Apokalypse: Das Betriebssystem der evangelikalen Rechten

In der ersten Folge haben Manuel und Stephan über Tech-Apokalyptik gesprochen: über Peter Thiel, den Antichristen, globale Kontrolle, KI und die Angst vor einer rettenden Weltordnung, die am Ende alles verwaltet. Nun dreht sich die Perspektive: Was passiert, wenn Endzeitdenken nicht nur von Tech-Eliten aufgenommen wird, sondern ganze religiös-politische Milieus prägt?

Im Zentrum steht der US-amerikanische Evangelikalismus in seinen rechten und nationalistischen Ausprägungen. Dort ist Apokalyptik nicht einfach ein exotisches Randthema. Sie liefert eine politische Tiefengrammatik: Die Welt steht am Abgrund. Die Nation ist bedroht. Die Gegner sind nicht nur Gegner, sondern Zeichen einer endzeitlichen Gegenmacht. Kompromisse wirken nicht mehr pragmatisch, sondern wie Verrat. Politik wird zum geistlichen Kampf.

Manuel und Stephan sprechen darüber, wie sich diese Endzeitdeutungen historisch entwickelt haben: von Erweckungshoffnungen über dispensationalistische Endzeitfahrpläne bis zu Hal Lindsey, Left Behind, Trump, Deep State, Israel, Iran und digitalen Prophetiekanälen. Dabei zeigt sich: Apokalyptik kann Hoffnung der Bedrängten sein – sie kann aber auch zum Brandbeschleuniger politischer Radikalisierung werden.

Besonders gefährlich wird es, wenn christlicher Nationalismus und Endzeitdenken ineinandergreifen. Dann erscheint die Nation als letzte Bastion Gottes, politische Gegner werden dämonisiert, starke Männer als Werkzeuge Gottes gedeutet und Kriege als mögliche Prophetieerfüllung gelesen. Die Offenbarung wird dann nicht mehr als Trostbuch gegen Imperien verstanden, sondern als Munition für imperiale Politik.

Die theologische Frage dieser Folge lautet deshalb: Wie lässt sich christliche Eschatologie von apokalyptischer Ideologie unterscheiden? Wie kann Hoffnung wach, widerständig und friedensethisch bleiben – ohne in Weltuntergangslust, Verschwörung und Endkampf-Rhetorik zu kippen?

Ausserdem berichtet Manu von der Konfirmation seines Sohnes – und davon, was ihn daran berührt hat.

Eine Folge über evangelikalen Rechtspopulismus, christlichen Nationalismus, Trumpismus, Endzeitfahrpläne – und die Aufgabe, die Apokalypse den Brandstiftern zu entreissen.

 

Zu christlich-nationalistischen Entwicklungen im Evangelikalismus hat übrigens Thorsten Dietz gerade eine Blogserie bei RefLab gestartet – den ersten Beitrag zum Thema «Vom Evangelikalismus zum Nationalismus?» findet ihr hier.

 

#Angst #Apokalypse #ChristlicherNationalismus #Endzeit #Evangelikalismus #Trump

Herr Kalkhofe auf der hellen Seite der öhm ... News. schön.

#medien #news #endzeit #comedy

https://youtu.be/XsoUL99Tkow

Wie Milliardäre rechte Medien finanzieren | Fun Facts mit Oliver Kalkofe

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Peter Thiel: Die Apokalypse aus dem Silicon Valley

Ausgangspunkt ist die Beobachtung: Die Gegenwart denkt sich selbst wieder unter Endzeitdruck. Klimakollaps, Atomkrieg, Pandemie, künstliche Intelligenz, globale Überwachung und zerfallende Demokratien erzeugen eine Atmosphäre permanenter Dringlichkeit. Aber diese neue Apokalyptik ist selten klassisch religiös. Sie fragt nicht zuerst, was Gott verheisst, sondern wer die Katastrophe verhindern kann, wer die Systeme kontrolliert und wer im Ausnahmezustand entscheiden darf.

Eine zentrale Figur ist dabei Peter Thiel. Der Tech-Investor spricht über den Antichristen, über René Girard, Carl Schmitt, den Weltstaat und die Gefahr globaler Gleichschaltung. Das klingt zunächst bizarr, berührt aber eine reale Frage: Was geschieht, wenn Menschen aus Angst vor Katastrophen bereit werden, Freiheit gegen Sicherheit einzutauschen? Und was passiert, wenn Rettung nur noch als Kontrolle denkbar ist?

Manuel und Stephan diskutieren, warum Thiels Warnung vor totaler Verwaltung ernst zu nehmen ist – und warum seine eigenen Antworten trotzdem tief in Kontroll-, Monopol- und Souveränitätsphantasien verstrickt bleiben. Es geht um demokratische Langsamkeit, um die Versuchung des Ausnahmezustands, um Tech-Religion, um politische Theologie und um eine reformierte Eschatologie, die das Ende ernst nimmt, ohne es verfügbar zu machen.

Die Pointe: Vielleicht brauchen wir heute nicht weniger Eschatologie, sondern bessere Eschatologie. Eine Hoffnung, die wach bleibt, aber nicht panisch wird. Eine Sprache für Gefahr, Gericht und Zukunft, die nicht sofort nach Kontrolle, Machtsteigerung und autoritärer Entscheidung greift. Denn das Letzte kommt – aber es kommt nicht aus unserer Hand.

Im Hallelujah verrät Manuel ausserdem, dass er einen wirklich fesselnden Kinobesuch erlebt hat. Und im Stossgebet muss Stephan bekennen, dass er am Backofen versagt hat.

Eine Folge über Tech-Apokalyptik, Katastrophenangst, Peter Thiel, reformierte Hoffnung – und ganz nebenbei auch ein Lob auf die demokratische Langsamkeit.

Stephans Blogbeitrag «Katastrophenangst und neue Apokalyptik» findet ihr übrigens hier.

#Antichrist #Apokalypse #Endzeit #Eschatologie #Offenbarung #Technik

#welding
Like Photoshop, but with metal.

The look on their faces when i flip my balisong fork and steel food off of their dishes will be magnificient.

#postapocalyptic #endzeit

"Die Klapperschlange" soll neu aufgelegt werden. Doch ein Remake wird in große Fußstapfen treten müssen. #sfcd #endzeit #SnakePlisken #dieklapperschlange #sciencefiction #action

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Für eine Handvoll Walnüsse – Ostermontag, der 6. April 2026

Ein Server in USA oder Fernost?, schießt es mir in den Sinn, nur falls Europa unbewohnbar wird. Bald wird das "großartigste" und am oftesten verlängerte Ultimatum ablaufen. Der Weltkrieg droht. Dinge werden teuer. Chaos wird sich ausbreiten. Mein kleines Endzeithirn rotiert zwischen heimischen Klein-klein-Sorgen – wo bitteschön lege ich dieses Jahr die Kartoffeln; wie bitteschön kriege ich die Löcher im Dach möglichst rückenschonend geflickt – und den tragenden, Dekaden fassenden […]

https://irgendlink.de/2026/04/09/fuer-eine-handvoll-walnuesse-ostermontag-der-6-april-2026/

#Stryker - es gab nur einen und zwar 1983 in diesem #Endzeit - #Action - #Film aus den #Philippinen. Und #SteveSandor (1937 - 2017) war Stryker ❗️🎬👍

Sensation: im #Enzkreis gibt es womöglich bald einen badisch-württembergischen kooperativen Kirchenbezirk. So die hier anwesenden Presseleute.

Man sagt ja immer:
"Einen Zusammenschluss mit den Württembergern werde es frühestens am jüngsten Tag 'und dann auch erst am Nachmittag' geben"

Ein klares Zeichen, dass wir in der #Endzeit leben 😄

Siehe auch meinen Blogartikel dazu: https://thomas-ebinger.de/2021/05/die-baden-wuerttembergische-landeskirche-zweidrittelmehrheit/

#Fedikirche

Die Baden-Württembergische Landeskirche hat eine Zweidrittelmehrheit – 10 Argumente für einen Zusammenschluss – Ebiblog

Im Gespräch: Wolfgang Eggert (Armageddon und Endzeitsekten im Nahen Osten)

https://apolut.net/content/media/2024/12/im-gespraech-wolfgang-eggert-apolut-2024-12-02_17-10.mp3

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