1610 war kein einzelner Event. Das wiederholte sich 1940-1950 noch mal, der WW2-Event oder 1940-event. Damals ging nun die Wachstumsrate der CO2 Konzentration auf 0, trotz jährlich weiter steigender Emissionen. Sieht man im unteren Plot. (Und den hatte ich schon in einer anderen Konver gepostet, an der auch dgfeist teilgenommen hatte.)
Und kurz nachdem der untere Plot aufhört, kommt noch mal eine Reduktion der Wachstumsrate, passend zur Great Famine in China 1958-1961. Der Event ist hier nicht mehr drauf.
Beide Events im 20. Jahrhundert haben auch einen passenden AMOC-Schlenker nach unten.
Traditionelle Emissionsszenarien renaturieren ja nicht die Nordhalbkugel und die tropischen Regenwälder, die bisher von G-North in Beschlag genommen sind für Tierfutter, Biosprit, Nutella-Palmöl und so.
Die Szenarien passen hier also nicht als Vorlage dafür, was wohl wo in welcher Region mit Klima und Biosphäre geschehen wird.
Es gibt mehrere theoretische Studien, die die Effizienz von NegativeEmissionTechnologies, NET, modellieren, wenn CO2Emissionen auf 0 sind und ppm zu sinken beginnt.
Hier ist eine davon.
"The effectiveness of net negative carbon dioxide emissions in reversing anthropogenic climate change" #Tokarska #Zickfeld 2015
https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/10/9/094013/meta
Glen Peters und andere Leute haben andere Paper zum Thema NET Effizienz gemacht.
Aus den Ergebnissen lässt sich n bisschen was ableiten auf das RCPcollapse Szenario: Je heftiger ppm aus der Atmo gezogen wird, desto heftiger gasen die Kohlenstoffsenken aus.
Figure 5, Bild c zeigt das Ausgasen bei einem heftigen Reduzierungsregime.
Ausgasung ist Symptom von Stress im Land Carbon Sink. Der Salto Rückwärts ist kein Strandspaziergang und das Equilibrium und demzufolge regelmäßige Wetterabläufe werden trotz CO2zero lange nicht erreicht.
