Rainer Kaufmann – „Die Frau in Blau“ (2026)

Schuld ist kein Ereignis, sondern ein Zustand. Hier liegt sie nicht spektakulär offen, sondern ist leise, zäh und körperlich. Rainer Kaufmann und Ruth Toma interessieren sich nicht für den Moment, sondern für das Danach: für die Zeit, in der nichts mehr rückgängig zu machen ist, aber alles neu verhandelt werden muss. Der Film weigert sich, Schuld als moralisches Tribunal zu inszenieren. Stattdessen wird sie zur sozialen Frage, zur Frage von Nähe, Verantwortung, Fürsorge – und zur Frage, wer eigentlich wessen Leben repariert. Mit Joachim Król und Jonas Nay. (ARD, TV-Premiere)

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