Sie zählt zu den #bedeutendsten #Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. Über zwanzig Jahre musste #HildeDomin im #Exil verbringen. Die #deutsche #Sprache blieb dennoch ihre #Heimat.
https://www.deutschlandfunk.de/kalenderblatt-100.html
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Den Tag nachleuchten lassen mit Hilde #Domin:
Vielleicht wird nichts verlangt
von uns
während wir hier sind,
als ein Gesicht
leuchten zu machen
bis es durchsichtig wird.
(...)
halte
die Ränder der Wunden zusammen
stopfe die Haut des Planeten
er reißt
in unserm Jahrhundert
stopfe
mit unermüdlicher
mit nie ermüdender Hand
rufe
mit nie ermüdendem Atem
die nie ermüdenden Hände
bergaufwärts gerollt
die Steine
die Herzen
werden Quelle und Brot
Bergaufwärts gerollt
die Steine
werden Quelle und Brot
Gestern hätte Hilde #Domin Geburtstag gehabt. Da ich unterwegs war, konnte ich nichts von ihr posten. Sie ist meine Lieblingslyrikerin. Deshalb möchte ich heute noch ein paar Gedichte von ihr bringen.
#LyrischerSonntag
Beginnen möchte ich mit diesem hier:
Das Wort neben mir
der Saum des Worts
ganz dicht
tief atmen
die Haut
zwischen dem Wort und mir
durchatmen
der große Luftzug
in dem die Worte fliegen
Hilde #Domin
Das eigene Wort,
wer holt es zurück,
das lebendige,
eben noch ungesprochene
Wort?
[...]
Besser ein Messer als ein Wort.
Ein Messer kann stumpf sein.
Ein Messer trifft oft
am Herzen vorbei
Nicht das Wort.
Am Ende ist das Wort,
immer
am Ende
das Wort.
Hilde #Domin
(...)
Ich schließe die Augen und hülle mich ein
in das Vlies der verläßlichen Tiere.
Ich will den Sand unter den kleinen Hufen spüren
und das Klicken des Riegels hören,
der die Stalltür am Abend schließt.
Aber ich liege in Vogelfedern, hoch ins Leere gewiegt.
Mir schwindelt. Ich schlafe nicht ein.
Meine Hand
greift nach einem Halt und findet
nur eine Rose als Stütze.
Hilde #Domin
Die schwersten
Wege werden alleine gegangen,
die Enttäuschung, der Verlust,
das Opfer,
sind einsam.
...
Und doch, wenn du lange gegangen bist,
bleibt das Wunder nicht aus,
weil das Wunder immer geschieht,
und weil wir ohne Gnade
nicht leben können
Hilde #Domin
Auf der andern Seite des Monds
Auf der andern Seite des Monds
gehen
in goldene Kleider gehüllt
deine wirklichen Tage
sie wohnen
wie sonst du
in Helle
verscheucht von hier
weggescheucht
wandeln sie dort
du weißt es sind deine.
Du aber empfängst
Morgen nach Morgen
ihre Stellvertreter:
fremder
als jedes fremde Land.
Du weißt
die deinen
wandeln in Helle
sie ziehen Tag um Tag
neben dir her
nur auf der anderen Seite des Monds.
Hilde #Domin