Tagebau Hambach: Mahnwache und Waldspaziergang

Im Rahmen der zweiwöchentlich stattfindenden Mahnwachen haben sich auch am 08.02. wieder Klimaschützer*innen auf der Wiese des BUND am Rand der Kohlegrube des Klimakillers RWE getroffen.

Bei den interessanten Gesprächen ging es unter anderem um das Erinnern an die erste Waldbesetzung 2012, welche bereits nach wenigen Monaten geräumt wurde (allerdings mit überregionaler Medienöffentlichkeit, da ein*e Aktivist*in sich 4 Meter tief in einem geheimen Tunnel eingegraben hatte).

Auch das Wasserbündnis Rheinisches Revier, das parallel zur Mahnwache einen Spaziergang durch den #HambacherWald organsiert hat, thematisierte die Besetzung der Baumhäuser gegen die Erweiterung des Tagebaus. Mit einem Besuch im ehemaligen "Barrio Krähennest" erinnerten sie an die seit 2013 aufgebauten Widerstandsstrukturen der Klimabewegung.

Die Baumhäuser der Waldbesetzer*innen sollen in einem Aktionscamp Anfang April renoviert (und bei Bedarf abgerissen) werden, damit der Kampf gegen #Kohleabbau, #Klimaerhitzung und das Megaprojekt #Rheinwassertransportleitung weitergehen kann.

Auch gegen den Bau von Microsofts #Großrechenzentren in Bedburg und Bergheim regt sich Kritik, da diese massenhaft kostbares Wasser für Cloud-Dienste und "KI"-Systeme verbrauchen.

#HambiBleibt

Tagebau Hambach: Mahnwache mit Ausstellung zur Klimabewegung

Trotz eisigem Wind kam am Sonntag 25.01. ein Dutzend Teilnehmer*innen zur der zweiwöchentlich stattfindenden Mahnwache auf der BUND-Wiese bei Kerpen-Manheim (alt) zusammen.

Mit Fotos und Plakaten, sowie einer Wimmelbild-Graphik wurde an die vielen Proteste und direkten Aktionen im Rheinischen Revier rund um die Besetzungen im #Hambi bzw. #Sündi und in #Lützerath erinnert. Dazu gab es Kaffee, Tee und Snacks, aber auch Flugblätter des Rheinischen Wasserbündnisses, welches die nächste Mahnwache am 08.02. (12-14 Uhr) vorbereitet.

Anschließend haben einige Teilnehmer*innen noch das ehemalige "Barrio Krähennest" im #HambacherWald besucht. Die Klima-Aktivist*innen dort laden bereits für April zu einem Wiederaufbau-Camp ein. Vom 10.-19.04. soll im Hambi gemeinsam auf- und abgebaut, renoviert und Müll eingesammelt werden:

"Wie bei unseren vielen Skillshares soll es auch dieses Mal Raum geben für Workshops, Beiträge und was sonst noch geteilt sein will. Es ist auch eine gute Gelegenheit über unsere Vorstellung für die Zukunft der Besetzung zu reden. Und am 14. April gibt es guten Grund zu Feiern: den 14. Geburtstag der Besetzung!"

Mehr dazu auf dem Hambi-Blog:
https://hambacherforst.org/termin/hambi-rebuilding-days/

#HambiBleibt #RWEstoppen Klimakämpfe #Waldbesetzung

Tagebau Hambach: Besuch bei der Mahnwache

Am Rand des weiterhin besetzten #HambacherWald|es fand am 28.12. bei Kerpen-Manheim (alt) wieder eine Mahnwache gegen den #KlimakillerRWE statt. Am gelben Widerstands-X versammelten sich einige Aktivist*innen, um die nächsten Proteste gegen die Naturzerstörung durch die weithin dröhnenden Braunkohle-Bagger zu organisieren.

So ist für die kommende Mahnwache am 11.01.'26 der Themenschwerpunkt #watergrabbing geplant. Bei Kaffee und Keksen soll direkt an der Tagebau-Kante über den #Raubbau an Wasservorkommen und deren Verschmutzung durch die kapitalistische Industrie informiert werden. Es ist geplant, Beispiele dieser globalen #Naturzerstörung, sowie regionale #Wasserkämpfe vorzustellen.

Dies ist nicht zuletzt deshalb interessant, weil mit dem geplanten Bau der #Rheinwassertransportleitung von Dormagen ins Rheinische Revier der Konflikt um die gesellschaftlichen Kosten des Braunkohle-Tagebaus in die nächste Runde geht.

Schließlich soll jahrzehntelang dem ohnehin durch #Gletscherschwund, #Dürreperioden und #PFAS-Verschmutzung belasteten Rhein weiterer Schaden zugefügt werden. Und das nur, weil der #fossileEnergie-Konzern das Geld für die #Bergbaufolgeschäden einsparen möchte. Grund genug, das Unternehmen weiter im Blick zu behalten.

#RWEstoppen 

Tagebau Hambach: Mit #Waldbesetzung und Mahnwachen gegen Klimakiller RWE

Der Widerstand gegen fossilen Kapitalismus und die #Wasserkämpfe im Rheinischen Revier gehen auch nach der Räumung des #Sündenwäldchen|s weiter. Denn die Erderhitzung durch die weiterhin aktiven #Kohlekraftwerke Neurath und Niederaußem, sowie der Wasserverbrauch durch die industrielle Energieproduktion verschlimmern die Klimakrise Tag für Tag.

Hambi: Waldspaziergänge und Besetzung gehen weiter

Da die Schaufelradbagger weiter rund um den #HambacherWald graben, ist der einst geplante Biotop-Verbund in dem Naturschutzgebiet nun Geschichte. Das bedeutet für den seit dem 2018 erkämpften Rodungsstopp erhaltenen Wald, dass die vorangetriebene #Tagebau-Kante den von Dürre und Hitze gestressten Laubbäumen weiter das Wasser abgräbt.

Nur die vom #BUND gekaufte Wiese am Grubenrand als Anlaufpunkt für regelmäßge Waldspaziergänge hindert die Schaufelradbagger von RWE noch daran, die Böschung weiter abzugraben.

Der Kampf ums Wasser im Rheinischen Revier

Mit einer #Rheinwassertransportleitung möchte RWE Milliarden Kubikmeter Wasser kostenlos bei #Dormagen entnehmen und in die Tagebau-Löcher umleiten. Doch es regt sich Widerstand gegen das Mega-Projekt...

Bericht mit Fotos:
https://asnkoeln.wordpress.com/2025/12/21/tagebau-hambach-mit-waldbesetzung-und-mahnwachen-gegen-klimakiller-rwe/

#Klimakatastrophe #RWEstoppen

Bilder von der Mahnwache für die #Sündi4 am Polizeipräsidium in Köln-Kalk

Da es am Sonntag 23.11. in Köln-Kalk nun doch keine Demo gab, wurde von "Kirche an der Kante" spontan eine ökumenische "Andacht" mit Musik und Redebeiträgen zu #Polizeigewalt und #Klimagerechtigkeit durchgeführt. Die Polizei hielt sich im Hintergrund zurück und beobachtete den Protest auf der Rückseite des Polizeipräsidiums.

Am Dienstag 25.11. wurden dann alle Aktivist*innen, die während der Räumung des "Sündenwäldchens" (#ManheimerErbwald) in Gewahrsam genommen wurden, nach einer Woche wieder freigelassen.

Der GeSa-Support hat daher die Zelte dort wieder abgebaut und der Widerstand gegen staatliche Repression und fossilen Kapitalismus findet nun wieder woanders statt. Zum Beispiel an der Mahnwache auf der BUND-Wiese in Kerpen-Manheim (alt) am Rand des #HambacherWald|es in der Nähe des ehemaligen #Sündenwäldchen|s

#ManheimLebt #KlimagerechtigkeitJetzt #RWEstoppen #HambiBleibt

Auf der #WDR-Webseite wird in Bericht mit RWE und Polizei als Quellenangabe die staatliche Unterstützung der aktuell versuchten gewaltsamen Räumung und Zerstörung des #Sündenwäldchen nahe des #HambacherWald, wie schon im #Hambi, zum friedvollen Hilfseinsatz umgeframed...

"Höhenretter" (bewaffnete Klettercops) sollen Besetzer*innen aus ihren "vom Sturm beschädigten" Baumhäusern "retten", aber nur, wenn sie nicht "freiwillig" gehen.

Mal wieder ein Polizeieinsatz für #Kohle, #Kies und #Schotter in #NordrheinWestfalen...

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/tagebau-hambach-manheim-erbwald-raeumung-100.html

#SündiBleibt #Sündi #HambacherForst #HambiBleibt

Besetztes Waldstück am Tagebau Hambach wird heute von Polizei geräumt

Die Polizei hat mit der Räumung des sogenannten Manheimer Sündenwäldchens begonnen. Der Wald wird von Umweltaktivisten besetzt.

wdr.de

Tagebau Hambach: Räumung des besetzten "Sündenwäldchens" beginnt

Seit den Morgenstunden rollen Dutzende Polizeitransporter und Security-Fahrzeuge nach Kerpen-Manheim (alt). Die seit Wochen angedrohte Räumung des besetzten "Sündenwäldchens" hat nun begonnen.

Die Klima-Aktivist*innen berichten zudem von zahlreichen Bau- und Forstfahrzeugen, die an Rand des Tagebaus gebracht wurden. Denn der heutige Großeinsatz von Polizei und RWE-Werkschutz soll das Wäldchen frei räumen, damit auch die restlichen Bäume für die geplante Ausweitung der Kohlegrube gefällt werden können.

Dem steht seit über einem Jahr die #Waldbesetzung mit zahlreichen Baumhäusern, Plattformen und Bodenstrukturen entgegen. Auch einige Feldwege rund um diesen alten Teil des #HambacherWald|es sind mit Barrikaden versperrt. Der fossile Energiekonzern hat hingegen das Werksgelände mit einem Erdwall umzäunt, um das Betretungsverbot durchzusetzen.

Doch die Solidaritätsbewegung hält weiterhin zwei zugängliche Mahnwachen aufrecht: In der Esperantostraße nahe der alten Dorfkirche und auf der Wiese des BUND nahe der ehemaligen Trasse der A4 gibt es warme Getränke, veganes Essen und die neuesten Infos...

Aktuelle Infos beim "Sündi bleibt Ticker":
https://t.me/suendibleibt

#SündiBleibt #HambiBleibt #RWEstoppen #KlimagerechtigkeitJetzt

Tagebau Hambach: Roter Alarm im "Sündenwäldchen"

Eigentlich hatte der fossile Energiekonzern RWE bereits für Oktober angedroht, die #Waldbesetzung bei Kerpen-Manheim (alt) von der Polizei räumen zu lassen. Doch davon ist im #ManheimerErbwald bisher nichts zu sehen.

Weder Security, noch Streifenwagen stetzen aktuell das Betretungsverbot um. Im "Sündenwäldchen" nahe des benachbarten #HambacherWald|es wird daher die seit über 1 Jahr erfolgreiche Besetzung gefeiert.

Zwischen Baumhäusern und Barrikaden wurde auch am 16.11. wieder Musik gemacht im Rheinischen Braunkohlerevier. Das #Sündi Unevictible Concert mit anschließendem Rave hebte die Stimmung an diesem neblig-verregneten Herbtstag.

An dem von RWE weiter vorgerückten Erdwall zu Absperrung des Werksgeländes an der Tagebaukante wurde nun zwar die Zufahrt über die Bergheimer Straße gesperrt. Aber der Weg zu den beiden Mahnwachen (Esperantostraße & BUND-Wiese) ist weiter frei - wenn auch teilweise sehr matschig.

Und der Widerstand gegen den #KlimakillerRWE wird fortgesetzt: Mit kreativem Protest und frischem Essen halten die Aktivist*innen weiter stand. Wegen des Ausbaus der Tagebau-Rampe und der kürzlichen Anlieferung von Hebebühnen mit Lichtanlagen wurde jetzt aber der rote Räumungsalarm ausgelöst...

Mehr Infos:
https://asnkoeln.wordpress.com/2025/10/19/tagebau-hambach-rwe-raumungsdrohung-im-sundenwaldchen/

Der Ticker vom #SündiBleibt meldet, dass gerade viel Polizei bei ihnen am #HambacherWald #Sündenwäldchen ist, Barrikaden entfernt und eine "Begehung" gemacht hat. Es sieht wohl nach Räumungsvorbereitung, nicht nach sofortiger Räumung aus.

#Braunkohle- und #Kiesabbau stoppen!
#HambiBleibt & #SündiBleibt!

Mehr hier:
https://t.me/s/suendibleibt

Sündi Bleibt Ticker🌱

Climate justice now!

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Tagebau Hambach: Räumungsdrohung gegen Waldbesetzung

Für das restliche Stück des #Sündenwäldchen genannten Manheimer Erbwalds im Rheinischen Braunkohlerevier gilt ab Montag 06.10. ein ausgesprochenes Betretungsverbot. Das von einem Erdwall "umfriedete" Werksgelände des fossilen Klimakiller-Konzerns RWE darf nun nicht mehr besucht werden.

Ab dem 20.10. droht dann die Räumung des seit einem Jahr besetzten, ehemaligen Teils des #HambacherWald|es nahe Kerpen. Wie bei den massiven Rodungsarbeiten Ende Januar 2025 werden dafür wohl wieder hunderte Sicherheitsleute als Werkschutz zur Absicherung der Baumfällung angekarrt. Die Räumung der zahlreichen Baumhäuser werden sie jedoch den Spezialkräften der Polizei überlassen müssen.

Doch der Widerstand gegen die Ausweitung der Kohlegrube dauert ebenfalls weiter an. Mit einem Brunch feierte am Sonntag 05.10. die aus #Lützerath bekannte Mahnwache (@MaWaLuetzerath), dass nach langem Kampf vor 7 Jahren ein Rodungsstopp für den #HambacherForst durchgesetzt werden konnte. Mit Livemusk, Kuchenbuffet und herzhaftem Essen feierten Dutzende den Widerstand für #globaleKlimagerechtigkeit.

Während die Waldbesetzer*innen sich auf einen stürmischen Herbst vorbereiten, werden sie weiterhin von zahlreichen Menschen solidarisch untersützt.

#SündiBleibt #HambiBleibt