Danke, #FAZ, für die klaren Worte, man kann es nicht besser ausdrücken:
„Zynismus? Allemal. Zugleich aber auch ein grober Keil auf einen groben Klotz, denn die Tourismusbranche von Crans-Montana wirbt nach der Brandkatastrophe und den davon provozierten Reiserücktritten immer offensiver damit, dass die dortigen Skilifte weiterhin offen sind und ideale Abfahrtbedingungen herrschen. Ökonomisch ist das verständlich, aber nicht weniger zynisch. […] Aber es lässt aufhorchen, dass wieder einmal unreflektiert, dafür aber reflexartig mittels Strafanzeigen die Satire in die Schranken gewiesen werden soll, wo zuvor Leichtsinn – um das Wenigste zu sagen – vierzig Menschen umbrachte und nun das leichte Leben in einem beliebten Wintersportort einfach weitergehen soll, als wäre nichts geschehen. Mit Letzterem werden die Opfer verhöhnt.“


