Die Klimakrise kostet enorm viel Geld. Das wird mir als Klima-Reporterin besonders bewusst, wenn ich mich mit Versicherungen – oder deren Fehlen – befasse. In Deutschland sind bisher nur 57 Prozent aller Gebäude gegen Elementarschäden wie Starkregen versichert. Im Ernstfall muss dann die Politik einspringen – wie im Ahrtal mit 30 Milliarden Euro.

Die Regierung will das ändern und mehr Menschen absichern. Gerade nimmt die Debatte an Fahrt auf, ein Gesetzentwurf könnte noch in diesem Jahr kommen.

Die gemeinnützige Organisation „Urgewald“ hat heute ein Papier
vorgelegt https://cloud.urgewald.org/index.php/s/3TyPzb5SpWWBQpa?dir=/&editing=false&openfile=true
das ein solidarisches Modell nach französischem Vorbild fordert. Dort besteht eine #Pflichtversicherung gegen #Naturkatastrophen, bei der alle denselben #Beitrag zahlen. Dank der hohen #Versicherungsdichte bleiben die Kosten niedrig.

Ähnliche #Forderungen kamen in der #Vergangenheit auch von Seiten der #SPD. Doch #Union und #Versicherungswirtschaft halten bei einem #Detail dagegen: Sie wollen die Pflicht einer „Opt-Out“-Option verbinden. Das bedeutet, dass man sich immer noch dagegen entscheiden darf. Dadurch könnte die #Pflicht ins #Leere laufen.

Wer sich in der #Debatte durchsetzt, verfolgen wir natürlich weiterhin für Sie.
https://correctiv.org/aktuelles/klimawandel/2025/07/29/unversichert-in-der-klimakrise-kommunale-gebaeude-ohne-schutz/?utm_medium=email&utm_campaign=%C3%84chzen%20an%20der%20Zapfs%C3%A4ule

urgewald PM_Versicherungskrise_09.04.2026.pdf

urgewald.org - Anwalt für Umwelt- und Menschenrechte

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