Mir ist soeben ein Beispiel für die Rückgratlosigkeit mancher Politiker:innen am Bildschirm entgegengekommen: im Newsletter der Schweizer Zeitschrift "Republik" war die Rede über Palantir. Und da kommt mir ein Name entgegen, den ich kenne. Laura Rudas ist Palantir-Vizepräsidentin. Ehemals SP-Bundesgeschäftsführerin, etc. ...
https://mailchi.mp/012a66c95a21/zrich-als-wirtschaftsmotor-fr-den-umstrittensten-tech-konzern-der-welt?e=bf2c7e3710

https://de.wikipedia.org/wiki/Laura_Rudas

#palantir #laurarudas #ruckgratlos

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Palantir und die Koalitionen der Dummen

Ein Ring, sie alle zu binden. Ein Data-Comic ganz ohne jede Komik.

https://www.zettelspiess.de/politik/palantir-und-die-koalitionen-der-dummen/

https://digitalrechte.de/news/palantir-beim-digitalgipfel-am-tisch-mit-merz-und-macron #Palantir Repräsentantin als Teilnehmerin d. Digitalgipfels in Berlin u. d. #bundeskanzleramt will von nichts gewußt haben. Dabei ist #laurarudas ganz transparent, Wikipedia: "..fungiert gegenwärtig als Executive Vice President für Palantir. Laut eigener Angaben ist sie seit Juli 2025 auch Beraterin d. Venture-Capital-Gebers General Catalyst. Dort investieren #peterThiel u. co u. schwupps gibt es direkte Kontakte zu #merz #macron u. d. deutschen/europäischen IT Industrie

@pallenberg @digitalrechte Wobei das absurdeste doch eigentlich ist, dass bei einem Treffen zur digitalen Souveränität Europas von einem US-Venture-Capitalist geladen wird. Und dass dann tatsächlich nicht nur irgendjemand, sondern #Merz und #Macron und die ganzen anderen gekommen sind.

So gesehen ist #LauraRudas die einzige, die dort gewesen sein sollte.🤦

Laura Rudas bei Palantir: Im Dunstkreis der Geheimdienste

Der neue Arbeitgeber der ehemaligen SPÖ-Politikerin kooperiert eng mit NSA, CIA und Co

DER STANDARD

Souverän?

Lobbyismus: Palantir-Mitarbeiterin saß beim Souveränitätsgipfel mit Macron und Merz am Tisch

Eine hochrangige Palantir-Managerin nahm ausgerechnet am Gipfel zur digitalen Souveränität teil. Palantir gilt als Paradebeispiel für die Gefahren digitaler Abhängigkeiten. Das Bundeskanzleramt wusste offenbar nichts davon.

Beim „Gipfel zur Europäischen Digitalen Souveränität“ saß ausgerechnet eine hochrangige Mitarbeiterin des umstrittenen Unternehmens Palantir mit am Tisch. Laura Rudas war Teil eines sogenannten Round Tables der „EU AI Champions Initiative“. Allerdings war sie dort nicht als leitende Mitarbeiterin von Palantir gelistet, sondern vertrat offiziell ebenjene Initiative. Das hat das Zentrum für Digitalrechte und Demokratie in einer Rechercheherausgefunden.

Laura Rudas ist eine ehemalige Spitzenpolitikerin der österreichischen Sozialdemokraten und seit 2015 bei Palantir Technologies tätig. Für das Unternehmen firmiert sie heute laut ihrem LinkedIn-Profil als Executive Vice President. In ihrem Profil heißt es:

Heute unterstützt sie das Big-Data-Unternehmen Palantir Technologies aus dem Silicon Valley bei der Entwicklung seiner Strategie und der Ausweitung seiner internationalen Präsenz. Zu diesem Zweck arbeitet Laura mit globalen Führungskräften und leitenden Angestellten aus verschiedenen Branchen und Sektoren zusammen, um deren digitale Transformation zu unterstützen. (Übersetzung: netzpolitik.org)

Rudas war als Zeugin für Palantir im Untersuchungsausschuss zu „Hessendata“ eingeladen und sagte dort offenbar zur Zufriedenheit der CDU-Fraktion aus.

Auf dem Souveränitätsgipfel ist Rudas sowohl auf einem auf LinkedIn veröffentlichten Gruppenfoto als auch in einem Video der „EU AI Champions Initiative“ gut zu erkennen.

Nach eigenen Angaben wird die „EU AI Champions Initiative“ von der der US-amerikanischen Venture-Capital-Firma General Catalyst geleitet. Laut dem Zentrum für Digitalrechte und Demokratie hat General Catalyst bestätigt, dass Laura Rudas neben ihrer Palantir-Funktion auch als Beraterin für das Unternehmen tätig sei. Ihrem LinkedIn-Profil zufolge berät sie General Catalyst seit Juli 2025.

Beim Europäischen Souveränitätsgipfel organisierte General Catalyst den Round Table „EU AI Champions Initiative“ und lud Rudas als Vertreterin der Initiative ein. General Catalyst ist laut einem Artikel in Business Punk eng mit der Rüstungsindustrie verwoben und hat auch Investitionen aus dem Palantir-Umfeld erhalten. Gegenüber dem Zentrum für Digitalrechte und Demokratie betonte General Catalyst, dass Palantir weder Mitglied noch Unterstützer der Initiative sei.

Im Kanzleramt wusste man laut dem Bericht offenbar nicht, dass Friedrich Merz beim Souveränitätsgipfel mit einer Palantir-Vertreterin am Tisch saß.

Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky. Kontakt: E-Mail (OpenPGP). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

Souverän? – Beueler-Extradienst