Die Letzten vier Jahre waren wie ein Traum. Eine Ära der Surrealität. Mit der Ernennung von Donald Pussygrabber Trump zum Mächtigsten Menschen der Welt wurde etwas unaussprechliches unübersehbar. Trump ist ein Mensch Gewordenes Symbol für alles was schlecht läuft in der westlichen Welt, oder eben ein Symbol gewordener Mensch, gleichsam Karikatur und Produkt unserer nicht ganz zu ende gedachten Weltordnung.

Das, was die letzten beiden Präsidenten mir über das Präsident sein beigebracht haben, ist ziemlich ernüchternd: Es wird überbewertet. Obama ist mit dem Versprechen angetreten Guantanamo zu schließen und gescheitert. Trump ist mit dem Versprechen angetreten eine Mauer zu bauen und gescheitert. Nichts hat sich geändert. Der Penner wird immer verlieren, Mr. Lebowsky.

Rückblickend würde ich sogar sagen: So schlimm war es doch gar nicht. Ich hab es mir schlimmer vorgestellt. Und irgendwie glaube ich Trump ist selbst ein wenig überrascht, dass er so lange durchgehalten hat, ohne auf die Fresse zu fliegen.

Das, was bleibt, ist die allgemeine Erkenntnis, dass wir in einer neuen Welt leben, in einem neuen Jahrtausend mit neuen Technologien und neuen Herausforderungen. Eine etwas überfällige Erkenntnis, wenn man mich fragt, aber mich fragt man ja nicht, deshalb schreibe ich diese Kolumne ja überhaupt erst.

Durch Trump ist nicht mehr zu übersehen, dass es einen Teil der Gesellschaft gibt, der vollkommen vom Rest abgehängt ist. Es ist klar geworden, dass die verrückten auf Reddit das wirklich ernst meinen. Wir mussten einsehen, dass die Realität aus anderen Augen ganz anders aussehen kann, als wir uns das jemals hätten vorstellen können, und dass wir damit umgehen müssten. Wir haben die Bedeutung von Fakten zu schätzen gelernt. Und ich hoffe sehr, wir vergessen das alles nicht einfach wieder.

#rkk011 #RitaKimmkornsKolumne011 #AnfangVomEnde #EndeVomAnfang #Turmp #Biden #Maga2020 #USwahl #potus #kimmkornsKolumne

Veröffentlicht am 6 November 2020