👻 #Mythos zum #Frühstück: 😱
„Windräder schreddern eine riesige Anzahl an Vögeln“.
#Windräder können #Vogelschlag verursachen. #Windkraftgegner sprechen vom „Vogelschreddern“ und versuchen mit geschützen Arten den Bau von #Windkraftanlagen zu verhindern. Wie hoch sind die Opferzahlen wirklich und welche Maßnahmen existieren, um #Vogelkollisionen zu verhindern?
#Windenergie #Vogelschutz #Energiewende #Naturschutz #Faktencheck
Morgen stellt die NABU Wildvogelhilfe Jena ihre Arbeit vor. Sei gern beim Vortrag mit dabei:
26. März 2026 / 20 Uhr
Oder vor Ort:
Seminarraum 306, Uni-Jena, Zeiss-Campus
Wir freuen und auf deinen Besuch.
#jena #nabu #vortrag #wildvogelhilfe #naturschutz #ehrenamt #vogelschutz
Als Naturschützer sind wir vor Ort schnell zur Stelle. Am Sonntag meldeten Spaziergänger einen Uhu am Boden. Schnell hatten wir ein kleines Team zusammen telefoniert, um das Tier einzufangen.
Wir hatten Kontakt mit den Profis vom Greifvogelschutz Nordschwarzwald e.V. denen wir noch am Abend das Tier überbringen konnten. Leider waren die Verletzungen des Tiers so weit fortgeschritten, dass es am nächsten Tag vom Tierarzt eingeschläfert werden musste.
Tierärzte kosten viel Geld. Wenn ihr etwas spenden wollt, ihr findet die Daten auf der Seite des Vereins:
https://greifvogelschutz.jimdofree.com/
Am 20. März ist Weltspatzentag.🐦💛
#Spatzen (Haussperlinge; Passer domesticus) sind sehr gesellige Tierchen – das ist wohl der Grund, weshalb sie nach wie vor als häufige Art wahrgenommen werden. Sie sind gerne zusammen in Gruppen unterwegs, nisten in nächster Nähe zu Artgenossen und begeben sich gemeinsam mit den Nachbarn auf Futtersuche. Das muntere Tschilpen der Spatzen begleitet uns das ganze Jahr über und stellt damit eine Ausnahme in der #Vogelwelt dar. Leider gibt es in einigen bayrischen Großstädten wie zum Beispiel in München seit circa 50 Jahren immer weniger Haussperlinge. Sie befinden sich in einigen Bundesländern auf der Vorwarnliste der Roten Liste der gefährdeten Arten.
Zum Weltspatzentag am 20. März wollen wir deshalb besonders darauf aufmerksam machen, dass das Gezwitscher des einstigen “Allerweltsvogels”, wie das vieler anderer Allerweltsvögel, in manchen bayerischen Städten am Verstummen ist.
Spatzen suchen schon seit über 10.000 Jahren unsere Nähe. Doch die damals für sie paradiesischen Zustände in menschlichen Siedlungen haben sich verändert. Als Gebäudebrüter sind sie auf Nischen und Hohlräume an Häusern angewiesen. Durch Neubauten, Sanierungen und Fassadendämmungen bleiben für den Haussperling kaum noch geeignete Lebensräume und Nistmöglichkeiten. Es mangelt an Insekten zur Jungenaufzucht, sowie Hecken und dichten Wandbegrünungen als Versteck für die aufgeweckten Vögel.
Mit Nistkästen, einem naturnahen #Garten und Badestellen könnt ihr unseren Spatzen helfen 🐤🌿 Erwachsene Haussperlinge ernähren sich hauptsächlich von Pflanzensamen, Körnern und Getreide. Für die Aufzucht ihrer Jungen sind Insekten unverzichtbar. Dafür empfehlen wir eine dichte Hecke und eine blütenreiche Wiese mit einheimischen Wildpflanzen. Auch über eine Vogeltränke und einen Staubbadeplatz freuen sich die emsigen Vögel.
Und natürlich nutzen viele andere Vogelarten diese Lebensräume ebenso und erfreuen uns mit ihrem Gesang 🎶🐦
Habt ihr ein 💛 für #Sperlinge?
#vogelschutz #savethebirds #lbv_bayern #natur #naturschutz #ornithologie #birdwatching
Wusstet ihr, dass etwa die Hälfte des gesamten Rotmilan-Bestandes in Deutschland lebt?
Der Rotmilan ist unverwechselbar: rostrot gefärbt und mit tief gegabeltem Schwanz – deshalb wird er auch „Gabelweihe“ genannt. Mit bis zu 165 cm Spannweite gehört er zu unseren größten heimischen Greifvögeln.
🏞️ Er braucht abwechslungsreiche #Landschaften wie zum Beispiel #Wiesen, #Felder, #Gewässer und offene Strukturen. Genau dort findet er Nahrung und Platz zum Jagen. Intensiv genutzte, ausgeräumte Landschaften machen ihm dagegen das Leben schwer.
Seine Spezialität: #Wühlmäuse und kleine Tiere, ab und zu aber auch Aas. Oft kreist er über frisch gemähten Wiesen oder Feldern auf Nahrungssuche.
Etwa 14.500-22.000 Brutpaare und damit circa die Hälfte des gesamten Rotmilan-Bestandes leben in Deutschland, zwei Drittel davon in den neuen Bundesländern. Eine große Verantwortung!
#Vogelschutz beginnt vor unserer Haustür. Strukturreiche Landschaften erhalten, Lebensräume sichern – davon profitiert nicht nur der Rotmilan, sondern die gesamte Artenvielfalt.
Habt ihr schon einmal einen Rotmilan gesehen? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Tipp: Speichert euch den Beitrag als kleine Bestimmungshilfe für den nächsten Spaziergang.
#lbv_bayern #rotmilan #artenvielfalt #ornithologie #birdwatching

Jedes Jahr im #Frühjahr erfüllt ein reges Treiben unsere Gärten, Felder und #Wälder: Ungefähr 250 Vogelarten starten bei uns in die #Brutsaison! Viele von ihnen haben dabei eine beeindruckende Reise hinter sich, denn nicht alle bleiben das ganze Jahr über in ihren Brutgebieten.
Etwa die Hälfte unserer #Vögel bleibt das ganze Jahr über in Deutschland – sogenannte Standvögel wie Amseln oder Kohlmeisen. Die andere Hälfte zieht als #Zugvögel in wärmere Gefilde. Doch Zugvogel ist nicht gleich Zugvogel, es gibt:
➡️ Kurzstreckenzieher (z. B. #Kranich, #Kiebitz, #Star) legen vergleichsweise kurze Strecken zurück – meist nach Westeuropa oder in den Mittelmeerraum. Sie reisen flexibel und richten sich nach dem Wetter: Ein milder Winter bedeutet oft, dass sie später aufbrechen und früher zurückkehren.
➡️ Langstreckenzieher (z. B. #Kuckuck, #Nachtigall, #Storch) legen oft mehrere tausend Kilometer zurück – meist nachts und oft alleine. Ihre Reiseroute ist genau getaktet, viele fliegen jedes Jahr zur selben Zeit los. Der Kuckuck verbringt z. B. ganze acht Monate auf Wanderschaft!
Warum ziehen Vögel?
1️⃣ Nahrungssuche 🐛🌱: Insektenfresser wie #Schwalben oder Nachtigallen finden im Winter in Mitteleuropa kaum Nahrung, da es zu kalt für #Insekten ist. Pflanzenfresser oder Körnerfresser haben es oft leichter, aber auch sie ziehen manchmal, wenn das Nahrungsangebot knapp wird.
2️⃣ Bessere Überlebenschancen: Harte Winter bedeuten nicht nur weniger Futter, sondern auch Kälte, die Energie kostet. Vögel sparen durch den Zug in wärmere Regionen wertvolle Energie.
3️⃣ Erfolgreiche Fortpflanzung 🥚🐣: In den Sommermonaten gibt es in Europa viel Nahrung (Insekten, Samen, Früchte) und weniger Konkurrenz als in den Tropen. Das macht Europa zu einem idealen #Brutgebiet – doch im Winter lohnt es sich, nach Süden zu ziehen.
4️⃣ Vererbung & Instinkt 🧬🧭: Viele Zugvögel haben ihre Routen genetisch programmiert und orientieren sich an Umweltfaktoren wie dem Magnetfeld der Erde, den Sternen oder dem Sonnenstand. Jungvögel lernen die Route oft von älteren Artgenossen.
Welche Rückkehrer habt ihr schon entdeckt?
Managementplan für #Vogelschutzgebiet „Mittlerer Schwarzwald“: RP prüft 40 Stellungnahmen und stellt Missverständnisse klar https://rpf.baden-wuerttemberg.de//service/presse/medienmitteilungen/artikel/managementplan-fuer-vogelschutzgebiet-mittlerer-schwarzwald/