Der Film fühlt sich an wie ein Kurzschluss im RomCom Kino der frühen 2000er. Er weigert sich, angenehm zu sein. Intimität ist hier kein Versprechen, sondern ein Risiko. Ich sehe hier aber keinen „Sandler-Film“, sondern nur eine präzise Studie über männliche Fragilität. Wut als Körpersprache und Liebe als etwas, das nicht heilt, sondern fordert. PT Anderson blickt nicht ironisch auf seinen Protagonisten, sondern mit einer fast schon unbequemen Intimität. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/paul-thomas-anderson-punch-drunk-love-2002/





