Leute, kommt ins Theater! – Saison 2026/27 im Überblick –
Detlef Obens

Noch unter dem Eindruck der letzten von mir besuchten Opernpremiere (SALOME im Theater Hagen) habe ich mir Gedanken über das kulturelle Angebot in NRW besonders in Bezug auf das Musiktheater gemacht. Ohne Frage ist es gerade in Nordrhein-Westfalen, und dort besonders im Großraum Ruhrgebiet und entlang des Rheins, besonders reichhaltig und vielfältig. In  Zeiten knapper kommunaler Kassen und drohender Kürzungen im Kulturetat scheint es mir besonders wichtig darauf hinzuweisen, dass jedes Theater so ungemein auf den Zuspruch seiner Zuschauer angewiesen ist. Nicht nur der Kauf einer Eintrittskarte zählt da – sicher besonders wichtig – , auch die Teilhabe der Menschen vor Ort an den kulturellen, vielfach kostenlosen, Angeboten ihres Theaters ist von großer Relevanz. Und wenn es nur darum geht, die persönlichen Eindrücke eines Theaterbesuchs in den sozialen Medien wiederzugeben oder im Freundes- und Bekanntenkreis dafür zu werben, andere Menschen für das Theater zu begeistern. Ihnen die Scheu vor dem „ersten Opernbesuch“ zu nehmen. Ihnen zu sagen: „Geh doch einfach mal rein. Oder komm mit, wenn ich das nächste Mal gehe. Schau es Dir an und dann kannst Du immer noch entscheiden…“. Und wie oft erlebt man dann, dass diese Erstlings-Besucher danach begeistert und positiv überrascht sind, wie toll doch Oper sein kann. Natürlich gilt dies auch für Ballett, Operetten und gutgemachte Musicals. Wir sind alle gefordert. Wir haben (noch) diese reichhaltige Theaterlandschaft in NRW und darüber hinaus auch in ganz Deutschland. Sie weiterhin zu erhalten, die kulturelle Szene mit Leben zu erfüllen, ist von größter Wichtigkeit für uns alle. Kultur ist Teil des Lebens. Kultur bereichert unser Leben. Kultur macht Spaß, geht ins Herz und lässt uns über so vieles nachdenken. […]

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Leute, kommt ins Theater! - Saison 2026/27 im Überblick -

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DAS OPERNMAGAZIN

#FotoVorschlag 'Ungewöhnliche Situation'

Johann auf dem Pferd. Nicht ungewöhnlich. Aber Johann mit Pferd auf einem Lkw? Ungewöhnlich, will ich meinen.

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Fieber nein, Traum ja, Liebe da – „Parsifal“-Premiere an der Semperoper Dresden
Lynn Sophie Guldin

In Dresden taucht passend zum musikalischen Karfreitagszauber der Frühling auf. Die Sonne scheint; vor den Eisdielen bilden sich sonntagsmittags Schlangen. Manch ein Neugieriger kauft sich ein Osterbrot und beißt vor der Bäckerei ungeniert in den tellergroßen Teigbatzen rein. Die Losung: Energie tanken! Für Richard Wagners zauberhafte letzte Opernpartitur unter Daniele Gatti, aber – wie sich herausstellen soll – auch für Floris Vissers ziemlich maximalistische Regie. Sie punktet, fordert heraus, verrennt sich, flirtet mit dem Heute, feiert das Fantastische, verheddert sich und hat doch alles verstanden. Dranbleiben lohnt sich. (Rezension der Premiere v. 22. März 2026) […]

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Fieber nein, Traum ja, Liebe da – "Parsifal"-Premiere an der Semperoper Dresden

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DAS OPERNMAGAZIN
Dresden: Capuçon & Lugansky spielen Sonaten

Sonntag, 29. März, 11 Uhr: Gautier Capuçon und Nikolai Lugansky spielen Debussy, Brahms und Rachmaninow in der Semperoper. Seltenes Kammermusik-Programm, Karten online.

Die Sachsen News
Dresden: Mendelssohns Elias kehrt nach 137 Jahren zurück

Am 29. und 30. März 2026 spielt die Staatskapelle Dresden in der Semperoper Mendelssohns Oratorium Elias — erstmals seit 137 Jahren. Tickets online erhältlich.

Die Sachsen News
Nach gesundheitlicher Absage von Chefdirigent Daniele Gatti wird die französische Dirigentin Marie Jacquot die Leitung des Sinfoniekonzerts in Dresden übernehmen. Ein spannendes Programm erwartet die Zuhörer. #Dresden #DresdenNews #SächsischeStaatskapelleDresden #Semperoper #SemperoperDresden #MarieJacquot #DanieleGatti https://bit.ly/48yyX8z https://www.diesachsen.de/kultur/dirigent-erkrankt-programmaenderung-bei-der-saechsischen-staatskapelle-3083781?utm_source=Mastodon&utm_medium=publizer&utm_content=textlink
Dresden: Marie Jacquot leitet 4. Sinfoniekonzert der Staatskapelle nach Absage von Daniele Gatti

Nach gesundheitlicher Absage von Chefdirigent Daniele Gatti wird die französische Dirigentin Marie Jacquot die Leitung des Sinfoniekonzerts in Dresden übernehmen. Ein spannendes Programm erwartet die Zuhörer.

DieSachsen.de - News aus Sachsen

„Tosca“ mit Aleksandra Kurzak und Roberto Alagna an der Semperoper Dresden
Daniel Floyd

Am 18. Oktober 2025 habe ich eine Vorstellung von Giacomo Puccinis Melodramma Tosca (1900) unter der Regie von Johannes Schaaf an der Semperoper Dresden erlebt. Alle drei Hauptrollen waren optimal besetzt, und Schaafs Inszenierung (dies war die 89. Aufführung seit der Premiere am 31. Januar 2009) ist eine der wirkungsvollsten, die ich in letzter Zeit gesehen habe, um die Handlung des Librettos zu veranschaulichen und dem Drama seine maximale emotionale Wirkung zu verleihen. Unter der Leitung von John Fiore gestaltete die Sächsische Staatskapelle Dresden Puccinis reichhaltige Partitur so, dass die Handlung einheitlich vorankam mit einer technischen Raffinesse und Feinheit, die die Affinität des Orchesters zu Richard Strauss widerspiegelte. […]

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"Tosca" mit Aleksandra Kurzak und Roberto Alagna an der Semperoper Dresden

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„Falstaff“ an der Semperoper Dresden: Musikalisch hervorragend
Daniel Floyd

Nachdem ich die Premiere von Giuseppe Verdis Falstaff an der Oper Leipzig für Das Opernmagazin rezensiert hatte, habe ich mir am 12. Oktober 2025 eine Aufführung der Neuinszenierung an der Semperoper Dresden unter der Leitung von Danielle Gatti, seit der vorigen Saison Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, angesehen. Die musikalische Darbietung war hervorragend, allerdings hat die neue Inszenierung wesentliche Aspekte der Oper verfehlt, indem sie sich auf eine Nebensache konzentrierte, nämlich das Alter der Titelfigur. […]

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"Falstaff" an der Semperoper Dresden: Musikalisch hervorragend

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DAS OPERNMAGAZIN
Richard Strauss' dramatisches 'Intermezzo' in Dresden

Die Semperoper Dresden bringt Richard Strauss' faszinierendes Ehedrama 'Intermezzo' auf die Bühne und feiert das 100-jährige Jubiläum der Uraufführung.

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