#PTBS_Selbsthilfe: Was hat mir schon mal geholfen?

🌟 Das Gute suchen und finden. Gegenpol zu all dem Schlimmen finden. Was kann mich ablenken? Was tut mir gut und fördert: Leichtigkeit, Lebensfreude? 😄 Wann spüre ich Trost und Hoffnung? Wann fühle ich mich wohl?

📅 Im Tagebuch positives farblich hervorheben, ein #PositivTagebuch führen. #3GuteDinge, #3GuteDingeDesTages, #3GuteDingeDerWoche

✏️ Alles, was man da findet: Ab damit in den #Notfallkoffer.

😠 Inneren Kritiker ausschalten. Jedes bisschen hilft und zählt! Nichts ist zu “doof” oder zu “kindisch” oder “verkehrt”. Ich hatte schwere Zeiten, in denen ich im Sommer Weihnachtsbücher gelesen habe, weil es mir geholfen hat.

🌇 #Achtsamkeit Das Leben ist jetzt. Jetzt in diesem Moment. Wenn man zu viel auf “später” verschiebt, verpasst man das was jetzt gerade ist. Die “kleinen Dinge des Lebens” auch wahrnehmen. (Buchtipps: Thomas Bien: Finding the Center Within, Martin Steiner: Meditieren hilft!)

😆 Humor ist sehr vielseitig anwendbar. Humor ist ein prima Indikator. Solange man sich den Humor bewahren kann, ist es meist noch nicht ganz schlimm. Man kann Humor als Auszeit nutzen um Abstand zu gewinnen. Manchmal kann man auch gut über sich und die eigenen Eigenheiten lachen. Manchmal kann es deplatziert wirken, daher ist das eher was fürs vertraute Umfeld. Nach meiner Erfahrung auch in sehr schweren Lagen durchaus hilfreich. (Sketche von Loriot, Karl Valentin, aber auch Running Gags wie bei Rodrunner und dem Coyoten, der immer vom Felsen fällt)

📈 🎁 Tja, und dann noch mal ein Themenfeld, das leicht sein kann, aber auch ganz schwer: kleine Wünsche, große (geheime) Herzenswünsche, Wunschlisten, wollen, eigene (Fern-)Ziele, Zukunftsplanung, Sehnsucht, um etwas bitten, etwas brauchen, einfordern. Die eigenen Wünsche zu spüren, benennen zu können empfinde ich immer als unheimlich aufwühlend, aber auch hilfreich. Meiner Meinung nach jedenfalls auch notwendig, wenn man nicht nur in der Vergangenheit leben will, und eine Antwort finden will auf die Frage: “Wohin will ich gehen? Wie will ich leben?”


💬 #TraumaBubble: Bist du auch von Traumafolgen betroffen? Kennst du Hilfreiches? Etwas, was manchmal, ein bisschen geholfen hat? Vielleicht magst du bei #PTBS_Selbsthilfe mitschreiben?

💪 Sammlung von hilfreichen Beiträgen bei Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS)
https://misskey.ai/clips/9avahl2487

#Trauma, #PTBS, #kPTBS, #ptbsHeilungsprozess
Selbsthilfe bei PTBS

💪 **Selbsthilfe** bei psychischen Erkrankungen insbesondere: **posttraumatische Belastungsstörung** (PTBS), aber auch **Depression**, Burnout, **Dissoziation** usw.

Misskey.ai
#PTBS_Selbsthilfe Was hat mir schon mal geholfen?

🛑 Äußere Sicherheit. Schaffung realer, sicherer Räume. Abgrenzung von Menschen, die einem nicht gut tun. Auch das verlassen von Sozialen Netzwerken und Gruppen, die einem nicht gut tun. Sich innerlich dass “Nein und “Stopp” zurück erobern. Auch: Mal nicht erreichbar sein, Telefon lautlos stellen und den Anrufbeantworter die Arbeit machen lassen.

😎 Distanzierung bei überflutenden Gefühlen, Bildern. Bekannt sind Innerer Beobachter, Tresor, Bildschirmtechnik. Diese Techniken haben mir kaum geholfen. Ich habe rein intuitiv Distanzierung erreicht, indem ich bei Erinnerungen von mir z. B. nicht mehr von “ich” sondern “sie” gesprochen habe. Auch für andere Personen kann man alternative Bezeichnungen finden. Es reicht, dass man sich mit der Erzählung identifizieren und darin wieder finden kann. Man kann von sich selbst auch reden als: “Ich, als kleines Mädchen” oder noch distanzierter “das kleine Hasenmädchen.”

😬 Beschäftigung mit dem Thema “BelastungsGrenze”? Wenn man das eigentlich nur kennt trotz Überlastung weiter zu funktionieren, wenn das die Normalität ist, wie spürt man dann diese “Grenze”. Wie fühlt sich das an: “Mir ist alles zu viel?” Gibt es eine Warnstufe drunter? Wenn man mehr drüber weiß, könnte man besser vorausschauend handeln und nicht erst, wenn alles schon total verfahren ist.
Für mich war es wichtig zu merken, dass ich bei hoher Belastung, die Belastung nicht mehr spüre, weil das Spüren an sich runtergefahren wird. Ich kann also z. B. nicht die Schmerzintensität als alleinigen Indikator nehmen, sondern muss dazu Kombination verwenden, ob daneben Dissoziation, Betäubung, innere Leere und so ein fern sein einsetzt.


💬 #TraumaBubble: Bist du auch von Traumafolgen betroffen? Kennst du Hilfreiches? Etwas, was manchmal, ein bisschen geholfen hat? Vielleicht magst du bei #PTBS_Selbsthilfe mitschreiben?

💪 Sammlung von hilfreichen Beiträgen bei Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS)
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#Trauma, #PTBS, #kPTBS, #ptbsHeilungsprozess
Selbsthilfe bei PTBS

💪 **Selbsthilfe** bei psychischen Erkrankungen insbesondere: **posttraumatische Belastungsstörung** (PTBS), aber auch **Depression**, Burnout, **Dissoziation** usw.

Misskey.ai
Zur #PTBS_Selbsthilfe gehört für mich:

🟡 #Eigensinn in Bezug darauf, was mir gut tut, wie und auch: wann. Ich bestimme mein Tempo und die Themen, die gerade dran sind selbst. Ich achte meine Gefühle und Wahrnehmungen. Ich darf und will einen eigenen Weg in meinem Leben gehen. Eigene Entscheidungen zu treffen und #Selbstbestimmung ist mir wichtig (Kontra Fremdbestimmung).

🟥 #Selbstschutz und Abgrenzung zu Ideen, Aktivitäten und Menschen, die mir nicht gut tun! Dazu gehört auch die Auswahl an vermeintlichen Hilfen. Auch wenn 90% von Betroffenen von der Hilfe XY profitieren und ich eben nicht, dann ist es eben so. Auch der Zeitpunkt muss für mich passend sein. Für mich. Weil es um mein Leben geht.

🟢 Stärkung der #Eigenverantwortung (im positivem Sinne, nicht wie in den Pandemiejahren zweckentfremdet): Ich über nehme für mein Leben, und mein Wohlbefinden Verantwortung. Ich warte nicht drauf, dass irgendwer meine Probleme löst, sondern werde selbst aktiv. Natürlich kann das auch beinhalten Unterstützung und Anregungen von anderen Menschen zu suchen.

💚 Stärkung der #Selbstwirksamkeit : Ist ein tolles Gefühl, wenn man spürt: Ich kann was bewirken! Wow, ich kann das auch allein!

💚 Stärkung #Selbstbewusstsein über die eigenen Stärken. Gerade Menschen, die schon viel durchgestanden haben, haben enorm viele Kräfte, die ihnen aber oft nicht so bewusst sind. Aber sie haben viel erlebt, überlebt und daher auch Fähigkeiten erworben damit fertig zu werden. Man kann ihnen also durchaus auch etwas zutrauen. Sie sich selbst auch!

💬 Und schließlich natürlich aber auch: #Kooperation, #Miteinander! Einander beistehen. #TraumaBubble Selbst um Rat und Hilfe fragen können #PTBS_Frage und in anderen Zeiten wiederum anderen helfen! Auch das gehört zur Selbsthilfe.

#PTBS, #kPTBS
@morgenkaffee Danke für den #Buchtipp. Obwohl ich oft + offen für #Therapie etc werbe, fällt es mir für mich schwer, Hilfe + #Bedürftigkeit zu akzeptieren. Für mich hängt #Selbstwert trotz aller #Reflektion stark an #Leistung + daran, für andere etwas zu tun, statt selbst etwas zu brauchen. Aktuell nach Unfall durch Schmerzen + Verletzungen gegroundet, kommt das wieder hoch. #PTBS #kPTBS #TraumaBubble

@morgenkaffee #TraumaBubble #PTBS #kPTBS

#Dilemma: bei dem Konzept #InneresKind kommt mir oft in die Quere, dass ich die #Verachtung meines #Vaters für meine #Schwäche + mein #Bedürftigkeit (nicht: für Dritte) wohl übernommen habe. Es fällt mir gerade in #Krise schwer, mich anzunehmen, eher mache ich #Selbstabwertung.

Dass manches manchmal, aber nicht immer hilft, kann ich nur bestätigen.

Was sehr oft hilft: #Reden, #Austausch, gerade auch "anonym", wie hier.

#PTBS_Selbsthilfe Was hat mir schon mal geholfen?

🌊 🌴 ☀️ Imaginative Hilfen
Sicherer Ort, Innerer Beobachter, Tresor. Hat manchmal geholfen. Dann wieder nicht. Dann doch. Lohnt sich aber definitiv da mal reinzuschauen in das Konzept. (Autorentipp: Luise Reddemann, Gabriele Kahn)

🫂 Selbstfürsorge
Manchmal geht
#Selbstfürsorge leichter, wenn man ein Zwischenobjekt nutzt und sich z. B. um ein Kuscheltier kümmert und den Teddybär 🐻 in eine gemütliche Deckenhöhle bringt. Klingt kindlich, aber ist ja letztlich nicht viel anders als eine imaginative Hilfe.

👩‍🦰🧔 Innere Anteile
Konzepte wie:
#InneresKind, Inneres Team, Innere Bühne, #EgoStates, Innere Anteile. Innere Helfer zu haben, die ein Team zu bilden und inneren Zusammenhalt spüren, ist eine prima Sache. Das Schlimmste Gefühl, was ich kenne ist Ambivalenz, Zweifel, innerere Spannung und Zerrissenheit. Und das Schönst ist: Im Einklang mit sich selbst zu sein. (Buchtipp: Jochen Peichl: Jedes Ich ist viele Teile)

🟩 Wertequadrat
Super mächtiges Werkzeug, was aber etwas schwer in 2-3 Sätzen zu erklären ist: Das
#Wertequadrat (Buch: Friedemann Schulz von Thun: „Miteinander Reden 2“ bzw. „Miteinander Reden 3“)
https://www.schulz-von-thun.de/die-modelle/das-werte-und-entwicklungsquadrat
https://de.wikipedia.org/wiki/Werte-_und_Entwicklungsquadrat

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#Trauma #PTBS #kPTBS #ptbsHeilungsprozess
das Werte- und Entwicklungsquadrat - Schulz von Thun Institut

#PTBS_Selbsthilfe Was hat mir schon mal geholfen?

🆘 Persönlicher #Notfallkoffer, realer Kasten oder schriftliche Liste mit Anregungen, was in einer Krise bereits geholfen hat oder helfen könnte. In der akuten Krise mit jeder Menge Stresshormonen im Blut funktioniert das Denken nicht so gut. Ohne so einen Spickzettel fallen einem dann viele Hilfen einfach nicht mehr ein. Man kann von anderen Menschen Anregungen dafür bekommen, aber erstellen muss man den alleine. Denn: Jeder reagiert anders. Jeder braucht anderes. (Anregungen z. B. Andreas Knuf: Der Selbsthilfebogen https://www.andreas-knuf.de/psychiatrie-1/borderline-1/ )

🥪 🥛 #Selbstfürsorge stärken. Sich um die eigenen #Grundbedürfnisse kümmern. Was brauche ich jetzt gerade am dringendsten? Spüre ich mich? Habe ich Hunger, Durst? Bin ich überreizt und brauche Ruhe und Schlaf? Auch sowas wie Duschen und in frisches bezogenes Bett schlafen gehen. (Kontra: Vernachlässigung)

🖐️ 👣 Körper. Gesundheit. Hat der Körper Schmerzen? Sollte man zum Arzt? Wie geht es meinen Muskeln? Bin ich verspannt, wie kann ich wieder etwas locker lassen? Angst macht eng und lässt erstarren. Viele Betroffene haben eine dauerhaft erhöhte Grundanspannung der Muskeln. Sport, Tanz, Bewegung, sich zu Dehnen oder zu Strecken kann gut tun. Körper wahrnehmen und spüren ist bestimmt für viele mit PTBS eine Herausforderung. (Buchtipps: Brad Walker: Anatomie des Stretchings, Norbert Faller: Atem und Bewegung)


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Borderline

Borderline war lange ein “Schreckgespenst”. Die Klienten galten als schwierig, unbehandelbar und anstrengend. Langsam wandelt sich nun dieses Bild. In den letzten Jahren wurden Borderline-spezifische Behandlungsmethoden entwickelt. Heute wissen wir, dass Genesung von Borderline möglich ist.

Praxis für Psychotherapie Andreas Knuf

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Liebe #Traumabubble. Was sind für Euch die häufigsten Fehlannahmen bzgl. Trauma?

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