🎯 Generalisten: Die unterschätzten Brückenbauer in Unternehmen Ich passe… | Ralf Bachmann

🎯 Generalisten: Die unterschätzten Brückenbauer in Unternehmen Ich passe in keine Schublade – und genau das ist meine Stärke. Das erkenne ich gerade in Bewerbungsgesprächen im KMU-Bereich immer wieder. Als Generalist habe ich kein einzelnes Spezialgebiet, in dem ich Experte bin. Stattdessen kombiniere ich Wissen aus verschiedenen Disziplinen und behalte das große Ganze im Blick. Diese Fähigkeit ist in zwei Situationen unschlagbar: - Wenn die Marketing-Abteilung klein ist und wenige MA viel Wissen abdecken müssen. - Wenn die Marketing-Abteilung aus (vielen) Spezialisten besteht und viele Spezialgebiete aufeinander abgestimmt werden müssen. Schon früher hatte ich viele Interessen, aber kein einzelnes Lieblingsfach – außer allem, was mit Kommunikation zu tun hatte. Deshalb führte mich mein Weg in den Journalismus und die Unternehmenskommunikation. Heute arbeite ich (bis inkl. März 2025 // danach offen für neue Herausforderungen) als 'Digital Consultant' und berate Unternehmen zu digitalem Marketing sowie interner und externer Kommunikation. Mein Blickwinkel verbindet Psychologie, Technologie, Automatisierung, Strategie, Prozesse und Projektmanagement – ein Zusammenspiel, das oft den entscheidenden Unterschied macht und Insellösungen vorbeugt. 🔍 Warum suchen wir noch immer nach Spezialist*innen? Stellenanzeigen sind oft für Spezialist*innen geschrieben. Klare Vorgaben zur Ausbildung, Tools und Erfahrungen dominieren. Natürlich sind Fachkenntnisse wichtig – aber warum schauen wir nicht stärker auf den Gesamtzusammenhang – das "Big Picture"? Ein Unternehmen voller Spezialistinnen bedeutet nicht automatisch erfolgreiche Zusammenarbeit. Expertenwissen allein bringt wenig, wenn niemand die Disziplinen verbindet. Hier kommen Generalistinnen ins Spiel: Sie sind die Dirigenten, die Teams orchestrieren. Die Trainer, die Strategie und Taktik zusammenführen und daraus eine Mannschaft formen. Diejenigen, die über den Tellerrand hinausdenken und das „Big Picture“ im Blick behalten. 🚀 Zeit für ein Umdenken Wir sollten Bewerber*innen nicht nur nach Abschlüssen und Toolkenntnissen beurteilen. Stattdessen sollten wir uns fragen: Was treibt diese Person an? Welche neuen Perspektiven bringt sie ein? Wie passt sie ins Team? Welchen Weitblick hat die Person? Unternehmen brauchen nicht nur Spezialistinnen, sondern auch Generalistinnen, die den Überblick behalten, Silos aufbrechen und Innovation ermöglichen - in Zeiten von KI und anderen neuen Innovationen mehr denn je. 💬 In den Kommentaren habe ich einen Artikel zu dem Thema verlinkt: "Zur Ehrenrettung des Generalisten: Warum das „T-Shaped-Marketer-Modell” Quatsch ist" ------------------------------------------------------------- 😎 Ich bin Ralf 🏆 Ich liebe gutes Marketing ✉️ Gerne eine Kontaktanfrage senden 💬 Gerne eine DM senden ♻️ Be kind. Smash that repost button 🔔 Glocke in meinem Profil aktivieren 🚨 Beitrag kommentieren