https://ingo.lantschner.name/post/2023-11-19-wientalterrasse-nachgefragt/

@wien

#Wien #Wientalterrasse #Lärm #konsumfreieRäume #Mariahilf #Margareten

Wientalterrasse – der Volksanwalt hat nachgefragt

Was sich seit der Bürgeranwalt Sendung vor rund 3 Monaten verändert hat – Reaktionen der Behörden und Anrainer – und ein praktikabler Lösungsansatz.

Auf der schönen #Wientalterrasse kann es des nachts schön laut werden – den Anrainern ist es zu laut. In Doris Knechts letztem Roman findet sich dazu passend:

»Auf dem Immobilienmarkt. … Die beiden Zimmer sind niedrig und ohne Charme. Nur der Blick über den Platz ist schön, aber der Platz ist jetzt zu jeder Tageszeit lärmig. Seit der Pandemie sitzen die Leute das ganze Jahr draußen, jeden Abend würde dort Krach sein, besonders im Sommer, wenn man die Fenster offen lassen möchte. Ich würde anfangen, Gelächter bloß noch als Störung meines Schlafes zu empfinden. Ich würde zu einer dieser Anrainerinnen werden, die alles Lebensfrohe des öffentlichen Raums hassen und bekämpfen.«

Da wird klar ausgesprochen, was meinem Eindruck nach bei Diskussionen über Ruhestörung – mehr oder weniger subtil – mitschwingt: Wer sich über Partylärm aufregt dem mangle es ja nur an Lebensfreude. Was gutmeinende, tolerante Mitmenschen geflissentlich übersehen: Nicht einjedes schätzt Lärm oder Partys, die diesbezüglichen Bedürfnisse und Toleranzschwellen verändern sich auch im Laufe eines Lebens und nichts – aber auch gar nichts! – ist falsch daran, nicht zu den Lauten zu gehören.

Wie seht ihr das? Kennt ihr jemensch der sich dort spät nachts noch gerne aufhält oder mit Freunden trifft? In der Diskussion treten aktuell vor allem ältere Menschen und ein gewisser Herr Rosenkranz mit seinen Zaunphantasien auf. Dem würde ich gerne etwas entgegen stellen.

https://tube.fediverse.at/w/kynDpsSLmo8vd7cNDdU3VJ

@wien #Wien #Lärm

Nachgefragt – Nächtliche Ruhestörungen-15491731

PeerTube

Heute, um 17:57 in der Sendung Bürgeranwalt geht es wieder einmal um die #Wientalterrasse. Bin schon gespannt, was die Nachfragen bei div. Behörden ergeben haben …
Leider kommen dort wie auch in meinem Blog nur die ruhebedürftigen Anrainer zu Wort. Ich zumindest würde mich freuen, wenn sich auf die andere(n) Seite(n) bei mir melden würden.

https://ingo.lantschner.name/post/2022-09-30-wientalterrasse-nutzungskonflikte/

#Wien #Lärm #Nachtruhe #konsumfreieRäume

@wien

„Wirbel“ auf der Wientalterrasse

Ein klassischer Nutzungskonflikt im urbanen Raum.

Das Thema »Freiräume in der Stadt vs. Nachtruhe« nochmals: ORF-Bürgeranwalt hat sich des Themas jetzt angenommen. An sich ein gelungener Beitrag. https://tvthek.orf.at/profile/Buergeranwalt/1339/Buergeranwalt/14183783?meta=suggestion&query=bürger&pos=1
Dass der Rosenkranz (#FPÖ) wieder mal einen Zaun aufstellen will, finde ich persönlich nicht sooo super.

Aber wenn die Stadt #Wien sich des Themas nicht annehmen will macht sie es halt jenen leicht, die diese Plätze zumindest nachts dann wieder zusperren wollen. Nur leider löst eine solche Sperre das Problem nicht sondern verlagert es nur. Abgesehen davon ist das gerade einmal hüfthohe Zäunchen auf der #Wientalterrasse natürlich keine wirkliche Barriere. Es müsste durchgehend beaufsichtigt werden. Eine solche Aufsicht könnte aber genauso gut dafür sorgen, dass die Krawallmacher sich dort gar nicht erst festsetzen und bei zumindest einem Teil dieser Menschen auch das Verständnis für die Problematik schärfen. Das geht nur im Gespräch und nicht mittels Zaun. Dann wäre das eine nachhaltige Lösung und nicht nur ein Verdrängen, auf dass sie bitte wo anders hingehen zum Lärmen. Im Detail hab ich diese Überlegungen hier ausgeführt https://ingo.lantschner.name/post/2023-06-21-wientalterrasse-laerm-konflikt/

@wien

#Lokalpolitik #konsumfreieRäume #Nachtruhe