Krieg den Palästen

mit Update 26.4.

Es gibt die These, ich neige ihr durchaus zu, dass Kriege im engeren Sinne keine Gewinner kennen, sondern nur Verlierer*innen. Aus der Perspektive der Beherrschten stimmt das. Aus der Perspektive der Herrschenden ist es hingegen umstritten. Welche davon Sie einnehmen wollen. steht Ihnen frei. Z.B. mit Blick auf den “Palast der Republik”, an dem jedenfalls nichts feudaldynastiches, kaiserliches oder königliches war. Das machte ihn mir sympathisch. Ich habe ihn grob geschätzt dreimal in meinem Leben betreten, als offizieller Gast der “Freien Deutschen Jugend” (FDJ). Ich gestehe: so hässlich wie die SED oder die FDJ fand ich ihn nicht. Ich war eher positiv überrascht.

Das Gebäude wurde zu einer Metapher der Systemkonkurrenz zwischen BRD und DDR. Darum kannte die BRD nach 1990 auch kein Erbarmen. Das Fenster der Gelegenheit wurde mit Kohls ganzer Leibesfülle gefüllt, und der Palast also dem Erdboden gleichgemacht. Burga Kalinowski/Junge Welt ist darüber heute noch rechtschaffen empört, und für kurze Zeit dürfen Sie das noch paywallfrai lesen, bevor die linksradikale Junge Welt es in ihrer Paywall verschwinden lässt, wie der Palast verschwunden ist:

Der totale Wahnsinn – Vor 50 Jahren wurde der Palast der Republik eröffnet. Die neuen Herren des Landes wollten nach 1990 an seiner Stelle wieder ein Schloss”.

Und die Paläste der Gegenwart?

Existenzprobleme kennen sie nicht. Durch Anwachsen der Homeoffices sind die Büromieten ausgebremst worden, die Immobilienpreise dagegen nicht wirklich. Und die Kapitalrenditen, die wahren Paläste unserer Zeit, sowieso nicht. Laut auflachen musste ich heute, als ich von Stefan Reinecke/taz das las:

“Auch SPD-Linke weisen darauf hin, dass man ja Großes tut. Keine Regierung hat sich gleichzeitig an einer Reform des Sozialstaats, der Rente und des Gesundheitssystems versucht. In der SPD beschwören viele die staatspolitische Verantwortung.”

Mit wem mag der Gute da gesprochen haben? Nehmen Sie sich das als Wochenendrätsel.

Ich frage mich derweil, und suche nach den Grünen-Linken, die zeitweise (“zweitweise” war mein freudscher Tippfehler) von Ricarda Lang öffentlich repräsentiert wurden. Über sie schrieb zu diesem Wochenende FAZ-Redakteur Jörg Thomann (Paywall). Und lassen Sie es mich höflich formulieren: es war nicht gut, was er über die Freundschaft der heutigen Bundestagsabgeordneten mit der sog. Zeitung “Bild” beschrieb. Vor der Paywall heisst es:

“Boulevard-Berichterstattung: Ricarda Lang und ‘Bild’ – eine gefährliche Liebschaft – Die ‘Bild’-Zeitung behandelt die Grünen-Politikerin Ricarda Lang überraschend freundlich und feiert sie, weil sie ihren ersten Halbmarathon geschafft hat. Wie lange geht diese Beziehung gut?”

Diese sog. Zeitung lasse “in der Regel keine Gelegenheit verstreichen, über Grünen-Politiker herzuziehen”, meint nicht nur Thomann. Die Schlagzeilen des Springerkonzerns über Frau Lang lauten hingegen:

„Fans lieben sie für ihre Lockerheit: Ricarda Lang ungeschminkt“
„Witzig, selbstironisch, angriffslustig: So plant Ricarda Lang ihr Comeback“
„Ricarda langt’s: Sympathischer Schuhwechsel beim Presseball“
„,Ihr wollt es, ihr bekommt es‘: Ricarda Lang macht Fans mit neuer Frisur glücklich“
„Rekorda Lang! Ex-Grünen-Chefin schafft ersten Halbmarathon“.
„Grünen-Politikerin Ricarda Lang schwebte im Hotel Adlon regelrecht über die Tanzfläche und steckte alle mit ihrer guten Laune an“
„Ihr Humor ist bissig, aber nicht bösartig“
„Die hellblonden Locken ihrer Kindheit hat sie heute nicht mehr, die strahlenden Augen sind Ricarda Lang bis heute geblieben“
„Heute wirkt sie klar, offen, lebendig. Sie lacht viel. Die Worte sprudeln aus ihrem Mund“

Thomanns gutes Gedächtnis erinnert sich an Springerboss Mathias Döpfner: “Wer zusammen mit ‘Bild’ im Fahrstuhl nach oben fährt, hat der Springer-Chef Mathias Döpfner mal gesagt, der fährt auch zusammen mit ihr wieder nach unten.”

Was davon haben Ricarda Lang und ihrer Mitarbeiter*innen übersehen? Treffen wir sie dann bald im Palastkeller?

Update 26.4.

Über den Beziehungsfall Ricarda Lang-Springer habe ich zwischenzeitlich parallel privat kommuniziert. Ich bin Frau Lang nie persönlich begegnet. Folgende Hypothese aus persönlicher Kenntnis der “Mechanismen des Geschäfts”: Springer macht mit ihr, was sie in ihrer typisch-übergriffigen Weise auch gerne mit Fussballtalenten und deren zu dummen Beratern machen, und wie es auch regelmässig die Fussballkonzerne machen: “Eine talentierte öffentliche Person, die holen wir uns!” Die Dummen lassen sich schmeicheln, sehen eine Chance zur Steigerung der persönlichen Berühmtheit. Verlieren aber ihre Autonomie, geben die Steuerung ihre Ruhm-Prozesses an ein semikriminelles Medium ab. Und dann geschieht ihnen das, s.o. Döpfner. Mitleid? Von mir nicht (mehr). Frau Lang ist 32, also erwachsen.

Krieg den Palästen – Beueler-Extradienst

Der lange Abschied von Amerika – Essay von Stefan Reinecke

Europa muss sich von den USA abkoppeln. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat das schon vor fast zehn Jahren vorgeschlagen. In Berlin fand man das nach 2017 eher lästig und klammerte sich an die Rolle des Musterschülers der USA. Das Ende des Westens mag sich für manche Bundesdeutsche anfühlen, als würde ihnen ihre zweite Haut abgezogen. Vielleicht werden erst Jüngere kühl, ohne Affekte und bohrenden Abschiedsschmerz die transatlantische Trennung vollziehen und erkennen, was die USA sind – ein unberechenbarer Konkurrent in der neuen, gewalttätigen Weltordnung. – https://taz.de/Stefan-Reinecke/!a46/

#Amerika #Artikel #Essay #Politik #StefanReinecke #tazDe #Wissen
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"Vielleicht werden erst Jüngere kühl, ohne Affekte und bohrenden Abschiedsschmerz die transatlantische Trennung vollziehen und erkennen, was die USA sind – ein unberechenbarer Konkurrent in der neuen, gewalttätigen Weltordnung"

/by #StefanReinecke
/via @tazgetroete

https://taz.de/Deutschland-und-die-USA/!6144361/

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Deutschland und die USA: Der lange Abschied von Amerika

Die USA waren nach 1945 das Über-Ich der Bundesrepublik. Deshalb wirkt die politische Klasse hierzulande angesichts von Trump auch so überfordert.

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Kannze die Uhr nach stellen

Antimilitaristischer Humor als Gemütsrettung – leider nicht ausreichend

Mein alter Jungdemokraten-Kollege Pascal Beucker/taz gehört in seiner Redaktion mittlerweile zu den alten Säcken. So erklärt es sich, dass er in seinem Innern angesichts der dilettierenden Regierungskoalition noch Überreste an antimilitaristischem Humor mobilisieren kann. Denn tatsächlich nutzt die Unions-Rechte jetzt zielsicher das Fenster der Gelegenheit für eine Zusammenarbeit mit der faschistischen AfD.

Wo lässt sich das besser platzieren als in der FAZ? Hinter ihrer Bezahlwand sollen die Herrschenden ihre Strategien diskutieren. Und der ideologische Rädelsführer der Unions-Rechten Rödder hat dort heute diese steile These gesetzt: “Die liberale Demokratie lässt sich nicht an der Dichte von Queer-Clubs messen”. Wow! Endlich traut sich mal einer! Ich bin mir nicht sicher, ob er seine Zeit “an der Bischöflichen Kirchenmusikschule Essen” mit der bestandenen “C-Kirchenmusikerprüfung” (zit. Wikipedia) unbeschadet überstanden hat. Ich war selbst 5 Jahre Messdiener, war kein Gewaltopfer. Habe aber mit Sicherheit unbewusst welche gekannt.

Mehr darüber wusste damals schon Erich Fromm, den Stefan Reinecke/taz in dieser Buchbesprechung völlig zu unrecht als “einen eher vergessenen Denker der Kritischen Theorie” bezeichnet. Das mag für mindergebildete was-mit-Medien-Fuzzies gelten. Für mich sicher nicht. Dieses populäre Buch haben wir 1970 in der Schule gelesen. Es enthielt ein ausführliches kritisches politisches Vorwort von Erich Fromm. Da war ich 13. Schweife ich ab?

Nicht wirklich. Die AfD wird vor der nächsten Bundestagswahl mit Hilfe von CDU und CSU Regierungsämter erklimmen. Und diesem Werk neue Verkaufserfolge bescheren. Die kommen dann allerdings zu spät.

Ob das dann Faschismus ist oder nicht, wird wirkungsloses Bauchnabelstreicheln unbeschäftigter Intellektueller. Deren eigentlicher Job wäre das Entwickeln, Diskutieren und Organisieren linker Alternativen. Die real existierenden Parteien sind erkennbar zu doof dazu. Sie stolpern aus – vorwiegend intellektueller – Schwäche permanent über ihre eigenen Beine und erweisen sich als mobilisierungsunfähig. Diese viele Arbeit ist für die längst zu anstrengend. Keine*r hat mehr Lust zum Träumen oder gar Kämpfen. Wenn das so bleibt, sind die Rechten am Ziel.

Aber sie werden nicht aufhören. Vergesst das “Entzaubern”! Das ist dann der sichere Weg in Faschismus.

Kannze die Uhr nach stellen – Beueler-Extradienst

Ruhris im Radio

Und ein Habeck-Versteher

Vor einem für mich weichenstellenden Fussballnachmittag wurde mir der Start in den Samstag von Ährwin Weiss verschönt. Habe ich ihn jemals bei Tageslicht im Radio vernommen? Ich erinnere mich nur an das “ARD-Nachtprogramm” der 70er Jahre. Damals gab es noch keine formatierten Wellen. Und nach Mitternacht wurde von wechselnden ARD-Sendern irgendwelches Zeug in die schlafende West-BRD gesendet,. Das – nur vermutete – Publikum wurde für LKW-Fahrer in der Nachtschicht gehalten. Das war die Zeit, in der einzelne Moderatoren es wagten, Ährwin aufzulegen.

Damals hörte ich erstmals “Wenn dich datt Mäusken beisst”, und kann den zutiefst filosofischen Text seitdem auswendig rezitieren. Eine Vinyl-LP von Ährwin gehört zu meinem Hausrat. Heute erklang er just, nachdem ich aus der morgendlichen Dusche kam, im Sender der bundesrepublikanischen intellektuellen Elite, dem Deutschlandfunk. An Wochenenden dürfen dort noch Redakteur*inn*e*n das Programm bestimmen, die nicht alle rechts sind. Aber muss Ährwin heute von Adeligen aufgelegt werden? Hätte er das gewollt? Ich unterstelle: einer der für die Blauen und die Schwarzgelben gespielt hat, würde auch diese Grundsatzfrage mit Toleranz beantworten 😉 Hauptsache im Radio. Aber Frau Redecker hätte die letzten Sekunden durchaus ausspielen dürfen.

Helge im Radio – und schon bezahlt

Da wird es dem 70-jährigen Helge Schneider heute Nachmittag beim Warten auf den Bundesliga-Schlusspfiff hoffentlich besser ergehen. Ich hab mich schon kaputtgelacht, wie viele Onlineportale ihre Geburtstagsgrüsse mit digitalen Bezahlmauern zu finanzieren versuchen. Kein Mensch braucht sowas. Hören wir ihn doch heute der Einfachheit halber lieber selbst:

Ein Mann und seine Musik – Helge Schneider on Tour – WDR 5 präsentiert einen Nachmittag mit Helge Schneider. Im Kölner Tanzbrunnen spielt der Jazz-verliebte Entertainer seine aktuelle Tour ‘Ein Mann und seine Musik’ – live und open-air und fürs Radio aufgezeichnet.” Um 15.05 h im Radio, und zwei Jahre in der Audiothek. Dafür zahl ich gerne meine Gebühren.

Habeck-Versteher

Autor Stefan Reinecke ist von meiner Mediendiät nicht betroffen. Einer der wenigen klugen Köpfe in der taz. Die Schlagzeile ist bescheuert, aber der Text ist gut. Finde ich. Lesen Sie selbst.

Rückzug von Robert Habeck: Der Erklärbär geht – Habeck war der einzige deutsche Politiker mit Popstarqualitäten. Er war selbstverliebt und lässig. Jetzt geht er – und sagt dabei ein bisschen zu oft ‘ich’.”

[taz Film] taz lab: Der Kapitalismus und seine Krisen

https://tube.taz.de/w/sg5HvLVfvDcN5WKy3Ui9h4

[taz Film] taz lab: Der Kapitalismus und seine Krisen

PeerTube

Interessiert Sie noch “Die Linke”?

Mich nicht mehr wirklich, es ist zu deprimierend, und nicht mehr wirklich wichtig. Aber Sie sehen das vielleicht anders? Dann hätte ich folgende Vorschläge für Sie.
Robert Misik/taz: “Wagenknecht versus AfD: Verachtung des Proletariats – Eine Wagenknecht-Partei könnte die AfD schwächen und ‘Die Linke’ wieder aufblühen lassen. So zumindest […]

https://extradienst.net/2023/08/12/interessiert-sie-noch-die-linke/

Interessiert Sie noch “Die Linke”?

Mich nicht mehr wirklich, es ist zu deprimierend, und nicht mehr wirklich wichtig. Aber Sie sehen das vielleicht anders? Dann hätte ich folgende Vorschläge für Sie.

Beueler-Extradienst

Mediathekperle: Blinded

Mediathekperle + Best of Wochenende

Mir ist zu heiss, viel zu schreiben. Aber das ist zu schade zu verpassen. “Blinded”. Die grosse böse Finanzwelt in seriös gearbeiteter schwedischer Krimikost verpackt. Die erste Staffel habe ich gesehen. Keine Ahnung, warum Hauptdarstellerin Julia Ragnarsson wasserstoffblond spielen muss. Aber immerhin hat eins geklappt: ich habs nicht vergessen.
Die erste Staffel ist noch bis 3.8. in der ARD-Mediathek; die zweite wird nach ihrer linearen Ausstrahlung kommende Nacht (23-5 h) bis 9.8. verfügbar sein.

Mehr zur Serie bei Wikipedia. Hier in Beuel war 34 Grad. Ich leg’ mich wieder hin.

Temperatursturz im Rheinland

Ein kleines Gewitterchen reichte aus. 10 Grad weniger, normalmenschliches Arbeiten ist wieder möglich. Darum im Folgenden meine Leseempfehlungen vom heissen Wochenende:

Klima

Wolfgang Pomrehn/telepolis: Juni-Rekord: Niemals zuvor haben Menschen derartige Hitze erlebt– Analyse des vergangenen Monats ergibt weiter steigende Temperaturen. Vor allem die Weltmeere sind viel zu heiß. Was das für Konsequenzen hat.”

Nato und Krieg

Stefan Reinecke/taz, in seiner Redaktion ein selten gewordener vernünftiger alter Mann: Nato und russischer Angriffskrieg: Das ewige Bündnis – Die russische Aggression macht die Nato wichtiger denn je. Und dennoch darf die Kritik am größten Militärbündnis aller Zeiten nicht vergessen werden.”

Michael von der Schulenburg/telepolis: Wird der Ukraine-Krieg der EU zum Verhängnis? – Das Versprechen der Charta von Paris ist vorerst beerdigt. Die damalige Einsicht: Sicherheit ist unteilbar. Was Europa jetzt braucht und womit es sonst leben muss.” Realismus, der Verbreitung verdient.

Florian Rötzer/overton: Stell dir vor, es ist Krieg und immer weniger gehen hin – Das Pentagon steckt in einer ‘Rekrutierungskrise’, der Personalbestand der Bundeswehr schrumpft ausgerechnet in der ‘Zeitenwende’. Zeit für den Krieg der Maschinen?”

Alles

Friedrich Küppersbusch/taz: Sonne, Sommer, Polizeigewalt: Vor Hitze katholisch geworden – Menschens Werk und Gottes Sohn vereinen sich aufs heißeste. Zuckerberg als kalifornischer Gegenpapst und Recht vor Gnade.”

Petra Erler: Zum ‘Magnitsky Act’, russischer Desinformation und anderen Lügnern – Wo bleibt der ‘Julian Assange Act’ – Die alles bedrohende Desinformation ist in aller Munde und – wie es heißt – am wichtigsten ist der Kampf gegen russische Desinformation.” Ich gebe zu, dass es mir widerstrebt, mich in ähnlicher Weise in die Details einzugraben, wie es Frau Erler immer wieder tut. Weil ich weiss, dass sich dort Abgründe auftun. Die ich gar nicht kennen will, weil sie mein Befinden mehr beeinträchtigen, als es gut für mich ist.

Multi-Vermögen und Hunger

Andreas von Westphalen/telepolis: Vermögensgewinne der Multimilliardäre und das Ende des Hungers – Vermögenszuwachs der reichsten Menschen der Welt nimmt gigantische Ausmaße an. In diesem Licht erscheinen Hunger und Armut auf der Erde als leicht zu lösende Probleme. Wenn man träumen dürfte.”

Lutz Heuken/Blog der Republik: Die SPD und die Villen im Tessin – Es gab Zeiten, da trat die SPD mit voller Überzeugung und offensiv für soziale Gerechtigkeit ein.”

Polizeiskandal – deutsch

Minh Schredle/Jungle World: Baden-Württembergs ranghöchster Polizist steht wegen sexueller Nötigung vor GerichtLotterladen Polizei – Andreas Renner ist der ranghöchste Polizist in Baden-Württemberg. Er steht wegen sexueller Nötigung vor Gericht. Ins Amt kam er unter fragwürdigen Umständen, weil er der Wunschkandidat von Innenminister Thomas Strobl (CDU) war.” Inhaltlich ähnliche Berichte anderer Medien waren digital vermauert.

Indien

Pratima Harigunani/heise-online: Missing Link: Indien schafft Generationensprung von Null zu 4G und 5G – Ungeahnte Fortschritte bei Telekommunikation prägen Indien. 99 Prozent Netzabdeckung, sehr günstige Preise und Handys aus eigener Produktion – selbst iPhones.” Da bleibt nur “Wow!”. Hätten Sies gewusst?

China und sein Fisch

Ausdruck von Technikgläubigkeit? Ob ich diese chinesische Idee kulinarpolitisch gutheisse, zweifle ich. Wolfgang Pomrehn/telepolis: Chinas neuer Fischerei-Flugzeugträger – Die Volksrepublik geht neue Wege, um die Ernährung ihrer Bevölkerung zu sichern und Fischereierträge zu steigern.”

Neue Rheinische Zeitung

Jürgen Pelzer/Junge Welt: 1848er-Revolution: »Organ der Demokratie« – Die von Karl Marx redigierte Neue Rheinische Zeitung verfolgte seit dem 1. Juni 1848 die revolutionären Entwicklungen in den deutschen und europäischen Staaten” Nur wenige Tage paywallfrei zugänglich.

Mediathekperle: Blinded

Mediathekperle + Best of Wochenende Mir ist zu heiss, viel zu schreiben. Aber das ist zu schade zu verpassen. Blinded. Die grosse böse Finanzwelt in seriös gearbeiteter schwedischer Krimikost verpackt. Die erste Staffel habe ich gesehen.

Beueler-Extradienst

Best of 6. Mai 2023

SPD, westliche Hybris, Shanghai-Organisation, US-Treasuries, Ukrainekrieg
In der Spiegel-Bezahlmauer gibt es eine Story “Wo die SPD abstirbt”. Ich habs gelesen, und (für mich) keine Neuigkeiten gefunden. Zentrale “Erkenntnis”: “Viele Landesverbände wirken leblos, frühere Hochburgen rutschen in die Krise. Die […]

https://extradienst.net/2023/05/06/best-of-6-mai-2023/

Best of 6. Mai 2023

SPD, westliche Hybris, Shanghai-Organisation, US-Treasuries, Ukrainekrieg In der Spiegel-Bezahlmauer gibt es eine Story Wo die SPD abstirbt. Ich habs gelesen, und (für mich) keine Neuigkeiten gefunden.

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Männer

Über die Olaf-Deutung hinaus
Als anerkannter “Männer”-Experte gilt der ehemalige Bochum-Experte und heutige Londoner Herbert Grönemeyer. Er hat einen aktuellen Auftritt bei einem weiteren Männer-Experten Jan Böhmermann platziert (am Ende des Videos). Geboren ist er dort, wo Jürgen Trittin her ist (der allerdings in Bremen-Vegesack […]

https://extradienst.net/2023/04/02/maenner/

Männer

Über die Olaf-Deutung hinaus Als anerkannter Männer-Experte gilt der ehemalige Bochum-Experte und heutige Londoner Herbert Grönemeyer. Er hat einen aktuellen Auftritt bei einem weiteren Männer-Experten Jan Böhmermann platziert (am Ende des Videos).

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