Alle Reden über den neuen Roman von Caroline Wahl. Nur nicht das Literarische Quartett. Zum Glück, denn man hatte es befürchtet. Doch über wen wurde stattdessen geredet? Man hat es leider nicht erfahren. Dabei würde man gerne über Frisuren sprechen.
Nach der Sommerpause kehrt Das Literarische Quartett zurück auf den Bildschirm – und auf seine angestammte Sendezeit kurz vor Mitternacht. Am 12. September um 23:30 Uhr strahlt das ZDF die neue Folge aus, zwei Tage zuvor ist sie bereits ab 10 Uhr in der Mediathek abrufbar. Aufgezeichnet wurde wie immer im Rang-Foyer des Berliner Ensembles – eine Kulisse, die mittlerweile ebenso viel Patina wie Polemik birgt. Gastgeberin Thea Dorn führt durch die Runde und trifft diesmal auf eine ebenso illustre ...
Wir haben #NoraBossong und @suhrkamp zu Gast: Heute, ab 18 Uhr, zur Lesung von "Reichskanzlerplatz" bei uns in der #Stabi Unter den Linden.
Alle Infos 👉 http://sbb.berlin/z4o54
Nora Bossong zeichnet in ihrem neuen Roman das intensive Porträt der Frau, die Magda Goebbels wurde, und das ihres jungen Liebhabers. Zwei Menschen in der Maschinerie der historischen Ereignisse, unterschiedlich verstrickt, unterschiedlich schuldig geworden. Auch an sich selbst.
Die Autorin Nora Bossong hielt in diesem Jahr die Eröffnungsrede beim Literaricum 2024 in Lech und sprach über »Lolita« von Vladimir Nabokov. Für Bossong, so erzählt sie im Podcast des literaturcafe.de, gehört Nabokov zu den wichtigsten Schriftstellern überhaupt und »Lolita« sei ein Roman, den sie regelmäßig zur Hand nehme. Was fasziniert sie so an diesem Werk über ein furchtbares Verbrechen?
»Lolita« von Vladimir Nabokov zählt zu jenen Klassikern der Weltliteratur, deren Inhalt wir scheinbar alle kennen, ohne nur eine einzige Zeile davon gelesen zu haben. Das 4. Literaricum in Lech am Arlberg stellte das Buch in den Mittelpunkt. Vielleicht gewagt und dennoch ein großer Gewinn.
In der neuen Ausgabe des Monopol-Podcasts "Fantasiemuskel" spricht die Schriftstellerin Nora Bossong über die Grenzen und Möglichkeiten künstlerischer Werke hinsichtlich politischer Debatten. Oft fehle dabei der Blick über die eigenen Disziplingrenzen hinaus, so Bossong. Allzu einfache Erklärungsansätze lehnt die Autorin ab.