Eiskalte Kriegsverbrechen: Russlands Winterterror

Symbolbild: Gelbe Kerzen in zerstörter Stadt

Mitten in der kalten Jahreszeit nimmt die russische Armee gezielt die lebenswichtige Energie-Infrastruktur der Ukraine ins Visier. Bei jüngsten Angriffen feuerten russische Kräfte nach ukrainischen Angaben rund 93 Raketen sowie etwa 200 Drohnen auf zentrale Einrichtungen ab. Dabei wurden laut Präsident Wolodymyr Selenskyj 81 Raketen abgefangen, doch Versorgungseinrichtungen erlitten trotzdem schwere Schäden. (Zu solchen Einrichtungen zählen zum Beispiel große Kraftwerke oder Umspannwerke, also sogenannte Schlüsselwerke der Energieversorgung, deren Ausfall weite Regionen in Dunkelheit und Kälte stürzt.) Es ist bereits der zwölfte große Angriff dieser Art auf den ukrainischen Energiesektor in diesem Jahr.

Diese brutalen Attacken stellen keine zufälligen Begleiterscheinungen dar, sondern sind ein bewusstes, strategisch geplantes Kriegsverbrechen im Rahmen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Hier geht es darum, ein ganzes Volk in Angst und Not zu treiben, indem elementare Lebensgrundlagen zerstört werden. Derartige Taten lassen sich durch nichts rechtfertigen – sie sind Ausdruck purer, menschenverachtender Grausamkeit.

Nach nun fast schon drei Jahren dieses Wahnsinns trägt aber mittlerweile nicht nur Russlands Machthaber Wladimir Putin, der Initiator des barbarischen Angriffskrieges, dafür Verantwortung: Jeder, der zu diesen Angriffen schweigt, sie unterstützt oder ihre Ausführung ermöglicht, macht sich schuldig. Es handelt sich um ein Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung, geplant und ausgeführt, um den Widerstandswillen zu brechen und die Ukraine an den Rand des Zusammenbruchs zu drängen.

Die vom Kreml vorgeschobene Begründung, die Angriffe seien eine Reaktion auf die Lieferung von US-Langstreckenwaffen an die Ukraine, ist ein haltloses Ablenkungsmanöver. Nichts kann einen gezielten Terror gegen die Zivilbevölkerung entschuldigen. Präsident Selenskyj fordert daher mit Recht härtere Sanktionen, um die russische Raketenproduktion drastisch einzudämmen. Worte allein genügen längst nicht mehr, um diesen russischen Eskalationskurs aufzuhalten. Die internationale Gemeinschaft ist gefordert, konsequent zu handeln, bevor dieser Winterterror weiter unzählige Menschenleben und die Hoffnung eines ganzen Landes im eiskalten Schnee begräbt.

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Krieg gegen die Ukraine: Rubio bezichtigt Selenskyj der Lüge über US-Sicherheitsgarantien

US-Außenminister behauptet, dass Selenskyjs Aussage über geforderte Gebietsabtretungen gelogen sei. Ukraine und Saudi-Arabien kooperieren bei Verteidigung. Das Liveblog

DIE ZEIT

Der Rubel fällt – und mit ihm Putin?

Der russische Rubel erlebt derzeit einen historischen Absturz. Mit einem Wert von weniger als einem US-Cent stellt sich die Frage, ob dieser Währungskollaps ein Vorbote für das Ende von Putins Regime sein könnte. Dieser Artikel beleuchtet die wirtschaftlichen und politischen Hintergründe und analysiert, ob und wie der Rubelverfall die Machtstrukturen im Kreml ins Wanken bringen könnte.

Ein Symbol des Niedergangs

Der Rubel ist nicht nur eine Währung, sondern auch ein Symbol für die Stabilität eines Staates. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 und der darauffolgenden westlichen Sanktionen steht die russische Wirtschaft unter massivem Druck. Der momentane Absturz des Rubels auf unter einen Cent verdeutlicht, wie isoliert und geschwächt Russland wirtschaftlich ist.

Ursachen des Kollapses

Die Gründe für den Rubelverfall sind vielschichtig:

  • Finanzsanktionen: Die vor ein paar Tagen eingeleitete Blockade der Gazprombank durch die USA hat den Zufluss von Devisen aus dem Gashandel stark reduziert.
  • Dollarknappheit: Aufgrund begrenzter Devisenreserven wird der internationale Handel erschwert, was sich negativ auf den Rubelkurs auswirkt.
  • Hohe Inflation: Mit einer Inflationsrate von offiziell 8,5 % – die inoffiziell sogar höher sein könnte – verliert der Rubel stetig an Kaufkraft.
  • Strukturelle Schwächen: Ein Arbeitskräftemangel, bedingt durch die Mobilmachung und die Abwanderung von Fachkräften, lässt die Wirtschaftsleistung stagnieren.
  • Die Kriegswirtschaft als zweischneidiges Schwert

    Russland hat seit Beginn des Ukraine-Kriegs eine Kriegswirtschaft etabliert, die auf staatlichen Aufträgen und Rüstungsproduktion basiert. Doch diese Strategie stößt nun an Grenzen: Steigende Inflationsraten und die Dollarknappheit machen es immer schwieriger, notwendige Technologie und Güter zu importieren. Gleichzeitig lässt der Arbeitskräftemangel die Produktivität schrumpfen. Experten sprechen von „anämischem Wachstum“ – einem Zustand, in dem selbst hohe Staatsausgaben nicht mehr zu signifikantem Wirtschaftswachstum führen.

    Politische Konsequenzen

    Ein schwacher Rubel ist für Putin nicht nur ein ökonomisches, sondern auch ein politisches Risiko. Die soziale Unzufriedenheit könnte zunehmen, da der Kaufkraftverlust die russische Bevölkerung stark belastet. Zudem droht der Zerfall von Putins Herrschaftsallianz, die auf der Verteilung von Ressourcen und Loyalität basiert. Wenn der wirtschaftliche Druck steigt, könnten Oligarchen und politische Eliten beginnen, ihre Unterstützung für Putin zu überdenken.

    Gleichzeitig zeigt die russische Geschichte, dass wirtschaftliche Krisen oft soziale und politische Umbrüche nach sich ziehen. Der Zusammenbruch der Sowjetunion war nicht zuletzt auf wirtschaftliche Missstände zurückzuführen.

    Der Rubel als Gradmesser für Putins Regime

    Der Verfall des Rubels ist ein sichtbares Zeichen der inneren Schwäche des russischen Systems. Doch bedeutet das zwangsläufig das Ende von Putins Herrschaft? Nicht unbedingt. Autoritäre Regime sind oft in der Lage, sich trotz wirtschaftlicher Notlagen zu halten, indem sie auf Repression, Propaganda und die Umleitung des Volkszorns auf äußere Feinde setzen.

    Allerdings erhöht der Rubelkollaps die Kosten des Krieges und die innenpolitischen Spannungen. Während der Kreml nach außen Stärke demonstriert, könnte im Inneren eine schleichende Erosion der Macht einsetzen.

    Der Fall des Rubels unter die symbolische Schwelle von einem US-Cent ist ein ökonomischer Weckruf. Ob dies tatsächlich das Ende von Putins Regime einläutet, hängt von mehreren Faktoren ab: der Resilienz des Kremls, der westlichen Geschlossenheit bei Sanktionen und der Bereitschaft der russischen Bevölkerung, Widerstand zu leisten. Der Rubel könnte zwar nicht den sofortigen Zusammenbruch bringen, aber er könnte den Anfang eines langsamen, unumkehrbaren Niedergangs markieren.

    Denn eines ist sicher: Ein System, das auf wirtschaftlicher Schwäche, Krieg und Repression basiert, hat langfristig keine Zukunft.

    Quelle und mehr Infos Süddeutsche Zeitung

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    Jetzt ist der Rubel nicht mal mehr einen Cent wert

    Seit dieser Woche fällt der Kurs derr russischen Währung wie ein Stein. Bricht nun Putins Kriegswirtschaft zusammen?

    Süddeutsche Zeitung

    Der jüngste Raketenangriff auf ein Hochhaus in Dnipro, bei dem mindestens ein Mensch getötet und neun weitere verletzt wurden, ist ein weiteres entsetzliches Beispiel für die barbarische Kriegsführung Russlands in der Ukraine. Die gezielte Zerstörung von Zivilgebäuden und das willkürliche Töten und Verletzen unschuldiger Menschen, darunter ein sieben Monate altes Baby, zeigt die unerträgliche Brutalität dieser Invasion.

    Doch es wäre zu einfach, das Geschehen allein auf Putin zu schieben. Dieser Krieg wird nicht nur von einem einzelnen Diktator geführt. Eine erschreckende Zahl von Russinnen und Russen in Russland unterstützt offensichtlich Putins aggressive und imperialistische Politik. Sie tragen Mitschuld an den unzähligen Verbrechen, die somit auch in ihrem Namen begangen werden.

    Ein Vergleich mit der dunklen Vergangenheit Deutschlands ist leider treffend. Hitler war nicht allein für die Gräueltaten des Dritten Reiches verantwortlich. Millionen Deutsche folgten ihm willig, unterstützten seine Politik oder schauten weg. Auch heute müssen wir erkennen, dass ein erheblicher Teil der russischen Bevölkerung Putins Krieg gegen die Ukraine gutheißt oder zumindest stillschweigend duldet.

    Es ist von größter Wichtigkeit, diese Mitverantwortung zu benennen. Die Welt darf nicht nur gegen Putin vorgehen, sondern muss auch den gesellschaftlichen Rückhalt, den er in Russland genießt, hinterfragen und anprangern. Denn nur so kann der Kreislauf von Gewalt und Barbarei durchbrochen werden.

    Der Angriff auf Dnipro ist ein weiteres Mahnmal für die Unmenschlichkeit dieses russischen Angriffskrieges und ein Aufruf an die internationale Gemeinschaft, nicht nur den Diktator zu bekämpfen, sondern auch die Strukturen und Ideologien, die ihn stützen.

    Es ist eine Illusion zu glauben, dass nach dem Ende des Krieges eine einfache Aufklärung der russischen Bevölkerung über die Rolle ihres Landes als Aggressor möglich sein wird. Die Menschen sind mittlerweile viel zu sehr von der staatlichen Propaganda durchdrungen. Jahrzehntelange Indoktrinierung hat eine verzerrte Wahrnehmung der Realität geschaffen, die nicht einfach durch Aufklärungskampagnen aus dem Ausland durchbrochen werden kann.

    Diese tief verwurzelte Propaganda erinnert unweigerlich an die Zeit nach der Hitler-Diktatur in Deutschland. Auch dort war es ein langer und mühsamer Prozess, die Bevölkerung mit den Verbrechen des Regimes zu konfrontieren und ein neues, kritisches Geschichtsbewusstsein zu schaffen. Bis heute, im Jahr 2024, gibt es immer noch Menschen, die von den Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern beeinflusst sind und versuchen, positive Aspekte an Hitlers Diktatur zu finden. Zwar sind diese Stimmen mittlerweile glücklicherweise in der Minderheit, doch sie existieren weiterhin und zeigen, wie hartnäckig und nachhaltig ideologische Prägungen sein können.

    Ähnlich wird es auch in Russland und bei einigen russischstämmigen Menschen außerhalb Russlands Generationen dauern, bis die Verbrechen des Putin-Regimes vollständig aufgearbeitet und richtig eingeordnet werden. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte ist ein langwieriger Prozess, der oft erst nach erheblichen gesellschaftlichen Umwälzungen beginnen kann. Es braucht Zeit, Geduld und konsequente Aufklärung, um die Schatten der Propaganda zu überwinden und ein kollektives Bewusstsein für die begangenen Verbrechen zu entwickeln.

    Dieser Prozess, der, falls überhaupt, dann erst in ferner Zukunft einsetzen kann, wird auch durch die Bereitschaft der internationalen Gemeinschaft unterstützt werden müssen, die russische Zivilgesellschaft zu ermutigen und zu verpflichten, sich kritisch mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Anerkennung der eigenen Verbrechen und die daraus resultierende Verantwortungsübernahme sind wesentliche Schritte auf dem Weg zu einer friedlicheren und gerechteren Welt.

    Nur durch diese tiefgreifende und ehrliche Auseinandersetzung kann eine dauerhafte Veränderung erreicht werden. Es wird ein steiniger Weg, doch er ist notwendig, um die Gräueltaten des Putin-Regimes und die Mitverantwortung vieler Russinnen und Russen im kollektiven Gedächtnis zu verankern und damit die Grundlage für eine bessere Zukunft zu schaffen.

    Doch zuallererst muss dieser Krieg beendet und Russland in seine eigenen Grenzen zurückgedrängt werden. Ein Unternehmen, welches noch Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte dauern könnte.

    https://god.fish/2024/06/29/angriff-auf-dnipro-russische-barbarei-und-mitverantwortung-der-russischen-bevoelkerung/

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    Angriff auf Dnipro: Russische Barbarei und Mitverantwortung der russischen Bevölkerung

    Die Barbarei des russischen Angriffskrieges. Nicht nur Putin allein ist es, viele Russen unterstützen sein Vorgehen.

    god.fish

    #Raiffeisen ist die größte europäische Bank, die in #Russland weiter Geschäfte macht und so #PutinsKrieg weiter finanziert. Fordern Sie den Vorstand der #RaiffeisenBank auf, #Russland zu verlassen.

    ✍️🏻Ende mit der Unterstützung für #PutinsRegime:
    https://action.wemove.eu/sign/2024-03-raiffeisen-russia-petition-DE

    Raiffeisen Bank, raus aus Russland!

    Raiffeisen ist die größte europäische Bank, die in Russland weiter Geschäfte macht und damit Putins Krieg finanziert, auch nach gefälschten Wahlen. Fordern Sie den Vorstand der Raiffeisen Bank auf, Russland zu verlassen. Das Geld, das Putins Regime stützt, darf nicht mehr fließen:

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