Die (über tausend) bewohnerys des ihmezentrums…
…werden schon wieder nach strich und faden verarscht.
Mit dem Bebauungsplanverfahren gehen wir einen ersten Schritt zur Revitalisierung des Ihme-Zentrums, das kann nicht von heute auf morgen geschehen. Das Baurecht gibt der Stadt Instrumente diesen Rahmen auch umzusetzen und wir werden diese Instrumente konsequent ausnutzen
Ja, ich habe auch instrumente, die ich gern mal konsekwent ausnutzen würde. So bei denen, die für diese riesenscheiße verantwortlich sind. Das ist aber leider illegal und verstößt fernerhin gegen die menschenrechtskonwenzjon.
Über weitere Handlungsmöglichkeiten werden wir zu gegebener Zeit informieren, soweit mit einer Veröffentlichung keine Nachteile für die rechtlichen Interessen der Landeshauptstadt Hannover oder anderer Beteiligter verbunden sein können
Mehr einschränkung geht nicht. Das hat bestimmt nachteile, wenn die näxste zusammenarbeit mit so einem windigen hochstapler, betrüger und bankrottör der marke „Lars Windhorst“ oder „Carlyle“ allzu offensichtlich würde, also hält mans einfach geheim. Wäre ja sonst ein schwerer schaden für die „rechtlichen interessen“ der landeshauptstadt hannover, wenn es wider erwarten zu ernstzunehmenden widerstand käme. Am besten so wie in den siebziger jahren gegen die p’litisch gewollte vertrabantenstadtisierung lindens: mit sabotahschen auf baustellen und direkter gewalt gegen beteiligte, bis die sanierung von linden-nord endlich als „p’litisch nicht durchsetzbar“ erkannt wurde. Ohne gewalt kann man der gewalt nicht mehr begegnen, damals nicht und heute auch nicht. Nur, dass die leute heute unendlich dumm sind und alles mit sich machen lassen. Bis zum wohnen in einer scheißruine, die eher an ein kriegsgebiet als an eine stadt der BRD erinnert. Immerhin: die häuser, die sie damals mit der abrissbirne wegmachen wollten, stehen noch und die menschen wohnen gern drin. Die geplanten betongburgen rotten vor sich hin.
Mit dem neuen städtebaulichen Instrument des ‚Urbanen Gebiets‘ dreht sich der Wind
Da habt ihr euer „urbanes gebiet“ in einem aktuellen foto aus der letzten woche. Übrigens auf der seite, die im verlinkten text allen ernstes als die „schokoladenseite“ bezeichnet wird. Wenn das — so zusammen mit absperrungen für eine scheinbaustelle, zugeklebten ehemaligen schaufenstern, unter bewux ergrünenden betong, rostigen metallteilen und abbröckelnden betongfragmenten — die „schokolade“ ist, dann will ich die scheiße aber nicht mehr schmecken. Immerhin sieht man kaum noch possierliche ratten. Das gramm kokain kostet zurzeit sechzig øre, wenn da mal wieder gehandelt wird. Nach fentanyl habe ich nicht gefragt. Die durchwegung zur blumenauer straße ist immer noch abgesperrt, so dass es dort überraschend viele fußgänger und radfahrer gibt, die einen kilometerweiten umweg um den verrottenden betongklotz machen müssen. Das radfahren ist übrigens verboten, aber keiner lässt sich sexhundertfuffzich meter schieben vorschreiben. An einem ort, um den sich sichtbar kein mensch mehr kümmert. Geiles städtebauliches instrument, einfach einen tollen namen geben, und simsalabim ist alles wieder toll. Das werden die ganz konsekwent ausnutzen. Wörter sind ja auch viel preiswerter als bauarbeiten.
Ja, M. (name der redakzjon bekannt), ich kann die scheißgrünen im rat und den scheißgrünen oberwürgermeister genau so wenig ausstehen wie du. Aber du bist damit in linden-nord ziemlich allein, die kratzen da an der fünfzig-prozent-marke. Obwohl jedes bewohnery von linden-nord anderthalb jahrzehnte stagnazjon und zerfall der ruine miterleben musste. Und die ganzen scheißlügen. Und dann wieder das schweigen und die stagnazjon. Und dann wieder die ganzen scheißlügen. Die schauen lieber woanders hin.
Freust du dich auch schon so, M., wenn demnäxt die ganze limmerstraße für drei verdammte scheißjahre aufgemacht wird, weißtschon, wegen der hochbahnsteige für die straßenbahnen der scheißüstra? Die halbfertige U-bahn-stazjon „ihmezentrum“ haben sie ja vor rd. zwei jahrzehnten mit bauschutt verfüllt.
Jetzt müsse die Stadt einen Bebauungsplan vorlegen, der „statt der zigtausend Quadratmeter Büroflächen kleine Geschäfte zur Blumenauer Straße und vor allem Wohnraum auf der Südseite des Ihme-Zentrums“ ermögliche. „Wer auch immer die insolventen Anteile des Ihme-Zentrums übernimmt, ein neuer Investor, das Land oder die Stadt, wird dann die Vorgaben umsetzen müssen. Wird nicht saniert, kann die Stadt durch ein Baugebot die Sanierung erzwingen.“
Ich bin gespannt auf den namen des näxsten betrügers, hochstaplers und bankrottörs, dem die stadt, das land niederschlagsen, die BRD und die EU das geld in milljonenpaketen in den arsch bläst. Geld, mit dem auch erfreuliches und zukunft entstehen könnte. Oder wenigstens eine menschengerechte wohnsituazjon in der scheißruine. Man war bislang ja auch nicht wählerisch, wenns um windige gestalten mit ganz großen visjonen und ganz wenig tätigkeit geht. Ich weiß übrigens, dass morgen die sonne aufgeht, weil ich es wieder und wieder und wieder so erlebt habe. Es ist keine große intelligenzleistung, so etwas zu kapieren. Selbst gebildete amöben kriegen das hin. Na, erinnert ihr euch noch? Nicht mehr? Na, dann lasst euch alle nochmal belügen und betrügen! Wie es ausgeht, seht ihr gerade. Nur, dass es hinterher noch kaputter ist. So unglaublich das angesichts des jetzigen zustandes auch scheinen mag. Es wird noch kaputter sein. Unterdessen füllt sich der knast mit schwarzfahrern und mülltonnenbrötchendieben.
Skeptischer äußert sich auf Anfrage Piraten-Politiker Thomas Ganskow – ausdrücklich in seiner Funktion als Bezirksrat und nicht als Wohnungseigentümer im Ihme-Zentrum. „Schon bisher haben Investoren nicht Schlange gestanden, um den gewerblichen Flächen wieder Leben einzuhauchen. Jetzt einen Bebauungsplan aufzustellen, der die wirtschaftliche Nutzung einschränkt, wird das wohl kaum zum Positiven ändern. Wenn der Stadt wirklich an der Revitalisierung liegt, dann kann sie die besagten Flächen übernehmen und nach ihren Vorstellungen umgestalten“, so Ganskow
Ach schau an, im rat kann doch noch jemand denken. 👍️
Hans Mönninghoff, Vorstandsmitglied des Vereins „Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum“, spricht von „Nebelkerzen“, die jetzt von der Stadt geworfen werden. „Ein Bebauungsplan ist gut, doch die angedrohte Enteignungsmöglichkeit ist eine Kommunalwahlkampf-Nebelkerze, weil dies frühestens in fünf Jahren rechtskräftig möglich wäre. Wichtiger ist, dass sich die Stadt kurzfristig engagiert, dass bei der derzeit laufenden Zwangsversteigerung nicht wieder ein unseriöser Immobilienspekulant, sondern ein geeignetes Sanierungskonsortium den Zuschlag bekommt
Und außerhalb des rates kann auch noch jemand denken.
Huj, die wichtigtuenden worte wirken erst in frühestens fünf jahren. Na, dann ist ja die kommende kommunalwahl in niederschlagsen schon durch, und weiter denkt man gar nicht erst. Die betroffenen menschen werden bis dahin schon wieder vergessen haben, und dann erzählt man ihnen die näxsten wohlklingenden scheißlügen. Hat ja sonst auch immer geklappt.
Auch der in Hannover mit seinen Telemoritz- und Kaufhof-Plänen hochgelobte Investor Oliver Blume hatte mit Ideen einer KI-City Interesse am Ihme-Zentrum angemeldet
Erbarmen! Gnade! Eine stadt für angelernte neuronale netzwerke! Ganz große visjonen mal wieder! Bitte hier das staatsgeld einwerfen! Bitte nicht zu wenig einwerfen!
Die vom Ausgang solcher „Gespräche“ direkt betroffenen Bewohner*innen der Ihmepassage 8/8a feiern trotz aller Unklarheiten ihr Hausfest. „Die Hoffnung stirbt immer zuletzt“, sagt eine von ihnen.
Aber sie stirbt dann doch, die hoffnung. Oder man selbst stirbt. Hoffnungsvoll und blödgläubig. Nicht daten sind der rohstoff des 21. jahrhunderts. Dummheit ists.
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