Neuer Blogpost: „NTFS unter Linux“
NTFS unter Linux - malte70.blog()
Vor allem in Dualboot-Umgebungen braucht man von Linux aus Zugriff auf NTFS-Dateisysteme. Lange Zeit war der Kernel-Treiber ntfs mangels Unterstützung für Schreibzugriff keine wirkliche Alternative zum Userspace-Treiber NTFS-3G, was sich seit Kernel 5.14 mit ntfs3 geändert hat. ntfs3 vs ntfs-3g Abgesehen davon, dass NTFS-3G ein FUSE1-Treiber ist, gehen die beiden Treiber bei der Rechteverwaltung unterschiedliche Wege: NTFS-3G nutzt auf Wunsch die Windows-ACLs, und nutzt ein User-Mapping um Windows-Security-IDs (SIDs) mit Linux-Gruppen/Benutzern zu verknüpfen. ntfs3 hingegen (und standardmäßig aber dazu inkompatibel auch NTFS-3G) verwendet von Windows getrennte Zugriffsberechtigungen, die in erweiterten Attributen gespeichert werden. Gerade in einer Mehrbenutzer-Multiboot-Umgebung bietet sich NTFS-3G mit ACLs an, um jedem Benutzer sowohl unter Windows als auch unter Linux die gleichen Rechte zu gewähren.



