Klimawandel dürfte Gesundheit stärker belasten
Vorhofflimmern gilt als häufigste #Herzrhythmusstörung beim Menschen und kommt vor allem im höheren Lebensalter öfter vor. In der Allgemeinbevölkerung ab etwa 60 Jahren seien rund drei bis fünf Prozent betroffen, unter Berücksichtigung der Dunkelziffer könnten es deutlich mehr sein, hieß es. In der Innsbrucker Schrittmacher-Kohorte hätten hingegen 56 Prozent zumindest eine Vorhofflimmer-Episode gezeigt, womit es sich um eine Hochrisikogruppe gehandelt habe.
#Klimawandel belastet #HerzKreislaufSystem
Die Untersuchungen seien im Rahmen der über zehn Jahre angelegten #ACaSA-Studie gemacht und kürzlich in der Fachzeitschrift „Circulation: Arrhythmia and Electrophysiology“ veröffentlicht worden. In einer früheren Auswertung derselben Daten hatten Dichtl und sein Team bereits einen Zusammenhang zwischen #Hitze und #Schlafapnoe beschrieben.
Die nun vorliegenden Ergebnisse zur Wetterabhängigkeit von #Vorhofflimmern fügten sich laut Dichtl und Bilgeri jedenfalls in die wachsende Evidenz ein, dass der Klimawandel mit häufigeren #Extremtemperaturen das Herz-Kreislauf-System in Zukunft deutlich stärker belasten dürfte.

Herzrhythmusstörung: Hitze und Kälte fördern Vorhofflimmern
Vorhofflimmern, die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung beim Menschen, wird offenbar durch extreme Temperaturen beeinflusst: Forscher der Medizinischen Universität Innsbruck zeigten in einer Studie, dass Episoden von Vorhofflimmern bei Kälte häufiger auftraten und Hitze deren Dauer deutlich verlängerte.


