‼️Update: Der Hornisgrinde-Wolf wird vorerst nicht weiter gejagt.🐺

Die Abschussgenehmigung ist am 10. März ausgelaufen und wird laut Umweltministerium nicht verlängert. Stattdessen soll die FVA (Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt BW) neue Konzepte zur Vergrämung entwickeln.

#openPetition #petition #hornisgrindewolf #wolf #schwarzwald

Der Verwaltungsgerichtshof BaWü hat nun entschieden: der sogenannte #Hornisgrindewolf soll getötet werden, um mögliche gefährliche Begegnungen mit Menschen zu verhindern. 🐺

Professionelle Jäger im Auftrag des Landes sind bereits im Schwarzwald unterwegs.

Der Widerstand ist groß und die Zeit drängt. Wenn auch ihr euch für die Rettung dieses Wolfes einsetzen möchtet, unterschreibt die #Petition ✍️ https://openpetition.de/WolfBW

Petition gegen den Abschuss des Wolfs GW2672 in Baden-Württemberg - Online petition

Wir wenden uns mit dieser Petition entschieden gegen die Freigabe zum Abschuss des Wolfs GW2672 (https://www.ka-news.de/baden-wuerttemberg/wolf-in-baden-wuerttemberg-abschuss-fuer-hornisgrinde-ruede-genehmigt-113287598). Dieser Wolf ist einer von lediglich vier nachgewiesenen Wölfen in Baden-Württemberg (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/biologische-vielfalt-und-mensch/artenschutz-und-management/wolf/fragen-und-antworten#:~:text=In%20Baden%2DW%C3%BCrttemberg%20sind%20zurzeit,GW267

openPetition

#Hornisgrinde Wolf GW2672 – Ein Präzedenzfall im #Schwarzwald

der-wolfspodcast.podigee.io/86…

audio.podigee-cdn.net/2325664-…

Der Fall GW2672m, der „Wolf von der Hornisgrinde“, steht sinnbildlich für einen Wendepunkt im Umgang Baden-Württembergs mit dem Wolf. Was als Erfolgsgeschichte eines neu zugewanderten Tieres im Nordschwarzwald begann, endet mit einer Abschussverfügung, die nun sogar gerichtlich bestätigt wurde. Zum ersten Mal stützt ein Verwaltungsgericht im Land die Tötung eines Wolfs mit der Begründung eines "sicherheitsrelevanten Problemverhaltens“. 2023/24 war GW2672m als neuer, sesshafter Wolf im Gebiet Hornisgrinde genetisch nachgewiesen und dem österreichischen Gutenbrunn-Rudel zugeordnet worden. Lange galt er als unauffälliger Einzelgänger, der sich in der Region etabliert – ohne gehäufte Nutztierrisse, ohne Zwischenfälle. Doch die Stimmung kippte, als das Umweltministerium den Wolf schließlich als Risiko einstufte. Der Grund: wiederholte Nähe zu Menschen und Hunden. Naturschutzverbände liefen Sturm, klagten gegen die Verfügung und warnten vor einem gefährlichen Präzedenzfall. Denn der Fall könnte Maßstäbe setzen: Wenn Nähe zu Menschen bereits als „Gefahr“ zählt, wie stabil bleibt dann der Schutzstatus streng geschützter Arten künftig noch? In dieser Folge spricht Sabine mit Hanno Pilartz und dem ehemaligen Revierförster im Nordschwarzwald Martin Hauser, der das Gebiet und die dortigen Wölfe von Anfang an kennt. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie es mit dem Hornisgrinde-Wolf soweit kommen konnte – und ob und was wir als Gesellschaft aus diesem Fall lernen sollten. Ist GW2672m tatsächlich gefährlich? Oder ist er zum Opfer einer überhitzten Debatte und menschlicher Schwäche geworden? Eine Episode über Verantwortung, unser Verhältnis zur Natur – und die feine Grenze zwischen Schutz und Kontrolle.


Die Grünen mal wieder...
😡