Prof. dr. Offensichtlich
Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat sich mal die jornalistischen meldungen zum laufenden krieg in israel angeschaut, ein bisschen gezählt und dabei rausgekriegt, dass die nachrichtenmeldungen der kwalitätsjornalistischen medien über dieses menschengemetzel vor allem aus israelischen kwellen gespeist werden:
Die Ergebnisse wurden zunächst nach regionaler Herkunft ausgewertet: Israel oder Palästina? Das Ergebnis fällt eindeutig aus: Von den 4.853 untersuchten Schlagzeilen ließen sich 2.100 (43,3 Prozent) auf israelische Quellen, aber lediglich 244 Überschriften (5,0 Prozent) auf palästinensische Angaben zurückführen.
Auf jede Überschrift, die sich auf palästinensische Quellen bezieht, kamen bei Spiegel und Zeit sieben, bei der Tagesschau acht aus israelischen Quellen. Bei Bild lag das Verhältnis sogar bei eins zu achtzehn. Israelische Angaben schafften es damit allein in der ersten Woche der Berichterstattung häufiger in die Schlagzeilen deutscher Leitmedien als palästinensische im ersten halben Jahr […]
Schaut man sich an, wann genau es palästinensische Angaben in Überschriften schaffen, fällt der Bias sogar noch größer aus. Offizielle palästinensische Quellen sind für deutsche Nachrichtenredaktionen meist nur dann relevant, wenn sie den Tod von Hamas-Mitgliedern (»Hamas-Anführer Hanija in Teheran getötet!«), palästinensische Gewalttaten gegen Israel (»Hamas bekennt sich zu Angriff in Jerusalem«), den Fortgang von Waffenruhe-Verhandlungen (»Hamas lehnt kurze Feuerpause ab«) oder innerpalästinensische Konflikte thematisieren (»Abbas distanziert sich von Hamas-Taten«)
Der kriegt aber auch wirklich alles raus, dieser prof. dr. Offensichtlich! Vielleicht guckt und zählt er morgen mal die kwellen der meldungen zum krieg zwischen russland und der ukraine durch!!1! Da sehen jornalismusungläubige verschwörungsteoretiker ja auch immer eine gewisse einseitigkeit drin…
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