Philipp Stölzl – „Die Schachnovelle“ (2021)

Es beginnt mit Isolation, aber gemeint ist Kontrolle. Philipp Stölzl inszeniert in seinem Film, nach der Novelle von Stefan Zweig, das Innere eines Mannes als Schlachtfeld und Ort der Zersetzung durch Macht. Die Geschichte kennen Sie vermutlich. In jedem Fall gehört die literarische Vorlage zum Kanon der europäischen Selbstbefragung nach dem Faschismus. Doch dieser Film interessiert sich weniger für die historische Spezifität als für die psychologische Verdichtung eines Ausnahmezustands. Das funktioniert leider nur teilweise. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch und Rolf Lassgård. (ARD, Wh.)

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Gerade gesehen, dass es die Schachnovelle auf ARD gibt. Haben ihn damals im Kino gesehen - großes Kino!!!

#StefanZweig #Schachnovelle #OliverMasucci

Entdeckt in der ARD Mediathek
Schachnovelle - https://www.ardmediathek.de/sendung/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3NjaGFjaG5vdmVsbGU

Schachnovelle - alle verfügbaren Videos - jetzt streamen!

Den Glauben an die Unbesiegbarkeit des Geistes im Kampf gegen den Faschismus rückt Regisseur Philipp Stölzl ins Zentrum seiner filmischen Interpretation von Stefan Zweigs 'Schachnovelle'. Hauptdarsteller Oliver Masucci flüchtet sich als unbeugsamer Intellektueller in ein Schachfieber, um sich den psychologischen Qualen der Isolationshaft zu entziehen. Seine Gegenspieler verkörpert Albrecht Schuch in einer Doppelrolle: zunächst als kultiviert auftretender Gestapo-Offizier im Psychoduell und später als geheimnisvoller Weltmeister in einer realen Schachpartie.

Schachnovelle - hier anschauen

Spielfilm Deutschland 2021 Österreich, 1938. Der Wiener Lebemann Dr. Josef Bartok (Oliver Masucci) verdrängt die Gefahr der NS-Machtübernahme. Erst kurz vor dem 'Anschluss' an das Deutsche Reich entschließt er sich zur Flucht. Während seine Frau Anna (Birgit Minichmayr) entkommt, gerät Bartok in die Fänge der Faschisten. Gestapo-Offizier Böhm (Albrecht Schuch) möchte den Notar mit Isolationshaft zwingen, die Nummernkonten vermögender Mandanten preiszugeben: kein Gespräch, nichts zu lesen, keine Beschäftigung! Tage, Wochen und Monate vergehen. Als Bartoks Widerstandskraft schwindet, bekommt er ein Buch über Schachpartien in die Hände. Diese unverhoffte Nahrung für seinen ausgehungerten Geist löst ein Schachfieber aus – und zieht ihn in neue Abgründe. Zu seinem ersten Schachspiel mit einem Gegner kommt es Monate später auf der Überfahrt ins Exil. An Bord des Kreuzfahrtschiffes von Owen McConnor (Rolf Lassgård) trifft Bartok auf den amtierenden Weltmeister Czentovic (Albrecht Schuch), dessen Manager Koller (Samuel Finzi) eine Partie arrangiert. Nun beginnt ein Spiel, an dem Bartok zu zerbrechen droht. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch, Birgit Minichmayr, Andreas Lust u.a. | Buch: Eldar Grigorian | Regie: Philipp Stölzl

Philipp Stölzl – „Die Schachnovelle“ (2021)

Es beginnt mit Isolation, aber gemeint ist Kontrolle. Philipp Stölzl inszeniert in seinem Film, nach der Novelle von Stefan Zweig, das Innere eines Mannes als Schlachtfeld und Ort der Zersetzung durch Macht. Die Geschichte kennen Sie vermutlich. In jedem Fall gehört die literarische Vorlage zum Kanon der europäischen Selbstbefragung nach dem Faschismus. Doch dieser Film interessiert sich weniger für die historische Spezifität als für die psychologische Verdichtung eines Ausnahmezustands. Das funktioniert leider nur teilweise. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch und Rolf Lassgård. (ARD, Wh.)

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Oskar Roehler – „Bad Director“ (2023)

Massuci bei Roehler. Das ist eine Kampfansage. Nicht ans Publikum, sondern an das Kino selbst. Oskar Roehler inszeniert hier keinen Abgesang mit Pathos, sondern einen Zustand permanenter Gereiztheit. Ein Film über das Filmemachen, der sich weigert, das Kino zu lieben. Stattdessen: Kränkung, Bedeutungsverlust, Eitelkeit. Und mittendrin eine Figur, die alles in sich aufsaugt und nach außen schleudert. Dass dieser Film nicht vollständig kollabiert, liegt nur an seinem Hauptdarsteller. Nicht schön, aber selten. (ARTE, Neu!)

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Oskar Roehler, Oliver Masucci – „Enfant terrible“ (2020)

Ich liebe es, wenn das Kino sich selbst zelebriert! Mit „Enfant terrible“ hat sich Oskar Roehler an ein Biopic gewagt, das den schillernden, selbstzerstörerischen Kosmos von Rainer Werner Fassbinder auf die Leinwand schleudert. Ein wilder Tanz, ein filmisches Delirium, das alles will – und dabei doch vor allem eines tut: sich selbst feiern. (ARTE, Wh.)

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Oliver Masucci – „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ (2024)

Bei den sogenannten „TV-Events“ der öffentlich-rechtlichen Fernsehveranstalter bin ich eigentlich grundsätzlich vorsichtig. Zu oft haben sie sich in der Vergangenheit an ihren Großproduktionen übernommen. 2024 wurde ich dagegen von der ARD überrascht. Auch wenn das Ganze schon angelegt war, um bei den Fernsehpreisen abzuräumen. Das lag zuvorderst an einem wirklich grandiosen Oliver Masucci. (ARD, Wh)

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Oliver Masucci – „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ (2024)

Bei den sogenannten "TV-Events" der öffentlich-rechtlichen Fernsehveranstalter bin ich eigentlich grundsätzlich vorsichtig. Zu oft haben sie sich in der Vergangenheit an ihren Großproduktionen übernommen. 2024 wurde ich dagegen von der ARD überrascht. Auch wenn das Ganze schon angelegt war, um bei den Fernsehpreisen abzuräumen. Das lag zuvorderst an einem wirklich grandiosen Oliver Masucci. (ARD, Wh)

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Oliver Masucci – „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ (2024)

Bei den sogenannten „TV-Events“ der öffentlich-rechtlichen Fernsehveranstalter bin ich eigentlich grundsätzlich vorsichtig. Zu oft haben sie sich in der Vergangenheit an ihren Großproduktionen übernommen. 2024 wurde ich dagegen von der ARD überrascht. Auch wenn das Ganze schon angelegt war, um bei den Fernsehpreisen abzuräumen. Das lag zuvorderst an einem wirklich grandiosen Oliver Masucci. (ARD, Wh)

Oliver Masucci - "Herrhausen - Der Herr des Geldes" (2024)

Bei den sogenannten "TV-Events" der öffentlich-rechtlichen Fernsehveranstalter bin ich eigentlich grundsätzlich vorsichtig. Zu oft haben sie sich in der Vergangenheit an ihren Großproduktionen übernommen. 2024 wurde ich dagegen von der ARD überrascht. Auch wenn das Ganze schon angelegt war, um bei den Fernsehpreisen abzuräumen. Das lag zuvorderst an einem wirklich grandiosen Oliver Masuc

NexxtPress
Sehr gut gemacht die Serie #TheGerman 👍👍 ein Grandioser #OliverMasucci in der Rolle als #Holocaust Überlebender der unfreiwillig zum #Mossad-Agent wird und alte SS-Leute in #München der 70er Jahre jagt 🙈