(Nichts) neues von der ihmezentrum-ruine

Ich gebe mal weiter an hannover entdecken

Die Landeshauptstadt Hannover schweigt zum vor einem Jahr in Auftrag gegebenen Gutachten über die Zukunft des Ihme-Zentrums […]

Vermutlich möchte die stadt hannover die bewohnerys dieser welthauptstadt der depressjon nicht noch mehr deprimieren.

[…] und auch die schon im Mai 2024 beschlossene Aufstellung eines Bebauungsplanes kommt nicht voran

Aber da ist doch schon bebaut… *ganzschnellwegduck!*

Die Durchwegung ist weiterhin gesperrt

Das habe ich auch schon gemerkt. Aber immerhin, da hängt schon lange kein billig-improvisiertes schild mehr dran, dass die provisorische gasse durch die ruine wegen angeblicher „bauarbeiten“ echt jetzt nur „kurzfristig“ gesperrt wäre:

Das wort „einsturzgefahr“ wollten sie wohl nicht dranschreiben. 😁️

Warum da nicht einfach ein schild „benutzung auf eigene gefahr, keine haftung für nix“ hingepflanzt und der lästige scheißzaun weggemacht wird? Warum man weiterhin anwohnern einen wegen der monströsen ausmaße dieser scheißburg beinahe kilometerweiten umweg aufgängelt, auch solchen, die nicht mehr so gut zu fuß sind, sondern sich mit rollator, beschränkter kraft und schmerzen ihres weges schleppen? Keine ahnung. An anderen „inoffizjellen“ wegen, etwa den vielen trampelpfaden längs des mittellandkanals, gibt es solche auf-eigene-gefahr-schilder jedenfalls. Aber hej, das sind ja auch wasserstraßen, das ist also in zuständigkeit der BRD, nicht der landeshauptstadt hannover. Vielleicht gibts da ja wirklich so ein selbstbezügliches verwaltungsrechtsproblem aus der BRD-hirnhölle. BRD bedeutet für jedes ihrer bewohnerys: von der wiege bis zur bahre mit der gnadenlosen dummheit aller ihrer korrupten schergen leben zu müssen.

So, jetzt wirds aber mal so richtig lecker, jetzt kommen richtig grenzkriminelle machenschaften der stadt hannover:

Es ist offen, ob der Landeshauptstadt der Trick gelingen wird, sich mit der Übertragung des Eigentums an der Kindertagesstädte an eine Tochter-GmbH der städtischen Wohnungsgesellschaft hanova ihrer finanziellen Verantwortung zu entziehen. Die Hausverwaltung hat dem Verkauf widersprochen, weil die hanova-Tochter-GmbH nicht gewährleisten kann, die bisherigen finanziellen Verpflichtungen der Stadt zu übernehmen und die GmbH stattdessen in Insolvenz geschickt wird. Daher ist der Eigentumswechsel nicht ins Grundbuch eingetragen und die Stadt ist noch Eigentümerin. Angeblich hat die Stadt dagegen Klage eingereicht. Der Verfahrensstand ist jedoch nicht bekannt

Die werte landeshauptstadt hannover hat also endlich eingesehen, dass die brutalistische ruine zwischen ihme und blumenauer straße einfach nur ein milljonengrab ist und möchte ihre kosten mit schmierigen buchungstricks und einer wegwerf-GMBH für den geplanten bankrott loswerden. Grüße auch an die vielen hannoverbewohnerys, die zurzeit in einer der vielen wohnungen von „hannova“ leben!

Und generell übt man sich in kreativem kostenmänätschment:

Auf eine Nachfrage teilte die Hausverwaltung in der Eigentümerversammlung mit, dass in den nächsten Monaten weitere 1,2 bis 2 Mio. Euro für notwendige Maßnahmen bei den Fassaden und der Sockelgeschosssanierung ausgegeben werden sollen […] Da ca. 96 % der Gewerbeflächen der insolventen PIZ GmbH gehören, müssten die Kosten von 10 „kleinen Gewerbeeigentümer*innen“ getragen werden. Bei zwei Mio. Euro Kosten entfallen auf diese dann zwischen 43.000 und 575.000 Euro

Keiner denkt mehr ans schoppen auf vielen zehntausend kwadratmetern in der architekturfieberträumenden fachmarktzeile an der blumenauer durchgangsstraße, stattdessen werden die letzten aktiven gewerbetreibenden in der ruine einfach in den ruin geschubst. Die schließung der kampfkunstschule Lee wird dabei eine lücke reißen, die nicht wieder gefüllt werden kann.

Zu schlechter letzt…

Dieses dramatische Existenzen vernichtende Vorgehen der WEG erscheint einem Teil der Wohnungseigentümer als Lösung: Wenn neun der zehn „kleinen Gewerbeeigentümer“ im Konkurs sind, würde aus ihrer Sicht nur die Stadt Hannover übrigbleiben, die dann alle Sanierungskosten in den Sockelgeschossen tragen müsste

…kann ja einfach die verantwortungslose werte landeshauptstadt hannover in ihrer ganzen chuzpe, korrupzjon und menschenverachtung in die insolvenz hinterhertrotten. Geistig ist der zustand ja schon lange erreicht. Und wenn die ruine danach einfach weiter vor sich hin zerfällt, ändert sich wenigstens nix. Erstmal. Die haben sehr robust gebaut in den siebziger jahren, und die grube für das fundament war die mit abstand größte und tiefste baugrube, die ich je gesehen habe. Betong war billig, und der boden matschepatsche. Ein triumf des willens. Das hält alles sicherlich noch zwanzig, dreißig jahre, bis es schließlich wegen einsturzgefahr evakuiert werden muss und bis zu seinem abriss ein jahrzehnt später als mahnmal für die unsichtbare hand des marktes und die zustände in der gesamten BRD vor sich hinmahnt. Oder sogar noch länger. Endlich hat auch hannover, diese stadt mit dem gewissen nichts, ihr passendes monumentales wahrzeichen! Und das zeichen, es ist sogar sehr klar und wahr.

So stimmet kraftvoll ein, ihr den machenschaften der korrupten stadt hannover ausgelieferten bewohnerys lindens, und singet mit frohem herzen und halber lunge eurer stadt ein passend lied!

🎶️ Das ihmezentrum bleibt bestehn!
Und wenn wir auch zugrunde gehn
verrottet es an lindens rand:
die burg da ist hannovers schand.

Kein fachmarkt und kein schoppingspaß
nur geier sammeln sich ums aas.
„Investor“ nennt man dieses pack:
was uns verbleibt, ist nur ein wrack.

Das ihmezentrum bleibt bestehn!
Niemals wird es zugrunde gehn!
Wer es sehn muss, der bekennt:
so schade, dass betong nicht brennt! 🎶️

(Ja, ich habe auch eine melodie dazu, eine streng gebaute, leicht übertrieben gravitätische, kirchenliedartige, aber dabei noch gut singbare hymne in G-dur, im prinzip hervorragend für einen vierstimmigen satz nach kontrapunktregeln geeignet, worin ich aber sehr ungeübt bin… aber ich habe nur eine stimme, und die klingt ehrlich gesagt nicht so dolle. Jede vorstellung, die man sich davon macht, klingt besser.)

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Schockstarre im Ihme-Zentrum - Wie geht es weiter im Betonklotz - Hannover entdecken ...

Die Eigentümer*innen und Mieter*innen werden über die Situation in Ihme-Zentrum völlig allein gelassen: Weder der Insolvenzverwalter noch die Hausverwaltung berichten über den Stand der Dinge oder gar über Lösungsinitiativen. Die Landeshauptstadt Hannover schweigt zum vor einem Jahr in Auftrag gegebenen Gutachten über die Zukunft des Ihme-Zentrums, und auch die schon im Mai 2024 beschlossene Aufstellung eines Bebauungsplanes kommt nicht voran. Die Durchwegung ist weiterhin gesperrt. Es ist offen, ob der Landeshauptstadt der Trick gelingen wird, sich mit der Übertragung des Eigentums an der Kindertagesstädte an eine Tochter-GmbH der städtischen Wohnungsgesellschaft hanova ihrer finanziellen Verantwortung zu entziehen. Die Hausverwaltung hat dem Verkauf widersprochen, weil die hanova-Tochter-GmbH nicht gewährleisten kann, die bisherigen finanziellen Verpflichtungen der Stadt zu übernehmen und die GmbH stattdessen in Insolvenz geschickt wird. Daher ist der Eigentumswechsel nicht ins Grundbuch eingetragen und die Stadt ist noch Eigentümerin. Angeblich hat die Stadt dagegen Klage eingereicht. Der Verfahrensstand ist jedoch nicht bekannt. Keine rosigen Aussichten von der die Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum in ihrem neuen Newsletter informiert. Auch die Situation der letzten „kleinen Gewerbeeigentümer*innen“ ist Brisant. Auf eine …

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