Kinderfrei - TheoBlog.de

Menschen, die sich bewusst gegen Nachwuchs entscheiden, bezeichnen sich nicht mehr als kinderlos, sondern als „kinderfrei“. Damit ist (irgendwie)

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Über die Neigung zu Sophismus und Geblende - TheoBlog.de

Mario Vargas Llosa schreibt über die Selbsttäuschung von Michel Foucault und den Sophismus unserer Tage (#ad Alles Boulevard, 2014, S. 88–90):

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Jürgen Habermas: Warum wir Religion dann doch brauchen

Nach der ersten Folge zu Jürgen Habermas vertiefen Manuel und Peter diesmal dessen Religionsbegriff. Ausgangspunkt ist Habermas’ bekannte Frage, wie Verständigung, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt unter nachmetaphysischen Bedingungen überhaupt noch möglich sind — also dann, wenn kein gemeinsamer religiöser oder weltanschaulicher Horizont mehr vorausgesetzt werden kann. Von dort aus zeichnen die beiden nach, weshalb Habermas trotz seines aufklärerischen und ausdrücklich nicht-religiösen Ansatzes seit Jahrzehnten immer stärker auf Religion als Gesprächspartnerin der Vernunft zurückgreift.

Im Zentrum stehen Habermas’ Texte «Glauben und Wissen», «Ein Bewusstsein von dem, was fehlt», das Gespräch mit Joseph Ratzinger und das späte Alterswerk zur Geschichte der Philosophie. Manuel und Peter arbeiten heraus, wie Habermas Religion nicht als Rückkehr zu alten Wahrheitsansprüchen ins Spiel bringt, sondern als Speicher von Deutungen, moralischen Intuitionen und motivationalen Kräften, die eine säkulare Gesellschaft nicht einfach selbst hervorbringt. Dabei geht es um das Böckenförde-Diktum, um die Idee der postsäkularen Gesellschaft und um die Frage, weshalb religiöse Traditionen für Menschenwürde, Solidarität und Widerstandskraft offenbar mehr liefern als bloss diskursiv einholbare Argumente.

Zugleich bleibt die Folge nicht bei der Würdigung stehen. Manuel und Peter fragen, ob Habermas mit seinem Diskursmodell die Realität menschlicher Kommunikation nicht zu idealistisch beschreibt, ob sein Wahrheitsbegriff zu fragil ist und ob sein Religionsbegriff die dunklen, intoleranten und gewaltförmigen Seiten religiöser Traditionen unterschätzt. Gerade dort wird das Gespräch besonders spannend: Habermas öffnet die säkulare Vernunft für Religion, ohne deren Offenbarungsansprüche zu rehabilitieren — und genau darin liegt für Peter sowohl die Stärke als auch die Grenze dieses Ansatzes. So wird diese Folge zu einer pointierten Auseinandersetzung mit der Frage, ob Religion im öffentlichen Denken nur Motivationsreserve ist oder ob sie auf etwas verweist, das die Vernunft selbst nicht ersetzen kann.

#Habermas #Metaphysik #Philosophie #Postmoderne #Religion #Säkularisierung #Säkularismus
In einer Reflexion über das „Inhumane“ aus dem Jahr 1988 skizzierte Jean-François #Lyotard, Denker der #Postmoderne, eine bedenkliche Diagnose seiner Zeit. Schon damals lösten nach ihm wissenschaftliche und mediale Entwicklungen die Gegenwart zunehmend auf. Zu fragen bleibt, wie dieser Vision heute zu begegnen ist. Ein Beitrag von Raji C. Steineck https://geschichtedergegenwart.ch/zeit-und-medienkritik-nach-jean-francois-lyotard/
Zeit- und Medi­en­kritik nach Jean-François Lyotard

In einer Reflexion über das „Inhumane“ aus dem Jahr 1988 skizzierte Jean-François Lyotard, Denker der Postmoderne, eine bedenkliche Diagnose seiner Zeit. Schon damals lösten nach ihm wissenschaftliche und mediale Entwicklungen die Gegenwart zunehmend auf. Zu fragen bleibt, wie dieser Vision heute zu begegnen ist.

Geschichte der Gegenwart
Die Wiederkehr der „Großen Erzählung“ - TheoBlog.de

Die Philosophen der Postmoderne haben das Ende der „Großen Erzählungen“ als Legitimierungsversuche des Wissens proklamiert (siehe dazu hier). Doch die großen

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Die große Verunsicherung - TheoBlog.de

Die Karriereberaterin und Therapeutin Brigitte Scheidt beobachtet bei ihren Ratsuchenden eine zunehmende Verunsicherung. 

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Die Serie „Freaks & Geeks“ als Ausdruck der Postmoderne: Eine philosophische Annäherung

Die Fernsehserie „Freaks & Geeks“ (1999–2000) von Paul Feig und Judd Apatow gilt vielen als Kultwerk, das die Adoleszenz in all ihren Widersprüchen einfängt. Trotzdem sie nach einer Staffel abgesetzt wurde, gilt sie als Wegbereiter für eine komplexere, breiter aufgestellte Sichtweise auf das […]

https://blog.hamdorf.org/freaks-geeks/
Sieg der Intoleranz - TheoBlog.de

Thomas Thiel berichtet für die FAZ über die unsägliche Ausladung von Sebastian Ostritsch durch Münchner Hochschule für Philosophie (FAZ, 29.11.25, Nr. 278, S.

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"Wieviel kann man an einem Bild weglassen, ohne dass es aufhört Bild zu sein?“

#foto #kunst #postmoderne

https://www.foto-kunst-theorie.de/foto-theorie-neu-gelesen-martina-dobbe-und-die-postmoderne/

Foto-Theorie NEU gelesen: Martina Dobbe und das bildlose Bild - Foto \ Kunst \ Theorie

Martina Dobbe, von 2015 bis 2025 Professorin für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart an der Kunstakademie Düsseldorf, hat in ihrer 2007 erschienenen Habilitationsschrift „Fotografie als theoretisches Objekt“ den Beitrag „Bildlose Bilder?“ publiziert, der im Untertitel viel verspricht: „Zum Status des Bildes im Medienzeitalter“. So grundlegend und allgemein das klingt, so konkret geht die Autorin…

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Quotenregelung als Baustein politischer und bürokratischer Zwangsmaßnahmen - TheoBlog.de

Als Telekom-Vorstand führte Thomas Sattelberger die erste Frauenquote in einem DAX-Konzern ein und wurde von Angela Merkel als „Quotenkönig“ gefeiert. Noch

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