4/ Ich habe mich zusammengerissen und nichts gesagt. Aber als dann der Klassenkamerad von jemandem gefragt wurde, wie das denn so ist mit einer #Kreuzfahrt, was das koste usw., konnte ich nicht mehr an mich halten. Ich habe nur gesagt: Mach das nicht! Das ist das Schlimmste, was Du tun könntest.

Jemand anderes schaltete sich ein: „Aber die modernen Schiffe fahren mit #LNG.“ Dass das Methan ist, dass #Methan 30 Mal klimaschädlicher ist, als CO2, dass es #Methanschlupf gibt, schien niemand zu wissen oder niemanden zu interessieren.

Bild: Dr. Cornelia Huth gibt dem Pilger ein Interview vor dem Klimaschutzministerium, das formals das Wirtschaftsministerium von Altmaier war. Im Fenster steht noch ein Modell der #AIDA.

@AnRinke
Weißt Du zufällig, ob jemand bereits die Klima-relevante "Ladung" ausgerechnet hat, die durch die Komplettumstellung von #Pipeline auf Schiffe für Gas (und für Öl) entsteht?
Ich hab die Frage hier auf Englisch formuliert https://mst.mineown.de/@anlomedad/109833302404555194
TL;DR: vll entsteht durch die zusätzlichen Schiffe nun ein mehrfach wünschenswerter #Klima-Effekt: Weniger #Methanschlupf als von Pipelines (Gasproms Info dazu ist nicht zu trauen), und mehr kühlendes SO2 und mehr NOx von den Schiffen. NOx erhöht über chemische Umwege die #OHSenke, die nämlich kürzlich geschrumpft ist. Die OH-Radikale der OH-Senke werfen Bomben auf #CH4 Moleküle. Mehr von diesen OH Klima-Radikalen😁 bedeuten weniger #Methan in der Atmosphäre. Was ja ziemlich cool wäre. Da die Methankonzentration deutlich und beschleunigt zunimmt – zum Teil wohl, weil die OH-Senke schrumpft. Was wiederum ein Nebeneffekt davon sein könnte, dass durch die Pandemie weniger Schiffe und weniger Autos unterwegs waren, die ja NOx emittieren.
anlomedad (@[email protected])

Attached: 1 image 40% of worldwide shipping is shipping fossil fuels around the globe. And Europe is increasing this "CO2 shipment to the atmosphere" now by replacing pipelined gas with shipped LNG. Someone has probably done the maths for the climate load of this significant change? I'd be interested, you too? Shipped #LNG overall should cause fewer #methane #leaks than pipelined gas (at least overland?), I guess. And contrary to pipelined gas, shipped LNG causes #SO2 and #NOx. Both are coolants. NOx by way of tropospheric ozone and then OH radicals which bomb #CH4 molecules to bits. So the embedded short-term, 10-year, climate-load of shipped LNG should be smaller than that of pipelined gas. Much smaller. The increased bombing of CH4 molecules by additional OH radicals seems to me a very desirable side effect of Putler's war on #Ukraine, seeing that the OH sink is suspected to be in decline recently. A decline, maybe as side effect of pandemic-induced less NOx from decreased shipping and reduced road traffic?🤔

Mastodon

@energiepirat
Kommt, was Du schreibst, etwa in der Doku vor? Ist ja furchtbar.
#CH4 #Methan hat seinen eigenen Reduzierungspfad, der eingehalten werden muss, um die Erhitzung zu stoppen. Bis 2030 minus 30% nämlich.

Wenn Du nun Bedarf für #LNG erhöhen wolltest, würdest Du in Kauf nehmen, dass #Methanschlupf steigt. Dann steigt auch die CH4-Konzentration. Statt drastisch zu fallen.
Herzlichen Glückwunsch zum Pokal für Klimawandelfolgen-Verleugnung; der Preis ist dotiert mit Wetterextremen, aus denen und ihren Folgen Dich auch der schnellste #Hybrid nicht retten wird. 🏆 👏

Wir sind jetzt bei 1915ppb CH4. Von 2010-2019 haben Ø 1830ppb, also 1.8ppm Methankonzentration satte 0.51ºC zur Erhitzung beigetragen, die Ø 400ppm CO2 hingegen 0.79ºC. Siehe Chart oder im #AR6-WG1 vom #IPCC.

Bei Emission von Methan ist sein Effekt auf ºC und Wetterextreme über 300mal stärker als CO2. Innert 20 Jahren reduziert sich der Effekt auf üble 80x. LNG ist also ein echt Klasse move zur Zerstörung der Zivilisation an sich.
@mkreutzfeldt

Die EU-Kommission will stärker gegen Methan-Emissionen vorgehen. Das könnte dringend benötigte Transparenz in den Erdgasmarkt bringen.
Kommentar: Wir brauchen ein Öko-Label für Erdgas
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heise online
„Technologieoffenheit“ ist zum Kampfbegriff verkommen. Doch nimmt man ihn ernst, dürfte das Ergebnis denen am wenigsten gefallen, die ihn am liebsten nutzen. Kommentar: Was wirkliche Technologieoffenheit für die Gasbranche bedeuten würde
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