Die Herausgeber des #Merkur, Christian Demand und Ekkehard Knörer, haben den Politikwissenschaftler Sebastian #Huhnholz zu einem sehr spannenden Gespräch geladen: Es geht um die Buchrezension von Jürgen #Habermas' von 1960 im Merkur vor allem zu Reinhart #Koselleck und Hanno #Kesting. Titel: „Verrufener Fortschritt – verkanntes Jahrhundert“
https://www.merkur-zeitschrift.de/2024/03/21/video-sebastian-huhnholz-ueber-juergen-habermas/
Der Politikwissenschaftler Sebastian Huhnholz empfiehlt „Verrufener Fortschritt – verkanntes Jahrhundert“ von Jürgen Habermas. Der im Mai 1960 publizierte Text gehört wohl zu den bekanntesten Buchrezensionen in der Merkur-Geschichte. Habermas nimmt drei geschichtsphilosophische Bücher von Peter F. Drucker, Reinhart Koselleck und Hanno Kesting zum Anlass für eine eindringliche Mahnung vor neurechten Tendenzen in der jungen Bundesrepublik, […]
Neu im #Slider: Ein kurzes Aufblitzen der Augen, untermalt von einer Qualmwolke aus der Pfeife. Reinhart Koselleck nimmt einen Dokumentarfilm zu Kriegerdenkmälern als Prüfungsleistung an.
👉 https://gtw.hypotheses.org/20419
Kai Kruse reflektiert im Blog ➡ Geschichtstheorie am Werk eine besondere Erfahrung im Studium und das Verhältnis von Massenmedien und Wissenschaft.
#Koselleck #GuidoKnopp #Geschichtsstudium #Dokumentarfilm #Kriegerdenkmäler #Geschichtstheorie
#FilmundGeschichte #Koselleck100
Kai Kruse - Universität Bielefeld, 1985: Zwei Studenten, die schon wussten, dass ihre berufliche Zukunft in der Welt von Film und Fernsehen liegen würde, erscheinen in Reinhart Kosellecks Sprechstunde, um ihm einen Vorschlag zu unterbreiten: Wäre es nicht möglich, statt wie üblich zur Erlangung des „Scheins“ in seinem Hauptseminar ein Referat zu halten und eine Hausarbeit zu schreiben, einen Dokumentarfilm zu drehen und diesen dem Seminar vorzuführen?
Ingrid Gilcher-Holtey erinnert sich an Reinhart Koselleck und schreibt über die Bildung im Bildungsbürgertum: „da musste ich pumpen.“
Ingrid Gilcher-Holtey - Das Telefon läutet. Am Apparat ist Reinhart Koselleck. Ob ich schon die FAZ gelesen habe? Wenn nicht, müsse ich sofort losgehen, um ein Exemplar zu kaufen, und die Sportseite aufschlagen. Dort fände ich ein Bild, das ausdrücke, was Bildung nicht ist. Das Bild, auf das Koselleck meine Aufmerksamkeit richtet, hängt seitdem an meiner Regalwand.
Geselligkeit und permanente Offenheit für das Gespräch, kurz der richtige Habitus: Ingrid Gilcher-Holtey erinnert sich an die Zusammenarbeit mit #Koselleck und erkundet dabei die Begriffe Bildungsbürgertum und kulturelles Kapital.
👉 https://gtw.hypotheses.org/17678
Beitrag im Blog ➡ Geschichtstheorie am Werk.
#Geschichtstheorie #KulturellesKapital #Bildungsbürgertum #Habitus
Ingrid Gilcher-Holtey - Das Telefon läutet. Am Apparat ist Reinhart Koselleck. Ob ich schon die FAZ gelesen habe? Wenn nicht, müsse ich sofort losgehen, um ein Exemplar zu kaufen, und die Sportseite aufschlagen. Dort fände ich ein Bild, das ausdrücke, was Bildung nicht ist. Das Bild, auf das Koselleck meine Aufmerksamkeit richtet, hängt seitdem an meiner Regalwand.
Irgendwie weird, wenn ein Grant oder Forschungspreis nach einer bekannten Person aus der Wissenschaft benannt wird, die dir selbst einiges bedeutet, und die nun scheinbar in den Hintergrund tritt. So ungefähr müssen sich Leute fühlen, die Max Planck oder Josef Fraunhofer wirklich schätzen, aber ihre Nachnamen im Alltag vor allem als Ortsangabe sehen. #Koselleck