Bookmark: „Nationalism and Climate Change“ von Daniele Conversi

Durch Zufall bin ich auf den Aufsatz Nationalism and Climate Change von Daniele Conversi gestoßen (Conversi, 2023). Conversi beschäftigt sich in diesem Review-Artikel vor allem mit dem Nationalismus als Hindernis für den Kampf gegen das, was er Anthropozän-Krise nennt. Er teilt die Befürchtung, dass die Menschheit durch diese Krise „aus der Geschichte vertrieben werden könnten“. Er verweist auf sehr viel Literatur, u.a. auf das Buch Overheating (Eriksen, 2016) des verstorbenen Thomas Hylland Eriksen, auf Ernest Gellner, Dipesh Chakrabarty und Prasenjit Duara. Ausführlich stellt er den „Ressourcen-Nationalismus“ (Resource Nationalism) der Petrostaaten (mit vielen Verweisen, u.a. zur OPEC) und die Verbindung von Nationalismus und Klimaleugnung dar. Am Ende seines vielschichtigen Aufsatzes fragt Conversi: As climate change relentlessly advances across the planet, we have to face a central question: is there a real risk that nationalism may become the default response, so that, instead of international collaboration, unprecedented acrimony and conflict becomes the automatic setting and response? [p. 219] […]

https://wittenbrink.net/bookmark-nationalism-and-climate-change-von-daniele-conversi/

Bookmark: „Nationalism and Climate Change“ von Daniele Conversi – Lost and Found

1 Stunde Dipesh #Chakrabarty im philosophischen Gespräch übers Menschliche, Planetare, Globale👍: https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/dipesh-chakrabarty---wie-lange-ist-unser-planet-noch-bewohnbar?urn=urn:srf:video:9ef1c9c5-f26b-4180-8e7a-98257af3c8c3
Dipesh scheint Deutsch ad hoc ohne Babelfisch im Ohr zu verstehen. Seine Antworten sind in angenehmer Weise übersetzt.

Sein Buch "Das Klima der Geschichte im planetarischen Zeitalter" ist hier sehr schön zusammengefasst von @oestermann : https://oestermann.wordpress.com/2024/08/20/zukunfte-12-vom-globalen-zum-planetarischen-denken/

So wichtig: systemisches Denken und Fühlen, hin zum systemischen Intuit-ieren 💚

#DipeshChakrabarty #Anthropozän #Philosophie #Klima #Geschichte #SternStundePhilosophie

Sternstunde Philosophie - Dipesh Chakrabarty – Wie lange ist unser Planet noch bewohnbar? - Play SRF

Die Menschen leben wie kleine Parasiten auf der Erde: Sie saugen die Natur aus, mit fatalen Folgen. Der indische Historiker Dipesh Chakrabarty fordert darum radikales Umdenken, weg von der menschlichen Perspektive. Yves Bossart spricht mit ihm über Bakterien, Biodiversität und Bagger. Der indische Historiker Dipesh Chakrabarty spricht lieber von der «Bewohnbarkeit der Erde» als von «Nachhaltigkeit». Er plädiert für eine Dezentrierung des Menschen in der Natur und für ein Denken in unmenschlichen Zeiträumen. Schliesslich sei der Mensch im «Anthropozän» längst zur bestimmenden Kraft des Planeten geworden: Jeden Tag sterben etwa 150 Arten aus – Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen. Überschwemmungen, Waldbrände und Dürren bedrohen den Lebensraum nicht nur von Menschen. Die Folgen sind Migration, Kriege, Ressourcenknappheit. Chakrabarty argumentiert, dass der Klimawandel eine neue Ära der menschlichen Geschichte eingeleitet hat, die er als «planetarisches Zeitalter» bezeichnet. Seine Forderung: Wir müssen ganz neu über den Menschen und die Natur nachdenken, wenn wir als Spezies eine Zukunft haben wollen. Wie das geht, darüber spricht er mit Yves Bossart.

Play SRF
Dipesh Chakrabarty – Wie lange ist unser - Planet noch bewohnbar?

Die Menschen leben wie kleine Parasiten auf der Erde: Sie saugen die Natur aus, mit fatalen Folgen. Der indische Historiker Dipesh Chakrabarty ist für ein radikales Umdenken.

3sat

Maji-Maji als Metapher

Schwer tut man sich in Deutschland mit der Anerkennung der kolonialen Vergangenheit. Für Postkolonialismus bleibt wenig Raum und Respekt
Demnächst wird in Berlin eine Straße nach Maji-Maji benannt, dem großen Freiheitskampf im frühen 20. Jahrhundert gegen die kolonialdeutsche Besetzung Ostafrikas. Die Umbenennung im sogenannten Afrikanischen Viertel, auf dessen […]

https://extradienst.net/2023/05/10/maji-maji-als-metapher/

Maji-Maji als Metapher

Schwer tut man sich in Deutschland mit der Anerkennung der kolonialen Vergangenheit. Für Postkolonialismus bleibt wenig Raum und Respekt Demnächst wird in Berlin eine Straße nach Maji-Maji benannt, dem großen Freiheitskampf im frühen 20.

Beueler-Extradienst
Die Bewohnbarkeit der Erde steht in Frage: für den Menschen & für alle anderen Spezies. Über #DipeshChakrabarty und «Das #Klima der Geschichte im planetarischen Zeitalter» spricht Alex Demirović im #tldrpodcast🎧 mit Markus Wissen. #Anthropozän #Klimakrise https://www.rosalux.de/theoriepodcast?mtm_campaign=tl%3Bdr%20%2321
tl;dr - Rosa-Luxemburg-Stiftung

tl;dr – Der Theoriepodcast der Rosa-Luxemburg-Stiftung