OPUS 4 | Unterrichtssimulation als Prüfungsform in MINT-Fachdidaktik. Reflexionsprozesse fördern
Die Professionalisierung als Lehrkraft erfordert laut Baumert & Kunter (2013) Kompetenzen in den Bereichen Fachwissen und Fachdidaktik, verbunden mit hoher Reflexionsfähigkeit über eigenes Handeln. Oft erst im Referendariat findet die systematische Verzahnung von Theorie und Praxis statt. Im vorliegenden Beitrag wird beschrieben, wie in der Fachdidaktik Naturwissenschaft und Technik bereits in einem Bachelormodul eine Unterrichtssimulation als Prüfungsform eingesetzt wird. Dabei wird mit Portfolios und Peer-Feedback erprobt, wie sich die Selbstreflexion der Studierenden für ausgewählte fachwissenschaftliche und fachdidaktische Aspekte fördern lässt, um Grundlagen für eine lernendenzentrierte Haltung zu legen.
Wir konnten ein neues Research-Paper in der #FIHB veröffentlichen:
Lindt, I. (2024): „War mal wieder online. Da ist das immer etwas schwieriger.“ Förderliche und hinderliche Aspekte bei der Aktivierung von Studierenden in einer Online-/ Offline-Vortragsreihe.
https://cos.bibl.th-koeln.de/frontdoor/index/index/searchtype/series/id/12/start/1/rows/10/doctypefq/workingpaper/docId/1238
#BlendedLearning #LehrLernforschung #Lehrinterventionen
#Studierendenaktivierung
#FediCampus
OPUS 4 | „War mal wieder online. Da ist das immer etwas schwieriger.“ Förderliche und hinderliche Aspekte bei der Aktivierung von Studierenden in einer Online-/ Offline-Vortragsreihe
An der Technischen Hochschule Köln wird für Studierende des Informatik-Bachelors im vierten Semester das Modul „Berufspraxis Informatik“ angeboten, bei dem erfahrene Informatiker*innen ein Thema aus ihrem Berufsalltag vorstellen. Die einzelnen Veranstaltungen gliedern sich in einen Vortrags- und einen Workshopteil und werden vorranging offline, d. h. vor Ort, z. T. aber auch online angeboten. Um die aktive Beteiligung der Studierenden bei den Veranstaltungsterminen zu erhöhen, wurde eine Lehrintervention durchgeführt: Die Intervention wies einem Teil der Studierenden eine aktive Rolle z. B. als Moderator*in zu. In der anschließenden Datenerhebung wurden insb. hinderliche bzw. förderliche Faktoren für eine gelungene Aktivierung betrachtet. Neben der aktiven Rolle sowie dem persönlichen Interesse hatte einen großen Einfluss auf die Aktivierung, ob die Veranstaltung online oder offline durchgeführt wurde. In der Online-Variante waren es vorrangig technische und organisatorische Aspekte sowie Hemmnisse der Studierenden sich zu melden, die eine gelungene studentische Beteiligung behinderten.
OPUS 4 | Online, Präsenz oder beides? Was sich Studierende der Medieninformatik in Bezug auf hybride Lehre wünschen
Der vorliegende Artikel beschreibt den hybriden Lehransatz im Modul Empirische Forschungsmethoden, das als Teil des Vertiefungsschwerpunktes Social Computing für Studierende im vierten Fachsemester im Bachelorstudiengang Medieninformatik an der Technischen Hochschule Köln (TH Köln) angeboten wird. Das Modul wurde im Sommersemester 2022 mit Anteilen von Online- und Präsenzlehre durchgeführt und anschließend von den Teilnehmenden mittels einer Umfrage evaluiert. Die Ergebnisse werden ebenfalls vorgestellt und zusammengefasst.
Schriftenreihe „Forschung und Innovation in der Hochschulbildung“
Lehre und Studium bilden den Kernprozess aller Hochschulen als Bildungseinrichtungen im Medium der Wissenschaft. Weit mehr als erfahrungsgeleitete, routineförmig verlaufende Praxen sind Lehre und Studium als Gegenstand wissenschaftlicher Arbeit zu betrachten und systematischer, wissenschaftlich fundierter Reflexion und Gestaltung zugänglich zu machen.