Comics sind so viel mehr als Asterix oder Manga. Mein heißer Tipp sind die Graphic Novels von Tobi Dahmen aus Utrecht. Beispiele:
Sein letztes Buch "Columbusstraße" geht anhand eigener Familiengeschichte auf sehr ehrliche Weise der Frage nach "wie konnte es nur soweit kommen?". Ein aktuelles Thema!
Der Coming of Age - Comic "Fahrradmod" ist ebenfalls so richtig saugut. Jugendkultur - nicht nur für Mods. 😉
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Aus der Urlaubslektüre: "Columbusstraße" von Tobi Dahmen. Eine in doppelter Hinsicht schwere Kost. In über 500 Seiten #GraphicNovel spührt der Autor dem Leben seiner Eltern- und Großelterngeneration im #Nationalsozialismus nach. Im Wesentlichen stützt er sich auf die überlieferten Dokumente in der Familie, die Erzählungen des Vaters und Recherchen zu den jeweiligen Schauplätzen und Begebenheiten. Im Ergebnis entstand eine Geschichte, wie sie sich wohl aus vielen Familien erzählen ließe - Mitläufer aus Opportunismus oder Angst, Überzeugungstäter, Distanzierung und Widerstand. Erzählt aus persönlicher Perspektive der Protagonisten, fast nie die der Opfer. Dahmen kontrastiert die (vermutlich) geschönten Berichte immer wieder in drastischeren oder verräterischen Bildern. Wenn entsprechendes Hintergrund- und Kontextwissen fehlt, dann wird dem Leser manches nicht zugänglich sein, trotz Glossar. Grafisch gewohnt gekonnt umgesetzt. #Comic #Düsseldorf #Comics #DeutscherComic #TobiDahmen

NEUE REZENSION: Columbusstraße – Eine Familiengeschichte 1933-1945

"Es ist eine erstaunliche Bandbreite, die Tobi Dahmen hier an den Tag legt", findet Christian Muschweck.

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Columbusstraße – Eine Familiengeschichte 1933-1945

500 Seiten über das „Dritte Reich“: Da hätte man von Tobi Dahmen auch rebellische Swing Kids erwarten können. Aber die Briefe, die Tobi Dahmen im Nachlass seines Vaters gefunden hat, haben einen anderen Weg vorgezeichnet. Tobi Dahmens Columbusstraße handelt von braven Leuten, die ihre Pflicht tun und bis zuletzt nicht so richtig verstehen, wer hier für den Zivilisationsbruch verantwortlich ist. Oder genauer: Columbusstraße handelt von Tobi Dahmens Vorfahren – den Dahmens – sowie den Vorfahren seiner Ehefrau, den Funckes. Karl Dahmen, ein Rechtsanwalt, ist jedenfalls ziemlich lange noch davon überzeugt, dass die Gesellschaft auch nach der Machtübernahme im Großen und Ganzen nach den Glaubensgrundsätzen der Rechtsstaatlichkeit funktioniert, auch wenn der Wind rauer geworden ist und er der NSDAP beitreten muss, um seinen Beruf ohne Nachteile weiter ausüben zu können. Ein jüdischer Bekannter namens Herrmann dagegen erlebt zunehmend Schikanen und bittet Herrn Dahmen, ihm sein Haus abzukaufen. Er würde es später, wenn sich alles beruhigt hat, wieder zurückkaufen, was bei Karl Dahmen nur für Kopfschütteln sorgt: „Aber wo wollen Sie denn hin? Sie können doch nicht …

Comicgate

„Mods, Skinheads, Scooterboys – die britische Subkultur erreicht auch die Kleinstadt Wesel, in der Tobi aufwächst. Er wird Mod [...]“ (Umschlagtext)

Jugendkultur – wenn ich so zurückdenke, war das für mich damals das, was die Jahrgangsstufen über meiner Eigenen so ausmachte. [...] 😊

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Tobi Dahmen: Fahrradmod

Sehr neugierig auf sein neues Buch gemacht hat mich die Ausstellung zu Tobi Dahmens "Columbusstraße". Es erzählt die Geschichte seiner Familie von 1935 bis 1945 und war, wie die Exponate deutlich machen, mit umfangreicher und akribischer Recherche verbunden.
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