Deshalb hat Gott ihn auch so unvergleichlich hoch erhöht
und hat ihm ´als Ehrentitel` den Namen gegeben,
der bedeutender ist als jeder andere Name. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben
Deshalb hat Gott ihn auch so unvergleichlich hoch erhöht
und hat ihm ´als Ehrentitel` den Namen gegeben,
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Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm einen (O. nach and. Les : den) Namen gegeben, der über jeden Namen ist, auf daß in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, daß Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters. #Bibel
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https://blog.thomas-pape.de/2020/03/18/welcher-name-ist-hier-gemeint/
Da nun Jesus erkannte, daß sie kommen und ihn ergreifen wollten, auf daß sie ihn zum König machten, entwich er wieder auf den Berg, er selbst allein.
Elberfelder 1871 – Johannes 6,15
Jesus wusste (- oder merkte. -), dass sie als nächstes kommen und versuchen würden, ihn mit Gewalt (- wörtlich ihn gewaltsam wegzuführen, um ihn -) zum König zu machen. Deshalb zog er sich wieder auf den Berg zurück, um allein zu sein.
Neue Genfer Übersetzung 2013 – Johannes 6:15
Jesus merkte, dass sie im Begriff waren, zu kommen und ihn wegzureißen, damit sie ihn zum König machten, und zog sich wieder auf den Berg zurück, er allein.
Jantzen & Jettel 2017 – Joh 6,15
Da nun Jesus merkte, daß sie kommen und ihn haschen würden, daß sie ihn zum König (Nur Johannes berichtet von dieser Absicht des galiläischen Volkes, was am besten beweist, daß sein Evangelium im messianischen Sinne aufzufassen ist; mit alexandrischer Religionsphilosophie hat es nicht zu tun.) machten, entwich er wiederum auf den Berg, er allein.
Die vier Evangelien des Reinhardt – Joh 6:15
Den Vers 14 hatten wir ja schon…
Aber warum „flieht Jesus“ vor den Menschen?
Hier ein paar unterschiedliche Ansichten zu diesem Vers:
γνούς Aor. Ptz. γινώσκω, kaus. ἔρχεσθαι Inf. ἁρπάζειν Inf. ἁρπάζω rauben, fortschleppen; (durch Anwendung v. Gewalt) wegführen, entfernen, entführen (B 2a). ποιήσωσιν Aor. Konj. ποιέω m. doppeltem Akk. (H-S § 153b) etwas zu etwas machen (B I1bι); als AkkO erg. αὐτόν (A79). ἀν-ε-χώρησεν Aor. ἀνα-χωρέω weggehen, sich entfernen; sich zurückziehen (B 2b). εἰς auf. αὐτὸς μόνος für sich selbst, er allein (B αὐτός 1f).
Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen TestamentἸησοῦς{N-NSM} οὖν{CONJ} γνοὺς{V-2AAP-NSM} ὅτι{CONJ} μέλλουσιν{V-PAI-3P} ἔρχεσθαι{V-PNN} καὶ{CONJ} ἁρπάζειν{V-PAN} αὐτόν,{P-ASM} ἵνα{CONJ} ποιήσωσιν{V-AAS-3P} αὐτὸν{P-ASM} βασιλέα,{N-ASM} ἀνεχώρησεν{V-AAI-3S} εἰς{PREP} τὸ{T-ASN} ὄρος{N-ASN} αὐτὸς{P-NSM} μόνος.{A-NSM}
Da Jesus erkannte, dass sie beabsichtigten, zu kommen und ihn zu ergreifen, damit sie ihn zum König machten, zog er sich auf den Berg zurück, er allein.
Mit der Konjunktion ἵνα („damit“) wird die Absicht eingeleitet, weswegen die Menschen Jesus ergreifen wollten. Zum Ausdruck ποιήσωσιν βασιλέα („sie machten zum König“) vgl. Diodorus Siculus, Bibliotheca historica 4.9,4 „ὅτι τὸν κατ’ ἐκείνην τὴν ἡμέραν Περσειδῶν γεννώμενον ποιήσει βασιλέα“. „dass er den an jenem Tag Geborenen zum König der Perser machen werde“.
Schon jetzt aber „weiß“ Jesus, daß die Menschen, die das „Zeichen“ miterlebten, seinen Sinn nicht begriffen haben. Ihr tiefes Mißverstehen deutet er hier in einem irdisch-politischen Sinn: Sie wollen ihn mit Gewalt entführen (ἁρπάζειν) und zum Messiaskönig, d. h. zum nationalen Befreier machen. Eine solche Aktion ist gerade den Galiläern, aus denen das Zelotentum hervorgegangen war, zuzutrauen3, so daß die Bemerkung geschichtlich ihre Mentalität trifft. Ein irdisch-politisches Königtum aber ist für den Evangelisten die ungläubige Verkennung des wahren Königtums Jesu, wie der Prozeß vor Pilatus enthüllt (18, 33–37; 19, 12–15). „König“ ohne jeden Zusatz bedeutet hier dasselbe wie „König der Juden“, jene negative Bezeichnung, die in der Anklage gegen Jesus und im Verhör die entscheidende Rolle spielt (18, 33. 39) und als Grund der Verurteilung am Kreuz angegeben ist (19, 19. 21). Als positiven Christustitel läßt der Evangelist nur „König Israels“ gelten (vgl. zu 1, 50); nur diese Akklamation macht ihm die Huldigung des Volkes beim Einzug Jesu in Jerusalem annehmbar(12, 13).
Darum hat auch Jesu Entweichen auf den Berg („wiederum“, weil dieser schon einmal genannt wurde, V 3) nicht den Sinn oder wenigstens nicht den Hauptsinn, historisch seine Absage an solche politischen Bestrebungen festzuhalten. Das allen Nachdruck tragende „er allein“ deutet vielmehr seine einsame Nähe zu Gott an, in die er sich bewußt begibt, weil ihn die Menschen nicht verstehen. Auch Moses hatte allein den Gottesberg bestiegen, „und sodann verhüllte die Wolke den Berg“ (Ex 24, 15). Das „Alleinsein“ des joh. Christus bedeutet auch ein Zusammensein mit seinem Vater (vgl. 8, 16. 29; 16, 32).
Die Reaktion der Menschen – und die Antwort Jesu auf ihre Reaktion – sind beide sehr aussagekräftig. Erinnern Sie sich daran, wie Johannes der Täufer nachdrücklich verkündete, dass er nicht der Messias ist und auch nicht „der Prophet“ (1,20–21)? In Vers 14 wird „der Prophet“ erneut erwähnt: der „Prophet wie Mose“, der in 5. Mose 18 verheißen wird; der kommende große Anführer, der für das Volk das tun würde, was Mose getan hatte: Er würde sie aus der Sklaverei in die Freiheit führen.
Die Zuhörer Jesu wechseln schnell vom „Propheten“ zum „Messias“ über, mit anderen Worten: zum „König“. Wenn Jesus der große Prophet ist, der schon so lange verheißen war, dann soll er jetzt auch die Menschen anführen. Dies ist äußerst ironisch; natürlich glaubt Johannes und möchte auch uns zum Glauben führen, dass Jesus der Messias ist, dass er tatsächlich der Prophet wie Mose ist. Aber die Reaktion der Menge zeigt, dass sie beide Aussagen in Bezug auf Jesus ziemlich unzulänglich versteht. Fast im gesamten restlichen Kapitel versucht Jesus, sie zu einem tieferen und wahrhaftigeren Verständnis zu führen. Wir müssen hoffen und beten, dass dieses Kapitel auch auf uns die gleiche Wirkung haben wird.
Aufgrund des Wunders, das Jesus getan hatte, wollten sie »ihn zum König … machen«. Und wieder: Wäre Jesus ein normaler Mensch gewesen, hätte er ihnen ihre Bitte sicherlich bereitwillig erfüllt. Menschen sind zu sehr darauf bedacht, Ansehen zu erwerben und Macht zu erhalten. Doch Jesus wurde durch solche, auf Stolz oder Geltungsbedürfnis abzielende Appelle nicht bewegt. Er wusste, dass er in die Welt gekommen war, um für Sünder als Stellvertreter am Kreuz zu sterben. Er würde nichts tun, was diesem Ziel entgegenstände. Er würde erst den Thron einnehmen, wenn er den Opferaltar bestiegen hatte. Er musste leiden und sterben, ehe er erhöht werden konnte.
F. B. Meyer schreibt:
Bernhard von Clairvaux hat dazu gesagt: Jesus floh immer dann, wenn sie ihn zum König machen wollten, und war immer zur Stelle, wenn sie ihn kreuzigen wollten. Mit diesem Wissen vor Augen sollten wir nicht zögern, die edlen Worte des Gatiters Ittai zu übernehmen: »So wahr der HERR lebt und mein Herr, der König, lebt, wahrlich, an dem Ort, wo mein Herr, der König, sein wird, sei es zum Tod, sei es zum Leben, nur dort wird dein Knecht sein« (2. Sam 15,21). Und Jesus wird sicherlich so antworten, wie David einem anderen Flüchtling antwortete, der kam, um sich mit ihm eins zu machen: »Bleibe bei mir, fürchte dich nicht! Denn wer nach meinem Leben trachtet, trachtet auch nach deinem. Bei mir bist du in Sicherheit (1. Sam 22,23; Anm. d. Übers.).«21
Wie sachkundig läßt uns Johannes nun die Stärke der zelotischen Bewegung in Galiläa sehen. Leidenschaftlich schaute man dort nach dem „König“ aus, der Israel von der Fremdherrschaft befreien und die verheißenen Zeiten des Friedens und des Überflusses für Israel heraufführen wird. Sollte Jesus, dieser zweite Mose, nicht der rechte Mann dafür sein? War der König in Rom mit seiner Militärmacht noch zu fürchten, wenn Gottes Wundermacht diesem Jesus so sichtbar zur Seite stand? Er soll unser König werden! Dann hat alle Not ein Ende. Und wenn er selber noch nicht wagt, seine Aufgabe zu erfassen, dann greifen wir ein, „um ihn zum König zu machen“ und sein Zögern zu überwinden.
Jesus spürt, was hier im Gange ist. Läßt er es geschehen? „Da Jesus nun merkte, daß sie kommen wollten und sich seiner bemächtigen, um ihn zum König zu machen, zog er sich wieder in das Gebirge zurück, er allein.“
Warum weicht er aus? Hatte Jesus nicht jetzt in Galiläa gefunden, was er in Jerusalem vergeblich zu gewinnen suchte? Dort erregte er mit seinen Taten und mit seinem Zeugnis Widerstand und Ablehnung bis zum tödlichen Haß. Und hier drängen sie vorwärts und wollen ihn ihrerseits zum König, zum Messias machen. Ist hier nicht seine Sendung begriffen und anerkannt? Nein, hier kommen sie nicht zu ihm, weil sie die eigene Verlorenheit erkannten und in ihm „den Retter der Welt“ ergreifen wollten. Diese Galiläer hier sind noch ungebrochen in ihrer Selbstherrlichkeit. Sie unterwerfen sich ihm nicht, weil sie sein göttliches Königtum wahrhaft erkannt haben, sondern sein Königtum soll die Tat ihrer Entschlossenheit sein. Der König, den sie „machen“, weil er ihnen mit seiner wunderbaren Speisung gefällt, ist das völlige Gegenteil von dem, was Jesus als der von Gott gesandte Sohn war und sein wollte. Die Kluft zwischen ihm und den Galiläern ist anderer Art als die Kluft zwischen ihm und den Frommen in Jerusalem. Für das Gesetz und seine genaue Einhaltung eifern die Galiläer nicht. Aber sie eifern in der ungebrochenen Eigensucht des Zelotismus für ein „Reich Gottes“, das ihren irdischen Wünschen entspricht. Es ist ein „Reich Gottes“, in das man „ohne Geburt von oben“ hineinkommen kann. Darum wird der Botschaft Jesu: „Wenn ein Mensch nicht von neuem geboren wird, kann er die Königsherrschaft Gottes nicht sehen“, auch von den einfachen Galiläern der gleiche Widerstand entgegengesetzt wie von den Schriftgelehrten Jerusalems. Das wird sich bald sehr deutlich zeigen.
Angesichts des Zeichens (sEmeion) der Brotvermehrung erinnerten die Menschen sich an Moses Vorhersage, daß ein Prophet, der ihm glich, in die Welt kommen sollte (5Mo 18,15). Mose hatte dem Volk zu essen gegeben und es aus der Knechtschaft geführt. Ebenso hatte Jesus den Menschen zu essen gegeben, und nun hofften sie, daß er sie auch aus der Knechtschaft der verhaßten Römer befreien würde.
Die Menschen sahen das Zeichen, doch sie deuteten es falsch. Sie versuchten, Jesus zu ergreifen, um ihn zum König zu machen. Jesus stand hier auf dem Höhepunkt seiner Popularität – eine große Versuchung für ihn. War es möglich, daß er das Gottesreich errichtete, ohne zuvor am Kreuz zu sterben? Nein. Er würde das Reich aus den Händen des Vaters empfangen (vgl. Ps 2,7-12; Dan 7,13-14), es würde nicht von dieser Welt sein (Joh 18,36). Der Weg des Vaters führte in eine andere Richtung. Bevor Jesus zum herrschenden Löwen Judas werden konnte, mußte er zum Lamm werden, das die Sünde der Welt trägt (Joh 1,29).
Die Menschen haben aus dem Wunder also mit Recht den Schluss gezogen, Jesus müsse der Messias sein. Doch nun kommt es nach Vers 15 zu einer dramatischen Entwicklung:
»Jesus erkannte, dass sie kommen wurden.« Das kann eine rationale Einschätzung, die die Absicht der von einer messianischen Begeisterung Erfassten richtig deutete, oder auch eine Erkenntnis im Heiligen Geist gewesen sein (vgl. Joh 2,25). »Und ihn in ihre Gewalt bringen wurden, um ihn zum König zu machen«:
5000 messianisch begeisterten Männern konnte er, menschlich betrachtet, wenig entgegensetzen. Die Leidenschaft eines jüdischen Volksauflaufes lässt sich an Apostelgeschichte 21,30ff. ablesen. Doch warum vertraute derselbe Jesus, der soeben das Wunder der Speisung der Fünftausend vollbracht hatte, nicht auf ein zweites Wunder, durch das ihn etwa die Engel Gottes retten würden? Hier liegt eben der Unterschied zwischen Jesus und dem Schwärmertum. Jesus zwingt den Vater nicht, ohne Aufhören Wunder zu tun, und taumelt nicht von einem Wunder zum andern. Er lebt in bescheidener Nüchternheit. Wenn er sich durch einfache Mittel der Menge entziehen kann, braucht er keine Wunder. Ähnlich sagte der schwäbische Gottesmann J. A. Bengel im 18. Jh.:
»Wenn man gewöhnliche Mittel brauchen kann, So gebrauche man keine ungewöhnlichen.«
Was für eine Art von »König« er sein sollte, lässt sich aus den Quellen noch nachzeichnen. In den pharisäischen Psalmen Salomonis betete man für den Messias (= König):
»Gürte ihn mit Kraft, dass er ungerechte Herrscher zerschmettere, Jerusalem reinige von den Helden … Mit eisernem Stabe zerschmettere er all ihr Wesen, vernichte die gottlosen Helden mit dem Worte seines Mundes« (Joh 17,22ff.). In der qumran -essenischen Kriegsrolle heißt es über den Erlösungskrieg der Endzeit:
»Die Herrschaft der Kittäer (= Römer) damit Gottlosigkeit gedemütigt werde, ohne Rest und es Rettung nicht gebe für alle Söhne der Finsternis« (1 Qm 1,6ff.). Wir wissen, dass diese falsche messianische Erwartung den jüdischen Staat zugrunde richtete.
Immer wieder hat man Jesus in diese Richtung drängen wollen (vgl. Joh 12,13; 18,33.37.39; 19,3.12). Sogar von seiten der Jünger wurde solches versucht (vgl. Lk 19,11; 24,21; Apg 1,6)! Jesus aber sieht seinen Auftrag darin, die Menschen aus der Gewalt der Sünde, des Teufels und des Todes zu erlösen, indem er den Sühnetod am Kreuz stirbt (vgl. Mt 1,21; 20,28; Joh 3,16ff.; Joh 19,30). Deshalb »entwich er«. Es muss für ihn eine furchtbare Anfechtung gewesen sein, den Weg des militärischen und politischen Triumphes zu beschreiten und nicht selbst zu leiden, sondern andere für sich leiden zu lassen. Wie stark die Anfechtung war, sehen wir aus der Notiz in Matthäus 14,23 und Markus 6,46, wonach er »ins Gebirge« (zur Übersetzung »Gebirge« statt »Berg« vgl. die Erklärung zu V. 3) ging, um zu beten. Die Situation muss ähnlich der in der Versuchungsgeschichte gewesen sein (vgl. Mt 4,8ff.; Lk 4,5ff.). Auch dort hatte Jesus den Kampf »allein« auszufechten. Es ist geradezu teuflisch, dass ihm die Ankläger im Prozess genau das vorwerfen, was er nicht gewollt und nicht getan hat:
Er habe »sich selbst zum (politischen) König gemacht« (Joh 19,12). Aber handeln heute diejenigen besser, die die Kirche zu einer politischen Befreiungsbewegung machen wollen?
Überlegen wir kurz, was geschehen wäre, weil Jesus damals der Versuchung nachgegeben hätte. Tausende wären mit ihm gezogen, bereit, für ihn zu sterben. Er hätte die Römer kraft seines »Genies« besiegt. Er wäre mehr geworden als ein zweiter Alexander. Es hätte sich erfüllt, was ihm der Teufel schon auf dem Berg versprach:»Alle Reiche der Welt will ich dir geben« (Mt 4,8ff.). Aber es hätte keine Sühne für unsere Schuld gegeben. Vor allen Menschen stünde den zweite Tod, die ewige Gottesferne. Der Heilsplan Gottes wäre zerstört, der Triumph des Bösen besiegelt.
Ebenso, wie die Leute den Herrn als Propheten falsch verstanden, verstanden sie Ihn auch als König falsch. Gewiß war er als „der König der Juden“ geboren worden (Mt 2,2), und die Hohenpriester wußten das aus Mi 5,2 und veranlaßten dadurch Herodes zu seiner grausamen Tat, mit der er seinen Thron retten wollte (Mt 2,3-18). Die an Maria geoffenbarte Wahrheit war hingegen, daß Gott Ihm den Thron Seines Vaters David geben würde (Lk 1,32). Gott würde es nicht Menschen erlauben, Seinen Heiligen auf den höchsten Thron auf Erde zu erheben; Er selbst würde Seinen König auf Seinem Heiligen Berg Zion einsetzen (Ps 2,6). Daher entzog sich der Herr dem Ansinnen der Leute; denn noch war Sein Reich nicht von dieser Welt (Joh 18,36). Er zog sich in die Einsamkeit zurück, um durch das nächste Zeichen zu demonstrieren, daß Er die höchste Autorität über die Nationen hatte.
Benedikt Peters – Was die Bibel lehrtDas in diesen Versen beschriebene Ereignis war eine direkte Folge des gerade von Jeschua vollbrachten Wunders, der Speisung der fünftausend Galiläer. Nach der Speisung schickte Jeschua seine Jünger mit dem Boot in das westliche Bethsaida (Markus 6:45). Er hatte vor, die Menschenmengen zu entlassen und sie nach Hause zu schicken (Matthäus 14:22), aber sie hatten gerade das Zeichen gesehen, das er getan hatte, und ihn für den Propheten aus Deuteronomium 18:15-18 erklärt (Johannes 6:14). Jetzt, da sie alle satt waren, wollten sie ihn zum König von Galiläa machen (Johannes 6,15). Ihr Motiv war, weiterhin körperlich gespeist zu werden. Als Jeschua merkte, dass sie ihn mit Gewalt zum König von Galiläa machen wollten, trennte er sich von ihnen und zog sich wieder allein auf den Berg zurück (Johannes 6,15). Es gelang ihm, dort allein zu sein (Matthäus 14,23) und er begann zu beten (Markus 6,46).
Jeschua lehnte das Angebot des Volkes, das Königtum über Galiläa zu übernehmen, aus drei Gründen ab. Erstens hatte die Führung Israels bereits die unverzeihliche Sünde begangen, als sie Ihn ablehnten, und damit hatten sie den Punkt erreicht, an dem es kein Zurück mehr gab. Es war zu spät für sie, ihn zum König zu krönen. Zweitens versuchten sie, ihn zum König von Galiläa zu machen; aber alttestamentliche Prophezeiungen, wie Psalm 2, erklärten, dass Jerusalem, nicht Galiläa, der Ort der Inthronisierung des Messias sein sollte. Drittens, ihr Motiv war falsch. Sie wollten ihn nur deshalb zum König machen, weil er ihre körperlichen Bedürfnisse befriedigt hatte, und ihnen gefiel die Vorstellung, ohne Arbeit satt zu werden. Jeschua kommentierte die falschen Motive, als Er diese Galiläer zu einem späteren Zeitpunkt traf (siehe § 78).
Die Zahlen sind schmerzhaft, doch rückläufig. Waren es im Erzbistum #Freiburg 2023 knapp 34.000 Menschen, die aus der Katholischen #Kirche austraten, waren es 2025 knapp 25.000. Generalvikar Christoph Neubrand dazu: "Auch wenn die Zahl ... leider weiter gesunken ist, geben die Menschen in Pfarreien und Verbänden der #Gesellschaft wichtige Impulse. Sie tun alles aus ihrem christlichen #Glauben heraus, der in einer zunehmend komplexeren Welt Halt und Orientierung gibt."
Eine Unterweisung Davids.
Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist !
Wohl dem Menschen, dem der HERR die Missetat nicht zurechnet, in des Geist kein Falsch ist!
Luther 1912 - Psalm 32,1-2
Selig diejenigen, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind! #Bibel
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https://blog.thomas-pape.de/2023/03/17/nur-wer-kann-suenden-vergeben-2/
Glückselig der, dessen Übertretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist!
Glückselig der Mensch, dem Jehova die Ungerechtigkeit nicht zurechnet, und in dessen Geist kein Trug ist!
Elberfelder Bibel 1905 - Ps 32,1–2
Dieser Track soll euch zum Nachdenken bringen. Dieser Track ist ernst gemeint, wie’ne Reality-Show. #Bibel
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Denn ich habe kein Gefallen am Tode des Sterbenden, spricht der Herr, Jehova. So kehret um und lebet!
Elberfelder 1871 – Hesekiel 18,32
Denn nicht am Tode des Todeswürdigen hab’ ich Wohlgefallen, Ausspruch des Herrn, des Ewigen: So kehrt um und lebt!
Die Philippson-Bibel – Hesekiel 18:32
Denn nicht habe ich mein Gefallen an dem Tod des Gestorbenen, ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung hüllt — Veranlaßt zur Umkehr und lebet!
Rabbiner Dr. Joseph Breuer – Hes 18,32
Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der stirbt, spricht der Herr, der Ewige. So kehrt um und lebt!
Streitenberger – Der Tanach Deutsch – Hes 18:32
Wenn ich mir die verschiedenen Plattformen anschaue, dann habe ich den Eindruck, dass es vielen heute „Spaß macht“ andere Menschen sterben zu sehen! Da postet man, wie man im Krieg mit Drohnen die Soldaten auf der anderen Seite umbringt. Oder wie man ganze Boote mit Bomben ,mit samt der Menschen darauf, zerstört. Und irgendwie habe ich den Eindruck, dass das Leben eines Menschen immer weniger Wert ist. Und Jehovah – wie sieht ER das Töten von Menschen?
Israel hatte Gott Ungerechtigkeit vorgeworfen. Nun wandte Gott das Blatt. Handle ich etwa ungerecht? Handelt nicht vielmehr ihr ungerecht? (Vgl. V. 29 ; Hi 40,8 .)
Hesekiel erinnerte Israel daran, daß jeder einzelne aus dem Volk für seine Sünde verantwortlich war. Ich will dich richten, jeden nach seinen Wegen . Wenn Israel fiel, dann wegen der Sünden seiner eigenen Generation. Wegen dieser Sünden mußte das Volk umkehren, wenn es Hoffnung auf Rettung haben wollte. Israel brauchte eine geistliche Erneuerung. Die Menschen müssen ihre Übertretungen loswerden und ein neues Herz und einen neuen Geist bekommen (vgl. Hes 11,19; 36,26 ). Leben oder Tod hing davon ab, wie die Menschen persönlich Gott antworteten. Wer sich auch weiter gegen Gott auflehnte, würde sterben. Wer Buße tat und von der Sünde umkehrte, würde leben.
Die Exilanten bemängeln immer noch Gottes Charakter. Selbst nachdem er sein System der Gerechtigkeit erläutert hat, stößt Gott auf weiteren Widerstand. Seine Argumente genügen nicht. Gottes Verärgerung über die falsche Anklage drückt sich deutlich in der Art und Weise aus, wie er sie am Ende seiner Theologiestunde anspricht: „Hört, ihr Israeliten“ (18,25)!24 Hört die Wahrheit! Hört zu, ihr Zuhörer. Er dreht den Spieß um. Das Problem ist nicht Gottes Charakter, es ist euer Charakter! Eure Wege sind nicht gerecht oder „geregelt“ (18:25, 29). Er stellt ihren Charakter und ihr Verhalten in Frage (siehe auch 33,17). Die Aussagen „nehmt euch ein neues Herz“ (25 ) und „tut Buße und lebt“ (18,32; vgl. 14,6; 33,10) verpflichten sie zu dem von Gott gewollten Handeln, zu einer moralischen Verantwortung, richtig zu leben. Die Originalsprache legt die Lesart „kehrt um“ und „wendet euch um“ nahe, die das Ziel präziser erfasst (siehe 18,31). Obwohl es unmöglich ist, Gottes Urteil über Jerusalem rückgängig zu machen (vgl. 2,8; 7,1), fordert er die Exilanten auf, ihren Lebensstil so zu ändern, dass sie in ihrer gegenwärtigen Situation davon profitieren können.
Donna Petter – HesekielNachdem JHWH die Bedeutung der individuellen Verantwortung erläutert hatte, forderte er sein Volk in den Versen 30-32 zur Umkehr auf:
30 Darum will ich euch richten, Haus Israel, einen jeden nach seinen Wegen, spricht der Herr, JHWH. Kehrt um und bekehrt euch von all euren Übertretungen, damit die Ungerechtigkeit nicht euer Verderben ist. 31 Verwerft alle eure Übertretungen, die ihr begangen habt, und schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist; denn warum wollt ihr sterben, o Haus Israel? 32 Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der stirbt, spricht der Herr JHWH; darum wendet euch und lebt.
Der Aufruf zur Umkehr beginnt in Vers 30a mit der Feststellung, dass Gott tatsächlich die Sünde richtet. Aufgrund all dessen, was er in den Versen 1-29 gesagt hat, beabsichtigte JHWH, das Haus Israel zu richten, sowohl national als auch individuell. Die Grundlage für dieses Gericht wären die Wege des Volkes. Mit anderen Worten: Gott würde sie nicht nach den Sünden ihrer Vorfahren beurteilen, sondern nach ihrem eigenen Verhalten.
In Vers 30b fordert JHWH sein Volk auf, zu ihm umzukehren und all seine Übertretungen aufzugeben. Der Grund für diese Aufforderung ist, dass die Missetaten nicht zum Verhängnis für Juda werden sollten. Wenn das Volk auf seinem bisherigen Weg beharrte, würden seine Sünden unweigerlich zu einem Stolperstein werden und zu seinem Untergang führen. Wenn sie jedoch umkehrten, könnten sie die in Deuteronomium 30:16 versprochene Langlebigkeit genießen, selbst wenn sie in Gefangenschaft wären.
In Vers 31 wird erklärt, was Umkehr bedeutet. JHWH wies sein Volk an, alle ihre Übertretungen abzulegen. Anstatt in der Sünde zu verharren, sollten sie sich ein neues Herz und einen neuen Geist schaffen. Ein „neues Herz“ steht für den Glauben und ein „neuer Geist“ für die Wiedergeburt. 188 Buße bedeutet also mehr als nur das Bekennen von Sünden. Sie erfordert eine endgültige Abkehr von den Sünden, die man bekennt. Der Grund, warum sich die Exilanten an diese Ermahnung halten sollten, ist, dass dies einen frühen Tod verhindern würde. Die Umkehr war der einzige Weg, um den in Vers 30b erwähnten Stolperstein der Ungerechtigkeit zu vermeiden.
Kapitel 18 schließt in Vers 32 mit einer Bekräftigung des Wunsches Gottes. Er hatte kein Vergnügen am Tod seines Volkes. Wenn jemandem ein vorzeitiger Tod drohte, dann wegen bestimmter Verstöße gegen das mosaische Gesetz. Deshalb sollten sie umkehren, Buße tun und leben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kapitel 18 die eigene Verantwortung Judas für das bevorstehende Gericht betont. Mit der Inbrunst und Dringlichkeit des liebenden Gottes, der er ist, beschwört JHWH sein Volk, seine Rolle bei der Gestaltung seiner Zukunft anzuerkennen. Trotz der Schlechtigkeit ihrer Vorfahren oder ihres eigenen Götzendienstes in der Vergangenheit hatten sie die Macht, das Todesurteil zu vermeiden. Indem sie dem Beispiel des in den Versen 14-18 beschriebenen gerechten Sohnes folgten oder sich an das in den Versen 21 und 27-28 beschriebene Prinzip der Umkehr hielten, konnten sie die im mosaischen Gesetz versprochene Langlebigkeit erlangen.
Am Schluss betont der Herr: »Ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden« (V. 32). Damit wird die Aussage von V. 23 noch einmal bekräftigt. – Das ganze Kapitel wird zur Evangelisation, wenn wir am Ende den Ruf hören: »Also bekehrt euch, und ihr werdet leben!«
Maier – Wuppertaler StudienbibelWir sehen also, dass Jehovah den Tod auch von schuldigen Menschen NICHT will – und erst Recht hat Jehovah Sein Volk Israel NICHT verworfen! Wir werden in naher Zukunft sehen, dass Jehovah für Sein Volk eintreten wird!
https://blog.thomas-pape.de/2026/03/17/ich-will-ja-nicht-den-tod-dessen-der-stirbt-spricht-der-herr-gott-bekehret-euch-und-lebet/ #Bibel #Glaube #Glauben #GottVor dem Gericht Gottes gibt es also keine Verurteilung mehr für die, die mit Jesus Christus verbunden sind. #Bibel
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https://blog.thomas-pape.de/2023/03/16/bist-du-wirklich-frei-ii/
Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christo Jesu hat mich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. #Bibel
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Ich tat dir kund meine Sünde und habe meine Ungerechtigkeit nicht zugedeckt. #Bibel
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