#Demokratie
#LernenImWandel
https://youtube.com/shorts/1rfa-dHsOEc


Nachdem im vergangenen Sommer mein Vater als letzter lebender Vorfahre gestorben ist, stehe ich an der Schwelle, die Prägungen und das Vermächtnis meiner Vorfahren anzunehmen und in mein Leben und Wirken zu integrieren - neben den materiellen Aspekten insbesondere auch psychologisch und kulturell.
In dieser Situation finde ich eine Podcast-Episode mit Tamara Dietl zum Sowohl-als-auch-Blick und zu Ambiguitätstoleranz hilfreich:
https://gelassen-aelter-werden.letscast.fm/episode/weihnachtslesung-die-seele-bleibt-fussgaenger-mit-tamara-dietl

Manchmal fühlt sich die Welt an, als würde sie rennen – und wir kommen innerlich kaum hinterher. In dieser Weihnachtsfolge bekommst du ein Geschenk zum Zuhören: Tamara Dietl ist zu Gast und liest aus ihrem Buch „Die Seele bleibt Fußgänger“. Vor der Lesung sprechen wir darüber, was es bedeutet, in unruhigen Zeiten handlungsfähig zu bleiben, ohne sich selbst zu verlieren.Tamara erzählt, warum sie das Buch geschrieben hat, was ihre „Schatzkammer“ (statt Werkzeugkoffer) für sie bedeutet – und warum Ambivalenzkompetenz und Ambiguitätstoleranz heute fast schon Überlebenskunst sind: Wenn es eben nicht „entweder oder“ gibt, sondern ein „sowohl als auch“.Das erwartet dich in der EpisodeWarum Tempo und Dauerkrisen unsere Seele überfordern könnenTamara Dietls „Schatzkammer“: Haltungen, Routinen, Zitate, kleine innere InstrumenteDie innere Stimme: kritisch, klug, manchmal streng – aber hilfreichAmbivalenzen aushalten, ohne hart zu werdenLesung aus dem Lieblingskapitel: „Dem Leben Antwort geben“Timestamps (Orientierung)01:21 Begrüßung und Weihnachtsrahmen02:29 Was bedeutet „Die Seele bleibt Fußgänger“05:46 Die Schatzkammer statt Werkzeugkoffer08:55 Ambivalenzkompetenz und Ambiguitätstoleranz10:49 Start der LesungEin Satz, der nachklingt„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht – egal wie es ausgeht.“Links und HinweiseZum Buch: Die Seele bleibt Fußgänger Zum Schluss: Danke, dass du uns hörst. Diese Episode ist wirklich als Weihnachtsgeschenk gedacht – vielleicht genau für einen stillen Moment zwischen den Jahren.Frage an SieWelche Ambivalenz begleitet Sie gerade und was würde passieren, wenn Sie ihr heute für einen Moment Platz geben?
"Unsere Zivilisation steht in Flammen. Jetzt ist von uns gefragt, den Blick nicht nur auf das zu richten, was zu Ende geht, sondern auf das, was durch dieses Ereignis am Horizont möglich wird."
Otto Scharmer
Dieses Zitat ist einem Interview des aktuell laufenden Pioneers of Change Summits mit Scharmer entnommen, das ich sehr inspirierend und ermutigend finde. Es ist noch bis morgen, Mittwoch 18.03. um 18.00 Uhr online.

We shall be known by the company we keep
By the ones who circle round to tend these fires
We shall be known by the ones who sow and reap
The seeds of change, alive from deep within the earth
It is time now, it is time now that we thrive
It is time we lead ourselves into the well
It is time now, and what a time to be alive
In this Great Turning we shall learn to lead in love
In this Great Turning we shall learn to lead in love

"Wer ... Politik als Machtarena begreift, nutzt Moral selektiv als Waffe, nicht als Maßstab. Das ist absolut konsequent."
Mirko Lange
#Zitate
#Macht #Politik #Machtpolitik #Moral #Demokratie
#LernenImWandel

Anlässlich der Wahl in Baden-Württemberg zeigt sich ein Muster, das zunächst widersprüchlich erscheint. Die Analyse zeigt aber: Es ist bemerkenswert konsistent. #SpracheDerMacht Die Union positioniert sich als konsequent interessengeleitete Partei. Wann immer es Interessen dient, heißt sie mutmaßlich völkerrechtswidrige Angriffskriege gut, will Haftbefehle des IGH nicht umsetzen, betont, nichts von Werten in der Politik zu halten, setzt sich auch über EU-Recht oder Gerichtsurteile hinweg, diffamiert politische Gegner persönlich, kommuniziert nachweisbar stark verzerrend oder wertet ganze Personengruppen pauschal ab. Das sei die "Sprache der Macht", das alles diene der Durchsetzung von Interessen und sei deshalb legitim. #Larmoyanz? Andererseits erscheint diese Partei larmoyant, wenn jemand im Wahlkampf, auf ein Zeitdokument hinweist, das 8 Jahre alt ist aber offensichtlich eine relevante Aussagekraft über den Charakter des Ministerpräsidenten-Kandidaten besitzt, vor allem auch deswegen, weil seine Einlassungen zu dem Video die Bedenken nicht wirklich ausgeräumt haben. #Maßstab Richtig ist: Es ist fraglich, ob es den allerhöchsten Ansprüchen an Fairness und demokratischen Anstands entspricht, wenn man personenbezogen agiert. Sollte es in einer Demokratie nicht immer nur um die Sache gehen? Auf der anderen Seite geht es in Wahlen auch immer um Personen. Die Parteien machen sie ja selbst oft zum Thema. Und: Wie viel Härte ist in einem Wahl-KAMPF vertretbar? #Widerspruch? Man kann sich aber auch fragen, wie man einerseits ethische Grundsätze immer wieder negieren, sie immer wieder als naiv bezeichnen, und die Latte tiefer und tiefer hängen, wenn es den eigenen Interessen dient... und dann allerhöchste Ansprüche einfordern, wenn die eigenen Interessen betroffen sind? #Logik Bei einer konsequenten Anwendung des Prinzips "Sprache der Macht", ist das absolut stringent. Hier drei beispielhafte Mechanismen: 1. Lagerlogik In der Sprache der Macht gilt kein allgemeiner Maßstab, sondern ein gruppenbezogener. Was der eigenen Seite nützt, ist legitime Härte. Was der Gegenseite nützt, ist unanständig. Moral ist hier kein Prinzip, sondern Ressource. 2. Strategische Empörung In der Sprache der Macht ist Empörung ein politisches Instrument. Wer einen Angriff als unfair markiert, versucht keine ethische Debatte zu führen, sondern die Legitimität des Angriffs zu delegitimieren und die Deutungshoheit zu gewinnen. „Schmutzkampagne“ ist dann ein Kampfbegriff, kein Moralurteil. 3. Opfer-Narrative In der Sprache der Macht mobilisiert es Unterstützer stärker, sich als unfair Behandelter darzustellen, als das Eingeständnis eines harten, aber legitimen Angriffs. Opferrollen erzeugen Solidarität und moralische Aufladung. #Fazit Der scheinbare Widerspruch ist keiner. Er entsteht nur, wenn man von einem universalistischen Moralverständnis ausgeht. Wer Politik jedoch als Machtarena begreift, nutzt Moral selektiv als Waffe, nicht als Maßstab. Das ist absolut konsequent. | 10 comments on LinkedIn
"I think it's possible that if you are thinking no one wants to hear what you have to say, that you don't really get the power and value of the gifts that you carry in the work that you do."
Mark Silver
#Zitate #Quotes
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#LernenImWandel
#tb
https://www.linkedin.com/pulse/content-creation-minneapolis-mark-silver-m-div--iloee
Das halte ich mal als Notiz an mich selbst fest: Es gibt eine Methode namens #DeepDemocracy, die #Konflikte für #Wachstum und #Transformation nutzt.
Interessanter Artikel dazu, wie die #MitmachRegion #Vorarlberg entwickelt wurde:
"Statt einer klassischen Projektlogik entstand ein offener Prozess mit Workshops, Lernreisen und Dialogformaten. Im Zentrum stand weniger die Bearbeitung einzelner Themen als die Qualität der Begegnung. Menschen hörten einander zu, hielten unterschiedliche Perspektiven aus und verzichteten zunächst auf vorschnelle Lösungen."