Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, spricht sich für mehr Selbstbeteiligung von Kassenpatienten aus. "Deutschland ist Weltmeister bei Arzt- und Klinikbesuchen", sagte Schnitzer der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe).
Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) äußert sich zurückhaltend zur Einführung einer Praxisgebühr. "Wir geben pro Tag über eine Milliarde Euro für die Versorgung aus", sagte Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe).
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hält die Einführung einer Praxisgebühr für ein mögliches Instrument bei der Einführung eines Primärarztsystems, das die Wartezeiten für Patienten bei Facharztterminen verkürzen soll. "Wir brauchen ein kluges Instrument, das zur Steuerung verhilft", sagte die Ministerin am Montagabend in Düsseldorf beim Netzwerk-Treffen Ärzte IN der Rheinischen Post: "Ohne irgendein Steuerungselement geht es nicht." Denkbar sei statt einer Praxisgebühr aber auch ein Bonus für Patienten, wenn man sich komplett an die Hausarztschiene halte: "In die eine oder andere Richtung muss ich es merken."
#Praxisgebuehr für gesetzlich Versicherte.
SUPER Konzept.
Da die Behandlungen von Geflüchteten nicht von der Versicherung gezahlt werden, haben dann in der Praxis ein Freilos. während der #rentner sich das vom Mund absparen muß.
Liebe #CDU genau so halbiert die #AfD eben nicht indem man Regelungen disskutiert bei denen die Flüchtlinge alles kriegen.
Nach dem Vorstoß des Bundesdrogenbeauftragten Hendrik Streeck (CDU) für eine Selbstbeteiligung von Patienten bei Arztbesuchen äußern Verbände sowohl Zustimmung als auch Verständnislosigkeit. "Die strukturellen Probleme unseres Gesundheitssystems können wir nicht dadurch lösen, dass wir für kranke Menschen die Zuzahlungen erhöhen oder die Praxisgebühr wieder auferstehen lassen", teilte die Vize-Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Stefanie Stoff-Ahnis, der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) mit. "Allein die Krankenhäuser werden in diesem Jahr rund zehn Milliarden Euro mehr ausgeben als im letzten Jahr.
Linken-Chef Jan van Aken hat den Vorschlag des Bundesdrogenbeauftragten Hendrik Streeck kritisiert, bei Arztbesuchen künftig eine Selbstbeteiligung von Patienten zu verlangen. "Streeck stellt hart arbeitende Menschen als Schmarotzer hin, nur, weil sie in Anspruch nehmen, was ihnen zusteht: Sie gehen zum Arzt, wenn sie krank sind", sagte van Aken.
Die von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzte Kommission zur Stabilisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird wohl auch über eine "Praxisgebühr" sprechen, wie es sie von 2004 bis 2012 in Deutschland schon einmal gab.